-
2013
-
6.1.2013 Abschied von „366+1, Kirche klingt 2012“
Die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ ist vielstimmig durch das vergangene Jahr gegangen und nun zu Ende – die Kirchen klingen in reformatorischer Vielfalt weiter, die Kirchenmusik sowieso!
Über www.kulturkirchen.org wollen wir weiter gern davon wissen und daran teilhaben können, vor allem aber andere daran teilhaben lassen.
Herzlichen Dank für ein tolles volles Jahr im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Musik“ an alle Musici und Mitwirkenden vor, hinter und in den Kulissen sagen die 366er Aktivisten (v.l.n.r.): Ralf Klöden (Grafik), Katharina Motikat (Finanzen), Klaus-Martin Bresgott (Idee, Konzeption, Organisation), Angelika Beer (Öffentlichkeitsarbeit) und Andreas Schoelzel (Fotos).Über die Kalenderfunktion oben rechts oder hier https://ekd-kkk.de/2012/12/ kommen Sie (auf dieser Website) locker ins vergangene Jahr und können sich weiterhin die Bilder von 190 Konzerten ansehen. Oder Sie starten am 1. Januar in Augsburg: https://ekd-kkk.de/2012/01/01/
Das sei nicht verschwiegen: dieses Bild entstand in der Berliner Elisabethkirche
-
31.12.2012 St. Johanniskirche Zittau
Das 366. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet als Festgottesdienst in der St. Johanniskirche Zittau statt
Die Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD geht damit am Silvesterabend in der 1837 geweihten und jetzt frisch sanierten Schinkel-Kirche zuende. Die längste Konzertreihe des Jahres hat im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Musik“ der Lutherdekade seit dem 1. Januar täglich mit einem Konzert die Kirchen gefüllt. Musici aus allen Landeskirchen und Bundesländern bewiesen täglich die Vielfältigkeit ihres Könnens
Den festlichen Abschluss gestalten das erweiterte Collegium musicum Zittau und ein Solistenquartett unter der Leitung von Katrin Bethke
Klaus-Martin Bresgott (r, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro der EKD) übergibt die Chronik an Pfarrer Christoph Stempel (m) und Kantorin Katrin Bethke
Dr. Wolfram Hoppe unterstützt das Collegium musicum Zittau an der Orgel
Zum Auftakt erklingt die Sinfonia Nr. 1 für drei Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo von Johann Christian Hertel (1697 – 1754)
Das Solistenquartett – Maria Meckel (Sopran), Katrin Valk (Alt), Christian Hacker (Tenor) und Raphael Hering (Bass) (v.l.n.r.) – leuchtet mit dem Choral „Lobt Gott den Herrn der Herrlichkeit“ von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Die Lesung am Altjahresabend stammt aus dem Römerbrief: „Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes“
Das „Gloria“ erklingt in der deutschen Fassung aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Das „Halleluja“ erklingt in der Fassung für vier Solostimmen aus op. 70 von Neithard Bethke (*1942)
Pfarrer Christoph Stempel nimmt das Paulus-Wort als Ausgangspunkt für seine Predigt über Dietrich Bonhoeffers Gedicht „Von guten Mächten treu und still umgeben“
Im Anschluss erklingt die Choralkantate „Von guten Mächten treu und still umgeben“ op. 7 (1965) für Soli, Streicher, Querflöte und konzertierende Orgel von Neithard Bethke. An der Querflöte: Letizia Turini
OKR Christoph Seele, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens beim Freistaat Sachsen, überbringt ein Grußwort der Landeskirche
Mitglieder des Collegium musicum Zittau
Unter der 1887 erstellten Kopie des segnenden Christus von Bertel Thorvaldsen (1770 – 1844) spendet Pfarrer Christoph Stempel der Konzertgemeinde den Segen für das neue Jahr
Zum Abschluss des Festgottesdienstes erklingt die Sinfonia Nr. 3 für drei Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo von Johann Christian Hertel
Tragen sich nach brilliantem Spiel in die Chronik ein: die Trompeter Josef Simeth, Tilman Peter und Marcus Kuhn
Die Fotos aus der St. Johanniskirche Zittau sind von Andreas Schoelzel
2012 -
30.12.2012 Kirchensaal der Brüdergemeine Herrnhut
Das 365. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet als Musikalischer Festschluss im Kirchensaal der Brüdergemeine Herrnhut statt. Die Brüdergemeine hat ihren Ursprung in der böhmischen Reformation und speist ihre Theologie aus dem Protestantismus und dem Pietismus des Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 – 1760). Die Herrnhuter „Losungen“, tägliche Andachtsverse aus der Bibel, werden hier in der Gemeinde seit 1731 gezogen und heute weltweit in 55 Sprachen verbreitet und gelesen
Klaus-Martin Bresgott (2.v.l., Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″) und Angelika Beer (r) vom Kulturbüro der EKD überbringen die Chronik an den Liturgen Olaf Nippe (l) und Kantor Peter Kubath (2.v.r.)
„Groß Friede wird auf Erden sein“ - in dem musikalischen Festschluss nach „Nine Lessons and Carols“ erklingen Werke von Michael Praetorius (1571 – 1621), Leonhart Schröter (1532 – 1601), Johann Abraham Peter Schulz (1747 – 1800) und anderen
Peter Kubath leitet den Kirchenchor der Brüdergemeine
„Freut euch, ihr lieben Christen“ – der Kirchenchor singt im Wechsel und mit Unterstützung der Orgel das Lied von Leonhart Schröder
Von der Empore erklingt die Kantorei mit weihnachtlich leuchtendem Chorklang
Dorothea Burckhardt leitet den Herrnhuter Bläserchor, der sowohl die Choräle begleitet als auch mit eigenen Interpretationen aufwartet – hier mit einem Larghetto von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Die Gemeinde ist vielfältig in den musikalischen Festschluss eingebunden und singt im Wechsel mit der Kantorei und dem Bläserchor Lieder der weihnachtlichen Tradition: „Wisst ihr noch, wie es geschehen? Immer werden wir’s erzählen…“
Kantor Peter Kubath führt den Chor mit Energie und rhythmischer Genauigkeit
Donata Burckhardt singt in innigen strahlenden Bögen „Maria sitzt am Rosenhag“ op. 76 von Max Reger (1873 – 1916)
Liturg Olaf Nippe liest die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium und die Prophetien des Jesaja
Organist Martin Hesse spielt das „Puer natus in Bethlehem“ von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707) und ein Magnificat von Samuel Scheidt (1587 – 1654)
Der Herrnhuter Bläserchor mit dem „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Die Gemeinde singt: „Brich an, du schönes Morgenlicht! Das ist der alte Morgen nicht, der täglich wiederkehret… Der Himmel ist jetzt nicht mehr weit, es naht die selge Gotteszeit der Freiheit und der Liebe“ von Max von Schenkendorf (1783 – 1817)
Am Ende erklingt das Leit-Lied des Tages „Quem Pastores laudavere“, das der Chor…
die Gemeinde…
und die Bläser im Wechsel singen und spielen
„O du fröhliche, o du selige, Gnaden bringende Weihnachtszeit“, ein sizilianisches Weihnachtslied mit einem Text von Johannes Daniel Falk (1768 – 1826)
Die vorletzte Seite der Chronik wird nach dem musikalischen Festschluss in Herrnhut gestaltet…
und die lange Reise durch die deutsche Kirchenlandschaft bestaunt
Die Fotos vom musikalischen Festschluss unter dem einzigen Herrnhuter Stern mit 110 Zacken, eine Sonderanfertigung für den Kirchensaal in der Herrnhuter Brüdergemeine, sind von Andreas Schoelzel. Den fertigen Herrnhuter Chronikeintrag präsentieren Liturg Olaf Nippe, Kantor Peter Kubath sowie Klaus-Martin Bresgott und Angelika Beer vom Kulturbüro des Rates der EKD (v.l.n.r.)
-
29.12.2012 Maria-und-Martha-Kirche Bautzen
Das 364. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Maria-und-Martha-Kirche Bautzen statt. KMD Matthias Pfund spielt an der Eule-Orgel ein weihnachtliches Orgelkonzert zum Leit-Lied der Woche „Tochter Zion, freue dich“
Klaus-Martin Bresgott (m, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro des Rates der EKD) erläutert die Konzertreihe und übergibt die Chronik an Pfarrerin Claudia Scharschmidt (l) und Richard Ciesielski
Kirchenmusikdirektor Matthias Pfund hat das Konzert mit vier Triptychen gestaltet. Händels Lehrer Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712), Georg Friedrich Händel (1685 – 1759), Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) steuern jeweils den ersten und dritten Satz eines Triptychons bei
Als Mittelteil der Triptychen hört die Konzertgemeinde jeweils Bearbeitungen zum Leit-Lied der Woche „Tochter Zion, freue dich“. Zu Beginn erklingt die Fuge von Helmut Walcha (1907 – 1991), am Ende das Choralvorspiel von Paul Eberhard Kreisel (1931 – 2011)
Darüber hinaus setzt Matthias Pfund Zäsuren mit eigenen Improvisationen über das Leit-Lied und einen „Marcia alla Mendelssohn“
Filigran und verspielt: die Fuge G-Dur von Friedrich Wilhelm Zachow
Majestätisch und erhaben: Präludium und Fuge c-moll von Johann Sebastian Bach
Matthias Pfund steht eine vielfältig registrierbare Eule-Orgel zur Verfügung. Die traditionsreiche Bautzener Orgelbaufirma Eule baute die zweimanualige Orgel mit der Werknummer 526 im Jahr 1985
Die heutige Maria-und-Martha-Kirche wurde zwischen 1888 und 1891 im frühgotischen Stil vom Dresdner Architekten Christian Schramm mit einer gasbefeuerten Warmluftheizung erbaut
Die Melodie von „Tochter Zion, freue dich“ entstammt Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ von 1747. Kirchenlied wurde es erst im 19. Jahrhundert durch den Theologen Friedrich Heinrich Ranke (1798 – 1876), der 1826 den Text auf den eigentlichen Marsch dichtete
Facettenreich und mit großer dynamischer Bandbreite spielt KMD Matthias Pfund den Festhymnus „Tochter Zion, freue dich“ von Max Gulbins (1862 – 1932)
Die Fotos aus der Maria-und-Martha-Kirche Bautzen sind von Andreas Schoelzel
-
28.12.2012 Bergkirche Oybin
Das 363. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Bergkirche Oybin statt. An der Brüstung der Empore finden sich Darstellungen der Bergpredigt. Oybin in der Oberlausitz liegt im Dreiländereck Deutschland – Tschechien – Polen
Heinz Eggert, Staatsminister a.D. und in den 1980er Jahren Pfarrer in dieser Kirche, begrüßt die Konzertbesucher und führt mit Worten aus seiner Weihnachtspredigt von 1988 in das Konzert mit dem Liedermacher Stephan Krawczyk ein
Klaus-Martin Bresgott (2.v.l., Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro der EKD) übergibt die Chronik an Pfarrerin Annette Kalettka, Stephan Krawczyk und Heinz Eggert (v.r.n.l.)
Mit seinem Lied „Heute“ eröffnet Stephan Krawczyk das Konzert: „Heute stehn die Türen offen, Heute ist ein schönes Licht…“
Stephan Krawczyk hat sich für sein aktuelles Programm mit dem Reformator Martin Luther auseinandergesetzt. In dem Lied „Ich, Martin Luther“ heißt es: „So wie ich bin, kann ich das Unrecht schwer ertragen, hab gewartet auf den richtigen Moment…“
Krawczyk zitiert aus Luthers Tischreden…
zur Erheiterung und Irritation der Anwesenden
Die Oybiner Bergkirche ist in den Fels über dem Kurort gebaut, die Kirchenbänke stehen über dem ansteigenden Berghang wie in einem Theatersaal
Auf der Kindergitarre spielt Stephan Krawczyk das Lied von dem Hund, der in das Huhn verliebt ist. Dabei singen die Konzertbesucher den Refrain mit: „Denn sie versteht nicht seine Sprache…“
Aus seiner aktuellen CD „erdverbunden, luftvermählt“ spielt Krawczyk das Lied „Wieder stehen“: „Hoffnung kommt nicht vor der Trauer, Rettung kommt von Ohnmacht nicht. Leben ist von kurzer Dauer, keine Zeit mehr für Verzicht.“
Liebstes Begleitinstrument neben der Gitarre ist das Bandoneon. Stephan Krawzcyk spielt darauf Bertolt Brechts (1898 – 1956) Lied vom Speichellecker
„Ich liebe es zu leben, das muss man mir verzeihen. Und wer das nicht verzeihen kann, der kommt bei mir nicht rein.“ (Aus dem Lied „Geben“)
Pfarrerin Annette Kalettka bedankt sich bei Stephan Krawczyk für den Konzertabend und beschreibt humorvoll die unterschiedlichen Blicke auf Luthers Welt- und Frauenbild. Sie schließt mit Luthers Abendsegen
Zum Abschluss singt Stephan Krawczyk ein Plädoyer auf die Zweisamkeit: „Ich lache so gern zu zweit, zu zweit. Und ich hab schon überlegt, ob ichs mir abgewöhnen soll, doch jetzt bist du da, da muss ich mir das doch nicht abgewöhnen, du da, da gewöhn ich mir das doch nicht ab.“ (aus: „Du da“)
Mit der Kindergitarre spielt er sein Lied über Kinder: „Auf frischer Tat“
Die Predella des Barockaltars der 1734 errichteten Bergkirche Oybin zeigt eine Darstellung des Heiligen Abendmahls. Die Fotos des Konzerts sind von Andreas Schoelzel
-
23.12.2012 Frauenkirche Dresden
Das 358. Konzert de Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Dresdner Frauenkirche statt. Der Chor der Frauenkirche hat zum Adventsliedersingen eingeladen.
Unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert singt der Chor Motetten und Liedsätze zur Advents- und Weihnachtszeit …
… in der von 1994 bis 2005 im spätbarocken Stil wiederaufgebauten Kirche.
Unmittelbar vor dem Konzert erlebten viele Besucher draußen vor der Kirche die Weihnachtliche Vesper, die seit 1993 von Tausenden jeweils einen Tag vor Weihnachten gefeiert wird.
In der Kirche erklingt u.a. das Adventslied „Tochter Zion“ (EG 13) von Friedrich Heinrich Ranke (1798 – 1876) als Leit-Lied dieser Woche.
In der Unterkirche der Frauenkirche wird die Chronik weitergegeben: vom Konzert am Vortag in Leisnig an Frauenkirchenkantor Matthias Grünert (l.), …
… der freudig durch die Chronik blättert und …
… sie dann in die Hände von Eckhard Pätzold legt, dem Kantor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Königstein-Papstdorf, der das Konzert Nr. 359 am Heiligen Abend in der Dorfkirche Struppen leiten wird.
Die Fotos aus und von der Frauenkirche sind von Dr. Hans-Christian Hoch.
-
21.12.2012 Kirche Hohnstädt Grimma
Das 356. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hohnstädt in Grimma statt. Mitglieder der Kurrende der Grimmaer Frauenkirche singen u. a. „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ (EG 24), begleitet von Kantor Tobias Nicolaus an der Orgel.
Foto: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Grimma
-
20.12.2012 Thomaskirche Leipzig
Konzentration vor dem Auftritt: das 355. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Leipziger Thomaskirche statt. Der Thomanerchor singt sein traditionsreiches Weihnachtsliederprogramm
Bis auf den letzten Platz gefüllt ist die Leipziger Thomaskirche
Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller dirigiert zu Beginn des Konzertabends „Wie soll ich dich empfangen“ von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), Melodie: Hans Leo Haßler (1564 – 1612)
Man sieht es ihnen nicht wirklich an: die „Thomaner“ feiern im zu Ende gehenden Jahr ihren 800. Geburtstag. Diesen Abend gestalten sie mit Werken von Thomaskantoren, so „Wohlauf mit hellem Ton“ von Kurt Thomas (1904 – 1973, Thomaskantor 1957 – 1960)
„Es kommt ein Schiff, geladen“ ist ein adventlicher Choral und gehört zu den ältesten geistlichen Liedern in deutscher Sprache. Es ist das Leit-Lied der Woche. Hier wird es gesungen in einem Satz von Thomaskantor Georg Christoph Biller (*1955)
Mit äußerster Präzision dirigiert Georg Christoph Biller seit 1992 den Chor
„Schaut hin, dort liegt im finsteren Stall“ (BWV 248/17), nach einer Melodie von Martin Luther für vierstimmigen Chor und Continuo komponiert von Johann Sebastian Bach (Thomaskantor 1723 – 1750)
„Durchdringe die Sphären in jauchzenden Chören“ von August Eberhard Müller (1767 – 1817, Thomaskantor 1800 – 1810) aus der Weihnachtskantate „Siehe, ich verkündige euch“, bearbeitet für vierstimmigen Chor und Instrumente von Georg Christoph Biller
Dóra Ombódi spielt die Flöte, Konstanze Beyer die Violine
Sascha Werchau (Violoncello) und Claus-Peter Nebelung (Violone)
Almuth Reuther begleitet den Chor an der Continuo-Orgel
„Nun bist du, Heiland, wirklich da“ für vierstimmigen Chor komponiert von Ernst Friedrich Richter (1808 – 1879, Thomaskantor 1868 – 1879)
Thomasorganist Ullrich Böhme spielt Werke von Carl Piutti (1846 – 1902, Thomasorganist 1880 – 1902), Johann Kuhnau (1660 – 1722, Thomasorganit 1684 – 1701) sowie fünf weihnachtliche Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach„O, du fröhliche“ singen Chor und Gemeinde in einem Satz des heutigen Thomaskantors
Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Gustav Schreck (1849 – 1918, Thomaskantor 1893 – 1917), Melodie: Franz Xaver Gruber (1787 – 1863) in einem Satz von Georg Christoph Biller, wird die Konzertgemeinde in den Abend verabschiedet …
und bedankt sich mit stehenden Ovationen
Prof. Georg Christoph Biller (3.v.r.) und der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist (l) präsentieren gemeinsam mit Angelika Beer (r) vom Kulturbüro des Rates der EKD und einigen Ensemble-Mitgliedern nach dem Konzert den Chronik-Eintrag der Thomaner
Der Eintrag wird noch vervollständigt mit den Unterschriften von Sängern …
und Kantor
Die Fotos aus der Thomaskirche sind von Andreas Schoelzel
-
17.12.2012 St. Laurentiuskirche Zwenkau
Das 352. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Laurentiuskirche in Zwenkau statt. Die feiertliche „Advents- und Turmmusik“ eröffnet der Leipziger Bläserkreis mit der „Turmsonate 1 aus 24 Quadricinien“ von Gottfried Reiche (1676 – 1734).
Außerdem erklingt die „Turmsonate II“ von Friedrich Schneider (1786 – 1853) sowie …
… „Gottes Sohn voll Gnaden“ von Matthias Nagel (*1958) zum Leit-Lied der Woche „Es kommt ein Schiff geladen“ (EG 8).
Von der Orgelempore ist der Posaunenchor Zwenkau zu hören, mit dem Bläserchoral „Es kommt ein Schiff“ von Helmut Huchzermeyer (1904 – 1984) und …
mit Improvisationen zum Leit-Lied der Woche.
Unter dem Herrnhuter Stern ist der barocke Altar der Laurentiuskirche zu sehen, geschaffen vom Leipziger Bildhauer Caspar Friedrich Löbelt (1687 – 1763) im Jahr 1726.
Das Konzert endet mit dem von beiden Ensembles gemeinsam gespielten „Türmerlied“ von Max Bruch (1838 – 1920).
Mit diesem Eintrag in die Chronik reist das Tagebuch der Reihe nun weiter nach Borna.
Fotos: Susanne Schönherr und Grietje Sender
-
15.12.2012 Süsterkirche Bielefeld
Mit einem musikalischen Gottesdienst wird am Samstag das Festival “Reformation und Musik – Jazz erst Recht” in der Bielefelder Süsterkirche fortgesetzt. Nach dem Eingangsgebet begleitet Uwe Steinmetz (l) am Saxofon Pfarrer Bertold Becker (r) bei der Chorallesung „Ihr Lieben Christen freut Euch nun“
Daniel Stickan begleitet an der Orgel
Uwe Steinmetz beginnt das Konzert im Chorraum der evangelisch-reformierten Süsterkirche und geht von dort…
auf die Orgelempore. Gemeinsam mit Daniel Stickan und…
der Sängerin Efrat Alony präsentieren sie ihr Programm „In Spirit & Waves – Jazz wird Kirchenmusik“. Zu Beginn „Ciacona“ von Daniel Stickan (*1980)
„My Heart is in the Highlands“ von Arvo Pärt (*1935), hier spielt Uwe Steinmetz die Piccoloflöte
„Waves“ von Daniel Stickan erklingen unter dem Netzgewölbe der Süsterkirche
Mehr Informationen zum hier präsentierten Konzertprogramm gibt es unter www.wavesmusic.de
„In dich hab ich gehoffet, Herr“ eine Komposition von Daniel Stickan zu Psalm 31
Pfarrer Bertold Becker spricht mit der Konzertgemeinde das „Vater Unser“ und erteilt den Segen
Den Abschluss des musikalischen Gottesdienstes an diesem Adventssamstag bildet das musikalische Friedensgebet „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Die Fotos aus der Süsterkirche Bielefeld sind von Andreas Schoelzel
-
14.12.2012 Süsterkirche Bielefeld
Das Mitternachtskonzert bei „Reformation und Musik – Jazz erst recht“ wird von Dr. Vicco von Bülow, Dezernent im Kirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen und bekennender Jazz-Fan, mit einem Grußwort eröffnet
Die Musiker der Nacht sind Uwe Steinmetz & Gäste. Sie stellen in ihrem Konzert das jüngst erschienene „Real Faithbook of Great Hymns“ vor, in dem über 250 Jazzarrangements berühmter Choräle aus der Feder amerikanischer, englischer, mitteleuropäischer und asiatischer Jazzmusiker versammelt sind
Uwe Steinmetz gilt als einer der renommiertesten und kreativsten Saxofonisten seiner Generation. Regelmäßig lädt er verschiedene Musiker zu Sessions ein
Besonderer Gast des Konzertes in der Bielefelder Süsterkirche ist Pascal von Wroblewsky. Sie singt u.a. eine Adaption von …
„Maria durch ein Dornwald ging“
Feinfühlig für das Soundgeflecht und mit Phantasie für den Dialog: Arne Jansen an der Gitarre
Kann nicht nur Saxofon: Uwe Steinmetz mit der Piccoloflöte
Im Spiel kreativ vereint um eine klingende Mitte …
im Altarraum in der Süsterkirche
Bringt aus der Schweiz den swingenden Groove ein: Simon Wunderlin am Schlagzeug
Eins mit dem Sound. Er ist Sound und lässt dabei sogar noch die Instrumente heil: Daniel Stickan am Flügel
Mit strömend pulsierenden Beat: Andreas Edelmann am Kontrabass
Im Spiel eine vielfarbige Einheit und der Motor der Band: Bassist und Schlagzeuger
Kreativer Kopf mit silbernen Bögen und Ausflügen ins Reich (musikalischer) Phantasie: Uwe Steinmetz am Sopransaxofon
Das Beleuchter-Team der Jungen Gemeinde der Süsterkirche schafft mit ihren Lichteffekten stetig wechselnde Lichtstimmungen
Souverän zwischen Funky und Swing, Hard Bob und Slow Bossa – Arne Jansen, Andreas Edelmann und Simon Wunderlin (v.l.n.r.)
Die Fotos einer farbenreichen Jazz-Nacht in der Süsterkirche in Bielefeld sind von Andreas Schoelzel
-
14.12.2012 Süsterplatz Bielefeld
Pascal von Wroblewsky & Band eröffnen mit ihrem Konzert auf dem Bielefelder Süsterplatz das Festival „Reformation und Musik – Jazz erst Recht“, eine Sonderveranstaltung im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD
Mit starker Präsenz und viel Leidenschaft in der Stimme gelingt es der Berliner Jazz-Sangerin Pascal von Wroblewsky …
… das Publikum auf dem Platz vor der Süsterkirche nicht nur zum Innehalten sondern zum Dabeisein zu bewegen
Gemeinsam mit ihrer Band steht sie auf der Open-Air-Bühne von Radio Bielefeld:
souverän und mit zehn Fingern an den Gitarren: Jürgen Heckel
12 Zylinder am Schlagzeug: Peter Michailow…
spielfreudig am fünfsaitigen Bass: Max Hughes…
mit Verve auf der Klaviatur der Gefühle – Pascal von Wroblwesky samtig und zerbrechlich mit „I´m not in love“…
exzentrisch und leidenschaftlich mit „Go your own way“, very cool bei „I shot the sheriff“
Außerdem holt sie immer neue Percussion-Instrumente auf die Bühne, …
die sie auf ihren Tourneen quer durch Länder und Kontinente gesammelt hat
Peter Michailow spielt Kälte und Regen an die Wand – hier bei „Lucky Man“
Da bläst es Pascal von Wroblewsky fast die sternfunkelnde Mütze vom Kopf
Mit „Move over“ halten Pascal von Wroblewsky und Band…
auch bei strömendem Regen das Publikum warm und im Rhythmus
„Smoke on the water“ – jemals besser gehört?? Und jemals passender als hier?
Die Lichter am Weihnachtsbaum waren erloschen, die Musik geht weiter und die Jazzfans bleiben
Die Band hat im Regen gespielt, aber nicht „Singing in the rain“
Dafür gab es noch zwei Zugaben aus Pascal von Wroblewskys „Seventies Songbook“. Die Fotos vom Bielefelder Süsterplatz sind von Andreas Schoelzel
-
14.12.2012 Petrikirche Freiberg
Das 349. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadtkirche St. Petri im sächsischen Freiberg statt.
Der A-cappella-Kammerchor Freiberg präsentiert unter der Leitung von …
… Peter Kubisch und unter dem Titel „Frohlocket ihr Völker auf Erden“ Werke von Johannes Eccard (1553 – 1611), Johannes Brahms (1833 – 1897) sowie von …
… den zeitgenössischen Komponisten Heinz Werner Zimmermann (*1930) und Morten Lauridsen (*1943).
Eine Kreuzesdarstellung des Dresdner Bildhauers Friedrich Press (1904 – 1990) prägt das Innere der Kirche, deren älteste Bausubstanz aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Von 1974 bis 1986 wurde die Kirche umgestaltet und bildet seither architektonisch eine Synthese aus Barock und Moderne.
Unter dem Adventskranz sind bekannte Weihnachtslieder zu hören, zum Beispiel „O Heiland, reiß den Himmel auf“ in einem Satz von Johannes Brahms oder „In dulci jubilo“ in einem Satz von Max Reger (1873 – 1916).
Gleichfalls erklingen die Lieder „Hodie beata Virgo Maria“ des italienischen Komponisten Claudio Merulo (1533 – 1604) und „O magnum mysterium“, komponiert vom US-Amerikaner Morten Lauridsen.
Auch die Chronik hört aufmerksam zu, bevor sie nach Flöha weiterreist.
Das winterliche Freiberg, hier im 180°-Panorama vom Turm der Petrikirche.
Fotos: Holger Forberg
-
9.12.2012 Stadtkirche Eibenstock
Das 344. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Stadtkirche in Eibenstock statt. Unter der Leitung von Kantorin Elke Klötzer erklingt in diesem feierlichen Konzert am 2. Advent …

… u. a. das „Concerto in sol minore“ von Antonio Vivaldi (1678-1741) für zwei Violoncelli, Streichorchester und Cembalo.
Die Eibenstocker Stadtkirche, zwischen 1864 und 1868 im neuromanischen Stil erbaut, glänzt an diesem Sonntag in der Wintersonne.
Von der Empore ist das Lied „O komm, o komm, Immanuel“ nach einer französischen Melodie aus dem 15. Jahrhundert und bearbeitet von David Willcocks (*1919) zu hören, gesungen vom Kirchenchor Eibenstock mit …
… der Begleitung von Anne Viehweger an der imposanten Kreutzbach-Orgel.
Außerdem präsentiert der Chor „Angelus ad viginem“, ein irisches Lied aus dem 14. Jahrhundert, ebenfalls in einem Arrangement von David Willcocks sowie a cappella „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard (1553-1611), „Dein König kommt in niedern Hüllen“ von Arnold Mendelssohn (1855-1933) und das Leit-Lied der Woche „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Jochen Klepper (1903-1942).
Das Kammerorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau sorgt mit den selten aufgeführten „Weihnachtsliedern Opus 8“ von Peter Cornelius (1824-1874) für einen besonderen Hörgenuss.
An den Blechblasinstrumenten (v.l.n.r.): Georg Vogel, Markus Malzdorf (Trompeten), Bernd Friedrich, Mario Klötzer und Peter Oelsner (Posaunen).
Die Sopranistin Maria Leistner überzeugt als Solistin beim Weihnachtslied „König der Könige“ von Gustav Brand (1883-1963) und bei der Hymne „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
Konzentriert und sehr präsize als Dirigentin: Kantorin Elke Klötzer
Die Stadtkirche in den verschneiten Straßen Eibenstocks am 2. Advent.
Fotos: Diana Schäffner und Tobias Dimmel
-
8.12.2012 St. Christophorikirche Hohenstein-Ernstthal
Das 343. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Christophorikirche in Hohenstein-Ernstthal statt. Zu hören ist die „Böhmische Hirtenmesse“ von Jakub Jan Ryba (1765-1815), …
… die zum ersten Mal in Hohenstein-Ernstthal aufgeführt wird. Unter der Leitung von Kantor Volkmar Krumrei spielt das Ensemble „Amadeus“ und …
… solistisch treten auf (v.l.n.r.): Thomas Pelz (Tenor), Sarah Kaulbarsch (Alt), Christiane Morsch (Sopran) und Raphael Hering (Bass).
Drei Kantoreien aus Hohenstein-Ernstthal bilden den Chor für die Hirtenmesse: die Kantoreien von St. Christophori und St. Trinitatis sowie die Kantorei Wüstenbrand.
Das Adventslied „Wie soll ich dich empfangen“ von Paul Gerhardt (1607-1676) erklingt als Leit-Lied der Woche in ganz unterschiedlichen Melodien und Sätzen: Von der ersten Strophe mit der Melodie „O Haupt voll Blut und Wunden“ nach Hans Leo Hassler (1564-1612), gepaart mit einem Satz aus Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Weihnachtsoratorium, …
… über die dritte Strophe in einem Satz von Almuth Reuter (*1940) für Orchester bis hin zur sechsten Strophe mit einer Fassung für Chor und Orchester von Volkmar Krumrei aus diesem Jahr, gesungen auch von der Konzertgemeinde nach der bekannten Melodie von Johann Crüger (1598-1662).
Pfarrerin Anke Indorf bedankt sich bei allen Mitwirkenden und verweist auf die Chronik, …
… die, ergänzt durch den Eintrag aus Hohenstein-Ernstthal, …
… von Volkmar Krumrei präsentiert wird, um danach zum nächsten Konzert nach Treuen weiterzureisen.
Fotos: Matthias Bär
-
7.12.2012 St. Georgenkirche Glauchau
Das 342. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der St. Georgenkirche Glauchau statt. Zum Auftakt spielt KMD Guido Schmiedel an der Silbermann-Orgel von 1730 zwei Bearbeitungen des Leit-Liedes der Woche „Wie soll ich dich empfangen“ (EG 11) von Ewald Weiß (1907 – 1998) und aus op. 65 von Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933)
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro der EKD erläutert die Stafette und übergibt die Chronik an KMD Guido Schmiedel (m) und Pfarrer Matthias Große (r)
Im ersten Teil des Konzertes stehen jazzige Choralberabeitungen für Chor von Jonathan Leistner (*1982) auf dem Programm. Der ökumenische Glauchauer Gospelchor singt „Es kommt ein Schiff geladen“ (EG 8) und das Leit-Lied der Woche „Wie soll ich dich empfangen“ (EG 11)
Unter der inspirierenden Leitung von KMD Guido Schmiedel erklingt das Magnificat, der Lobgesang der Maria, in englischer Textfassung in einer Komposition von Michael Benedict Bender (*1958)
Die Glauchauer St. Georgenkirche beherbergt mehrere Marien-Darstellungen, unter anderem den Altar der Anna Selbdritt des Altenburger Künstlers Franz Geringswald, entstanden um 1500. Neben Maria sieht man links oben Joseph mit dem Kreuz, neben Anna rechts oben ihren Gemahl Joachim. Über allem thront in der Mitte Gottvater mit der Taube des Heiligen Geistes
KMD Guido Schmiedel improvisiert an der 1998 wieder geweihten Silbermann-Orgel über die Choral-Melodie von „Wie soll ich dich empfangen“ von Johann Crüger (1598 – 1662)
Während dessen schreiben Landrat Dr. Christoph Scheurer und …
Nico Tippelt, kultur- und kirchenpolitischer Sprecher der FDP im Sächsischen Landtag, Verse aus dem Lukas-Evangelium in die „Glauchauer-Bibel“, die von Glauchauer Bürgern und Prominenten handschriftlich verfasst wird
Den Hauptteil des Konzertes bestreitet der Zschopauer Liedermacher Jonathan Leistner mit Werken seiner aktuellen CDs „nicht mehr weniger“ und „vokabularvegetarier“
Gemeinsam mit exzellent aufgelegten Musikern führt er die Konzertbesucher auf neue Bahnen, in denen seine Texte zwischen „Was ist wichtig? Was ist nichts wert?“ und „Du bist vollkommen / aufgenommen. Willkommen, Mensch!“ ihren klingenden Raum haben
Musikant par excellence: Toni Müller am Schlagzeug
Mit groovendem Puls wie aus Luisiana: Bassist Tobias Brunn
Nahe an den Ohren der Chronik – zwischen Jazz und chilligem Lounge-Sound, dabei …
textlich immer hellwach: Jonathan Leistner
Im letzten Teil übernimmt wieder KMD Guido Schmiedel das Zepter. Mit espritreicher Begleitung durch das Leistner-Trio singt der Glauchauer Gospelchor …
„I wanna be closer“ und …
„Jesus Majesty“
Am Keyboard wird der Gospelchor stilsicher von Robert Metzeroth begleitet
Am Ende singen und spielen das Leistner-Trio und der Glauchauer Gospelchor die Hymne „Joy to the world“
Nach dem Konzert unterschreiben die Musikerinnen und Musiker im Glauchauer Chronikeintrag. Die Fotos aus der barocken Stadtkirche St. Georgen sind von Andreas Schoelzel
-
6.12.2012 Marienkirche zu Werdau
Das 341. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet am Nikolausabend unter der Überschrift „Wie soll ich dich empfangen“ in der Marienkirche zu Werdau statt
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ aus dem Kulturbüro der EKD stellt die Aktion vor und übergibt die Chronik an Pfarrer Andreas Richter (l) und KMD Diethard Bernstein (m). Die Künstlerin Christine Burkhardt hat den Werdauer Chronikeintrag gestaltet. Darin ist der Text des Leit-Liedes „Wie soll ich dich empfangen“ in Form einer Glocke zu sehen. Die Marienkirche hat im Sommer drei neue Glocken geweiht
Die Konzertgemeinde ist aktiv in das Programm eingebunden. Zwischen den Kantaten singen alle Besucher Lieder zum Advent – hier „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ (EG 1)
Von Vincent Lübeck (1654 – 1740) erklingt die Kantate „Willkommen, süßer Bräutigam“
Mezzosopranistin Kerstin Wünsch: „Oh großes Werk, o Wundernacht, dergleichen nie gefunden…“ mit warmem Timbre
„O liebes Kind, o süßer Knab‘, holdselig von Gebärden…“ Strahlend und mit großen Bögen: Sopranistin Mona Deibele
Das Leit-Lied der Woche „Wie soll ich dich empfangen“, nach dem Text von Paul Gerhardt (1607 – 1676), erklingt in der espritreichen Kantate von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Kirchenmusikdirektor Diethard Bernstein übt mit Musikern und Konzertbesuchern den dreistimmigen Kanon „Er ist die rechte Freudensonn“ (EG 2) …
den die Konzertbesucher mit viel Freude singen
Christoph und Ulrike Hennig (Violinen)
Mona Deibele, Kerstin Wünsch und Thomas Erler (Bariton)
Die Continuogruppe wird von KMD Diethard Bernstein angeführt
Am Fagott: Matthias Hillmann
Tobias Sigler am Violoncello
Peter Skamletz am Kontrabass
Am Ende des Konzerts erklingt die Kantate „Tochter Zion, singe Psalmen“ von Wolfgang Carl Briegel (1626 – 1712)
Die Werdauer Konzertbesucher blättern in der Chronik. Die Fotos vom Nikoalausabend sind von Andreas Schoelzel
-
5.12.2012 Dom St. Marien Zwickau
Das 340. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet im Dom St. Marien Zwickau statt. Unter dem Herrnhuter Weihnachtsstern und dem gotischen Triumphkreuz erklingt Advents- und Weihnachtsmusik für Kammerchor, Streicher und Truhenorgel
Zum Auftakt erklingt die Triosonate A-Dur von Lelio Colista (1629 – 1680)
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro des Rates der EKD, stellt das Projekt vor…
und übergibt die Chronik an Kirchenmusikdirektor Henk Galenkamp
Unter dem um 1479 enstandenen sechsflügeligen Wandelaltar des Nürnberger Meisters Michael Wohlgemut (1434 – 1519) bringen das Auswahlensemble des Zwickauer Domchores, ein Streichertrio und Henk Galenkamp Kleinode des Frühbarock zum Klingen
Das Leit-Lied der Woche „Wie soll ich dich empfangen“ erklingt in der selten zu hörenden Fassung für Chor und Instrumentalensemble von Michael Praetorius (1571 – 1621). Karl Schlosser und Christoph Neugebauer an den Violinen…
und Nikolaus Köhler am Violoncello
Im Mittelpunkt des Abends stehen Werke des frühbarocken Komponisten Wolfgang Carl Briegel (1626 – 1712). Nach seiner Ausbildung in Nürnberg war er ab 1650 Kantor im nahegelegenen Gotha. In der Musiktradition steht er zwischen Heinrich Schütz (1585 – 1672) und Johann Sebastian Bach (1685 – 1750). Sein klangvolles Chorwerk wird leider nur selten aufgeführt
An diesem Abend erklingen von Wolfgang Carl Briegel die Kantaten „Tochter Zion“, „Dein Sohn, o Gott, der Trost der Frommen“ und „Freuet euch, ihr Menschenkinder“
Zwischen den Chor-Kantaten erklingen a-cappella Werke von Michael Praetorius und Johann Crüger (1598 – 1662)
„Fröhlich soll mein Herze springen“
Johann Samuel Beyer (1669 – 1744): „Erfreute Weihnachtszeit“
Zwischen den Chorwerken erklingt die „Sonata da Chiesa d-moll“ von Arcangelo Corelli (1653 – 1713) und die Triosonate D-Dur von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Michael Praetorius: „Geborn ist uns Immanuel“ – das Auswahlensemble des Zwickauer Domchores besticht durch eine hohe Stimmkultur und …
eine klangliche Präsenz, die KMD Henk Galenkamp dem Ensemble durch sein präzises Dirigat entlockt
Hier ein Blick durch das steinerne Maßwerk der Chorschranke auf die Musici. St. Marien wird seit 1935 als Dom bezeichnet. Die ursprünglich romanische Saalkirche entstand um 1180 und wurde zwischen 1453 und 1563 zur dreischiffigen Hallenkirche im spätgotischen Stil umgebaut. Von 1501 bis 1506 predigte hier der katholische Theologe und spätere Gegner Martin Luthers, Hieronymus Dungersheim (1465 – 1540). In der Frühzeit der Reformation predigte hier dann 1520 Thomas Müntzer (1489 – 1525). Er hatte engen Kontakt zu den „Zwickauer Propheten“, einer Gruppe radikal-schwärmerischer Anhänger der Reformation
Im Jahr 495 der Reformation unterschreiben die Musiker des Abends in der Chronik
Hier ein Detail der Kanzel. Kanzel und Taufstein von St. Marien wurden um 1538 von Paul Speck (gestorben 1557) geschaffen. Die Fotos aus dem Zwickauer Dom sind von Andreas Schoelzel
-
4.12.2012 St. Laurentiuskirche Auerbach
Das 339. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der St. Laurentiuskirche in Auerbach im Vogtland statt
Der Konzertnachmittag unter dem Motto „… o kommet doch all“ wird gestaltet von der Kurrende und dem Instrumentalkreis Auerbach
Kirchenmusikdirektor Ulrich Meier eröffnet das Konzert mit Präludium und Fuge D-Dur von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
In Erwartung des nahen Nikolaustages singen die Kinder der Kurrende das bekannte Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“ (Josef Annegarn, 1794 – 1843). Ursprünglich war die Kurrende ein aus ärmeren Schülern bestehender Chor protestantischer Schulen. Sie sangen (für Geld) auf Festen wie Hochzeiten und Trauerfeiern und zogen auch von Haus zu Haus.
Der Instrumentalkreis spielt eine Bearbeitung des Adventsliedes „Maria durch ein Dornwald ging“ (an der Altblockflöte: Elisabeth Hesse)
An der Sopranblockflöte: Juliet Ullmann
Die Gitarren spielen: Antonia Naaß (l) und Christin Hermann (r)
Der Name Kurrende und die klassische Kleidung (Radmäntel mit weissem Überhang) sind bis heute in Sachsen und Thüringen erhalten, nicht nur in Holzfiguren als Weihnachtsschmuck
„Wie soll ich dich empfangen“ – das Leit-Lied der Woche spielt KMD Ulrich Meier in einem Satz von Michael Schütz (*1964)
Nach mehreren Stadtbränden, zuletzt 1834, entstand der heutige Kirchenbau zwischen 1838 und 1840. 1839 wurde die Kirche neu geweiht und erhielt 1905/06 mehrere Buntglasfenster, die von Auerbacher Familien gestiftet wurden. Hier die Darstellung des Thesenanschlags Martin Luthers 1517 an der Wittenberger Schlosskirche
Die Kurrende singt im Wechsel mit der Konzertgemeinde „Ihr Kinderlein kommet“ (Christoph von Schmidt, 1811)
Der Instrumentalkreis spielt Variationen über das Adventslied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ (Maria Ferschl, 1954)
Neben der Darstellung Martin Luthers und des Namensgebers der Kirche, Laurentius, finden sich in den Buntglasfenstern sechs Darstellungen aus dem Neuen Testament – hier die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium
Während des Liedes „Kommt, Kinder, kommt in raschem Lauf“ (Siegfried Macht) werden aus den kleinen Konzertbesuchern die Heilige Familie…
und die Gratulantenschar rund um die Krippe
Auch das Schaf kommt zum Gratulieren
Daniela Meier erzählt die Geschichte der kleinen Miriam, die neben dem Stall von Bethlehem wohnt und als eine der Ersten das neugeborene Christkind sehen darf
Christiane Hesse spielt das Violoncello
Instrumentalkreis und Konzertgemeinde musizieren gemeinsam den Adventskanon „Seht, die gute Zeit ist nah“ (Friedrich Walz, 1972)
Zum Abschluss spielt KMD Ulrich Meier an der historischen Jehmlich-Orgel von 1840 eine Fantasie über „Tochter Zion, freue dich“ nach der Melodie (1747) von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ aus dem Kulturbüro der EKD, KMD Ulrich Meier und Superintendent Rudolf Hesse (v.l.n.r.) präsentieren den Auerbacher Chronik-Eintrag. Die hier präsentierten Fotos aus Auerbach sind von Andreas Schoelzel
-
2.12.2012 Trinitatiskirche Reichenbach
Das 337. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Trinitatiskirche im sächsischen Reichenbach statt. Mit dem ersten Advent ist hier auch der Winter eingezogen.
Unter der Überschrift „… dich empfangen“ erklingen an der 1970 neu eingebauten Eule-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach (1675-1750), César Franck (1822-1890), Max Reger (1873-1916) und Olivier Messiaen (1908-1992), gespielt von Kantor Andreas Kamprad.
Zum Adventskonzert wird die Kirche nur von Kerzen beleuchtet. In deren Schein ist neben den Orgelstücken zum Leid-Lied der Woche „Wie soll ich dich empfangen“ (EG 11) auch Lyrik zu hören, vorgetragen vom Schriftsteller Uwe Grüning.
Beleuchtet von mehr als nur ein paar Kerzen präsentiert Andreas Kamprad die Chronik, die nach dem Konzert ins benachbarte Treuen weiterreist.
Fotos: Andreas Kamprad (1. von oben) und Peter Werft
-
1.12.2012 St. Martinskirche Gräfenwarth
Das 336. Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Martinskirche in Gräfenwarth statt. Der Singkreis Gräfenwarth und ein eigens zusammengestelltes Instrumentalensemble gestalten unter der Leitung von Kantor Friedemann Fischer ein festliches Adventskonzert. Als Solist ist Manuel Meyer (Erfurt) mit Bass-Arien aus dem Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) zu hören.
Nach dem Vorspiel zu „Freut euch, ihr lieben Christen“ (EG 540) von Friedrich Hark (1914 – 1943) überbringt Stefan Raddatz (l.) die Chronik vom Konzert am Vortag in Zeulenroda. Kantor Friedemann Fischer (Mitte) und Pfarrer Kai Weber (r.) nehmen sie in Empfang.
Der Singkreis präsentiert eine Choralkantate, die Kantor Friedemann Fischer zu „Morgenglanz der Ewigkeit“ (EG 450), dem Leit-Lied der Woche, verfasst hat.
An der Querflöte beeindruckt Susann Schuster (Zwickau) mit dem Andantino und Vivace aus der Sonate in F-Dur von Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) sowie mit Stücken seines Vaters Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).
Von allen Mitwirkenden gemeinsam erklingt die Pastorelle „Ihr Hirten eilet …“ von Carl Ditters von Dittersdorf (1739 – 1799). Damit werden die Zuhörenden in den Abend vor dem 1. Advent entlassen.
Fotos: Jenny Weiß
-
29.11.2012 St. Veit Wünschendorf
Das 334. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Veit-Kirche in Wünschendorf an der Elster statt. Die teilweise ungewöhnlichen Instrumente gehören den Köstritzer Spielleuten, …
… die unter der Leitung von Ilse Baltzer (Berlin) auf Renaissance-Blockflöten, Gemshören, Dulzianen und Schalmeien spielen.
Das Ensemble lässt Werke aus der Reformationszeit erklingen, u.a. von Alexander Orologio (um 1550-1633), Claudin de Sermisy (um 1490-1562), Matthaeus Le Maistre (um 1506-1577) und Pierre Phalese (um 1510-1573). Außerdem wird das Leit-Lied der Woche „Morgenglanz der Ewigkeit“ sowie der Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ präsentiert.
In der ältesten Kirche des Vogtlandes tritt auch die Altistin Réka-Zsuzsánna Fülöp (Gera) auf, begleitet von Kantor Ralf Wosch (Gera) an der 1994 eingebauten Schüssler-Orgel. Neben den Liedern „Liebster Jesu, wo bleibst du so lange“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und „Vater unser im Himmelreich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) ist u.a. das Orgelstück „Hoe losteleck“ von Arnolt Schlick (um 1455-1525) zu hören.
Nach dem ersten Teil des Konzertes wird die Chronik bestaunt, für die …
… der Leipziger Karikaturist Ulrich Forchner ein Portrait Martin Luthers (1483-1546) angefertigt hat, der vor 500 Jahren selbst mehrmals in der Gegend um Wünschendorf gewesen ist.
Die Konzertgemeinde verlässt nun die 974 gebaute Steinkirche, um sich auf den Weg nach Cronschwitz zu machen, …
… in jenes Pfarrhaus, in dem von 1540 bis 1544 Hans von Bora, der Schwager Martin Luthers wohnte und wirkte.
Im romanischen Gewölbekeller wird der Abend kulinarisch und musikalisch fortgesetzt, …
… der Kantor blättert in der Chronik …
… und der Karikaturist lässt sich weiter inspirieren, hier neben Pfarrer Christof Schulze (r.).
Fotos: Kirchenkreis Gera
-
27.11.2012 Evangelische Kirche Jena-Göschwitz
Das 332. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelischen Kirche in Jena-Göschwitz statt. Zu Beginn ist das Leit-Lied der Woche „Morgenglanz der Ewigkeit“ (EG 450) vom Kirchenchor in einem dreistimmigen Chorsatz zu hören.
Die Altistin Gabriele Pilling singt die Arie „Sei stille dem Herrn“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) sowie das Lied „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete“ von Louis Roessel (1828-1883).
Die „Sonata a 4“ in g-moll von Pavel Josef Vejvanowsky (1640-1693) präsentieren KMD Bernd Müller (Orgel) und Manfred Röse (Trompete), während …
… die Chronik in ihrem Koffer in der Kirche Einzug hält.
Mit dem Eintrag aus Göschwitz bringt das Tagebuch der gesamten Konzertreihe wieder einige Gramm mehr auf die Waage und lauscht unter erstaunten Blicken dem weiteren Programm.
Vor der aufgeschlagenen Chronik spielt ein Querflötenensemble mit Ilga Herzog (Mitte), Andrea Kliewer (vorne rechts) und Dorothea Appenroth (auf der Empore) „Der Herbst“ des zeitgenössischen Komponisten Andreas Delor. Untermalt wird die Melodie der Flöten von Didgeridoo-Klängen.
Mit Orgelimprovisationen zum Choral „Morgenglanz der Ewigkeit“ endet das Konzert in der kleinen spätgotischen Saalkirche im Süden Jenas, die um 1510 erbaut worden ist.
Fotos: Barbara Röse
-
25.11.2012 St. Marien Bad Berka
Das 330. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelischen Stadtkirche St. Marien in Bad Berka statt. Unter der Leitung von Brigitte Kliegel sind der Posaunenchor Bad Berka und der Posaunenchor der Kreuzkirche Weimar zu hören.
MdB Johannes Selle, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises 191, zu dem mit dem Weimarer Land auch Bad Berka gehört, hält zu Beginn des Konzertes ein Grußwort.
Der Kirchenchor Blankenhain und die Kantorei Bad Berka präsentieren gemeinsam unter der Leitung von Christine Widiger …
… u. a. das Leit-Lied der Woche „Morgenglanz der Ewigkeit“ (EG 450).
Mit Bass-Blockflöte, Sopran-, Alt- und Tenor-Blockflöte (v.l.n.r.) ist der Blankenhainer Flötenkreis bei diesem Konzert vertreten.
Johannes Kleinjung, Kantor an der Weimarer Herderkirche, lässt neben Choralvorspielen von Max Reger (1873 – 1916) und Richard Johne (1861 – 1916) auch Improvisationen zu „Morgenglanz der Ewigkeit“ an der Orgel erklingen.
Die Blechbläser spielen u.a. eine Gavotte von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).
Vom Konzert am Vortag hat Propsteikantorin Katja Bettenhausen (r.) die Chronik mitgebracht und gibt sie in Bad Berka weiter an Superintendent Henrich Herbst (l.) und Pfarrer Ullrich Matthias Spengler (Mitte).
Bevor die Reise der Chronik nach Stotternheim weitergeht, wird sie umringt von (v.l.n.r.):
Hermann Schmalfuß (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates), Dr. Volker Schädel (Bürgermeister von Bad Berka), Pfarrer Ullrich Matthias Spengler, Bundestagsabgeordneter Johannes Selle und Superintenden Henrich Herbst.Fotos: Birgit Rolle und Ullrich Matthias Spengler
-
24.11.2012 Lutherkirche Rudolstadt
Das 329. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in Rudolstadt statt. Bei einem Empfang im Rathaus spielen der evangelische und der katholische Posaunenchor, u.a. das Leit-Lied der Woche „Befiehl du deine Wege“ (EG 361).
Zur Übergabe und Vorstellung der Chronik wurde zu einem Empfang im Rathaus an der Nordseite des Rudolstädter Marktplatzes eingeladen.
… fragen sich der Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt (l), aus dessen Feder „Befiehl du deine Wege“ stammt, und Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt (r), Fürstin und gleichfalls Liederdichterin, deren 375. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.
Gezeichnet hat diese beiden der Karikaturist Ulrich Marzahn.
Vertreter aus fünf Kirchen präsentieren anschließend die Chronik (v.l.n.r.): Pfarrer Johannes-Martin Weiss (Evangelische Kirchengemeinde), Pastor Andreas Meyer (Evangelisch-methodistische Kirche), Gemeindeleiter Torsten Fiedler (Evangelisch-freikirchliche Baptistengemeinde), Pfarrer Georg Schuchardt (katholische Gemeinde St. Marien) und Pfarrer Jörg Sterrmann (Adventgemeinde).
In den Fenstern der von 1904 bis 1906 im neugotischen Stil erbauten Lutherkirche sind bedeutende Personen des Protestantismus abgebildet, hier: der Reformator Martin Luther (1483-1546)
Im „Gottesdienst mit allen Sinnen“ tauchen wieder die Zeichnungen von Ulrich Marzahn auf, umrahmt von Lesungen aus der Bibel durch Schauspieler Hans Burkia (auf der Kanzel).
Auch in den Kirchenfenstern zu sehen: eine Engelsschar verweist auf den Lutherchoral „Ein feste Burg ist unser Gott“.
Den musikalischen Teil des Gottesdienstes gestaltet der Projektchor unter der Leitung von Propsteikantorin Katja Bettenhausen mit …
… Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
Ein weiteres Fensterbild: Paul Gerhardt (1607-1676) mit dem Satz „Solange ich atme, hoffe ich.“, einem Ausspruch Ciceros (106 v. Chr. – 43 v. Chr.).
Treten als historische Gestalten in einen Trialog über „Angst und Vertrauen“: Raik Gaida (l.) als Paul Gerhardt, Ulrike Sinz als Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt (Mitte) und Pfarrer Johannes-Martin Weiss (r.) als Martin Luther
So sieht die Fürstin und Jubilarin in der Ausgestaltung eines der Kirchenfenster aus.
Und mit diesem Eintrag macht sich die Chronik von Rudolstadt auf den Weg nach Bad Berka.
Fotos: Heike Enzian und Frank Bettenhausen (Fotos der Chronik)
-
15.11.2012 Margarethenkirche Gotha
Das 320. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Margarethenkirche Gotha statt. Oberbürgermeister Knut Kreuch (r), hat KMD Jens Goldhardt (m) und Klaus-Martin Bresgott (Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro der EKD) in seinem Amtszimmer im alten Gothaer Rathaus empfangen und trägt sich mit einem Grußwort in die Chronik ein
Oberbürgermeister Knut Kreuch, KMD Jens Goldhardt und Klaus-Martin Bresgott präsentieren gemeinsam mit der Künstlerin Bettina Schünemann (r) die Gothaer Seiten der Chronik. Bettina Schünemann wird die Seiten später gestalten
KMD Jens Goldhardt vor dem Konzert und seiner Orgel. Das Instrument stammt von der Potsdamer Orgelbaufirma Alexander Schuke und wurde am 21. Mai 1961 geweiht
Das Blechbläserensemble der Thüringer Philharmonie eröffnet den Konzertabend mit der Choralbearbeitung „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) und spielt „Pops for four“ – vier Bearbeitungen berühmter Popsongs von Chris Hazell (*1948) – u.a. „Feelin‘ easy“ von den Eagles und „Hallelujah“ von Leonhard Cohen. Im Vordergrund die von Bettina Schünemann gestalteten Gothaer Seiten in der Chronik
Nach einem doppelchörigen Madrigal des diesjährigen Jubilars Hans Leo Haßler (1564 – 1612) für Bläserquartett und Orgel spielt Jens Goldhardt den Orgelchoral BWV 645
Exzellent in Interpretation und Dynamik: die Partita in vier Sätzen von Manfred Schlenker (*1926)
Skulptur Philipp Melanchthons (1497 – 1560) am Hauptportal der Margarethenkirche
Maik Vent (Trompete)…
und Jens Goldhardt spielen die Choralbearbeitung zum Leit-Lied der Woche „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Gottfried Walther (1684 – 1748)
Die Skulptur von Martin Luther (1483 – 1546) am Hauptportal, dem gotischen Brautportal, wurde, wie auch die Melanchthons, 1904 vom Gothaer Bildhauer Christian Behrens (1852 – 1905) geschaffen. 1522 hatte der Pfarrer von St. Margarethen, Johann Langenhan, das Evangelium erstmals in deutscher Sprache gepredigt. Luthers Freund Friedrich Myconius (1490 – 1546) wurde 1524 der erste Evangelische Superintendent der Stadt an der Via Regia von Paris nach Krakau
Der Zimbelstern begleitet den Choral in der dritten Strophe „Gloria sei dir gesungen mit Menschen– und mit Engelszungen, mit Harfen und mit Zimbeln schön“
Maik Vent und Albrecht Frank (Trompeten)…
sowie Andreas Umbreit und Christian Hentrich (Posaunen) überzeugen nuancenreich und stilsicher mit dem Gebet und dem Halleluja für Blechbläser von Anton Bruckner (1824 – 1896)
Konzertgemeinde, …
Bläser und Orgel singen und spielen das Leit-Lied der Woche „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, eines der berühmtesten Lieder von Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599
Nach einem farbenreichen Konzertabend mit Pfeifen und Trompeten nehmen das Blechbläserensemble der Thüringer Philharmonie und KMD Jens Goldhardt den Applaus der Konzertbesucher entgegen
Nach dem Konzert blättern auch in Gotha die Besucher interessiert in der Chronik. Die Fotos aus der Margarethenkirche in Gotha sind von Andreas Schoelzel
-
14.11.2012 Augustinerkirche und Lutherkirche Erfurt
Das 319. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet als Wandelkonzert in der Augustinerkirche und in der Lutherkirche Erfurt statt
Das Augustinerkloster in Erfurt ist ein ab 1277 erbautes, ehemaliges Kloster der Augustiner-Eremiten, in dem Martin Luther zwischen 1505 und 1512 als Mönch lebte. 1507 wurde er zum Priester geweiht und las hier am 2. Mai 1507 seine erste Messe
Klaus-Martin Bresgott (l), Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro der EKD, übergibt die Chronik an Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth, der gleichzeitig Kantor an der Augustinerkirche ist
Mitglieder der Augustiner-Kantorei, der Kantorei St. Thomas und des Ökumenischen Chores der Andreas- und Schottengemeinde singen zu Beginn „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Die Leitung der Chöre hat Kantorin Sabine Strobelt
Kantor Andreas Strobelt begleitet die Chöre
Pfarrerin Dr. Irene Mildenberger spricht über das Leit-Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ und die Bereitschaft zum Warten und Erwarten
Bei der Choralbearbeitung von „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV 645) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) singt ein Auswahlensemble die Choralmelodie
KMD Prof. Matthias Dreißig begleitet die Konzertgemeinde bei den ersten beiden Strophen des Leit-Liedes
Der Chor singt die dritte Strophe des Leit-Liedes im Choralsatz von Johann Sebastian Bach
KMD Prof. Matthias Dreißig spielt die gewaltige Fantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ op. 52,2, von Max Reger (1873 – 1916)
Im herbstlich-nebligen Erfurt geht es dann vom Augustinerkloster in der Altstadt…
in den Erfurter Norden zur Lutherkirche. Die Kirche ist ein rechteckiger Bau mit einem etwa 50 Meter hohen Westturm, die nach den Ideen des Art Déco von dem Berliner Architekten Peter Jürgensen (1873 – 1954) erbaut und 1927 geweiht worden ist
Kantor István Fülöp begrüßt Konzertbesucher, Musiker und Chronik in der Lutherkirche
Der Evangelische Posaunendienst und der Posaunendienst der benachbarten Regler-Kirche spielen zum Auftakt…
die Festliche Intrade von Thomas Riegler (*1965)
Kantor Andreas Strobel spielt die Choralimprovisation „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus op. 65 von Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933). Sein Kollege István Fülöp registriert an der Rühlmann-Orgel
Pfarrerin Dr. Irene Mildenberger spricht über Braut und Bräutigam im Hohelied wie in dem Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen, das dem Leit-Lied zugrunde liegt
LKMD Dietrich Ehrenwerth studiert mit der Konzertgemeinde den vierstimmigen Kanon „Wach auf, du Stadt Jerusalem“ von Gunther Martin Göttsche (*1953) ein
„Jauchzet dem Herrn alle Welt“ – die berühmte Psalmvertonung von Felix Mendelssohn Bartholdy erklingt…
unter der Leitung von Kantor Johannes Häußler in einer Bearbeitung für Bläserchor
KMD Prof. Matthias Dreißig begeistert mit der Toccata über „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Jan Janca (*1933)
Die Orgel der Lutherkirche wurde 1928 von der mitteldeutschen Orgelbaufirma Wilhelm Rühlmann aus Zörbig gebaut. Das dem romantischen Klangideal verpflichtete Taschenladen-Instrument hat 46 Register auf drei Manualen und dem Pedal
Konzertbesucher und Mitwirkende tragen sich in die Chronik ein
Das gutgelaunte Team Erfurter Kantoren präsentiert nach dem Wandelkonzert noch einmal gemeinsam die Chronik: István Fülöp, KMD Prof. Matthias Dreißig, Klaus-Martin Bresgott, Johannes Häußler, LKMD Dietrich Ehrenwerth und Karin Ehrenwerth (v.l.n.r.). Die Fotos aus den Erfurter Kirchen sind von Andreas Schoelzel
-
13.11.2012 Stadtkirche Divi Blasii Mühlhausen
Das 318. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stadtkirche Divi Blasii Mühlhausen (Thüringen) statt. Die im 13. Jahrhundert als romanische Basilika begonnene Kirche aus Travertin wurde um 1350 als dreischiffige gotische Hallenkirche vollendet. Bauherr war der Deutsche Orden
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) war an dieser Kirche 1707 – 1708 als Organist tätig. Hier entstand eine seiner schönsten und ergreifendsten Kantaten „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ (BWV 131). Die Bronzeplastik von Karl Friedrich Messerschmidt wurde 2009 aufgestellt
Zur Marktzeit erklingen in der Kirche Choralbearbeitungen zum Leit-Lied der Woche: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (Philipp Nicolai, 1599)
Kreiskantor Andreas Fauß (l, Sondershausen) und Klaus-Martin Bresgott (m, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro der EKD) übergeben die Chronik an Kreiskantor Oliver Stechbart im thüringischen Mühlhausen
Die Disposition für die Orgel war von Johann Sebastian Bach während seines Kantorats in Mühlhausen entworfen worden. 1957 wurde die Orgel von der Firma Schuke aus Potsdam neu gebaut. Auf Anraten Albert Schweitzers (1875 – 1965) wurde dabei die Bachsche Disposition übernommen. So sind seine Werke hier im originalen Klang zu hören
Zu Beginn spielt Kreiskantor Oliver Stechbart das Choralvorspiel zum Leit-Lied der Woche von seinem Amtsvorgänger Johann Sebastian Bach
Pfarrer Teja Begrich führt in den Text des Liedes ein
Das schmiedeeiserne Chorgitter, das den Chorraum vom Langhaus trennt, stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts
Die 14-blättrige Rosette im nördlichen Querhaus hat ihr Vorbild im Westgiebel von Notre-Dame in Paris
Kreiskantor Oliver Stechbart mit der Choralbearbeitung zum Leit-Lied von Gottfried August Homilius (1714 – 1785)
Die Luther-Statue an der östlichen Stirnwand des südlichen Seitenschiffes wurde um 1900 von dem Mühlhäuser Bildhauer Friedrich Pfannschmidt erschaffen
Die Konzertgemeinde singt das Leit-Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (EG 147)
Pfarrer Teja Begrich liest das Gleichnis der klugen und der törichten Jungfrauen aus dem Matthäus-Evangelium, auf dem der Text des Leit-Liedes beruht
Der Vorgänger Johann Sebastian Bachs als Organist und Kantor an Divi Blasii war Johann Georg Ahle (1651 – 1706) – der Komponist des Chorals „Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne“ (Philipp von Zeesen, 1619 – 1689)
In der winterlich-kalten Kirche erklingen Fantasien über das Leit-Lied von Johann Christian Kittel (1732 – 1809) und Karl Piutti (1846 – 1902)
Pfarrer Teja Begrich entläßt die Konzertgemeinde mit dem Segen in den sonnigen Tag
Zum Abschluß erklingt die Choralfantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Sigfrid Karg-Ehlert (1877 – 1933)
Mühlhausen lag im Zentrum von Reformation – und Bauernkriegen. Auf dem Marktplatz kündet eine Zeitleiste von der wechselhaften Geschichte der Stadt. Der hier ansässige Prediger Thomas Müntzer (1489 – 1525), einer der führenden Köpfe der radikalreformatorischen Bewegung, verfasste hier seine „Mühlhäuser elf Artikel“ und fordert: „Die Macht soll gegeben werden dem gemeinen Volk“
Die Fotos aus der Kirche und vom Marktplatz sind von Andreas Schoelzel
-
12.11.2012 Trinitatiskirche Sondershausen
Das 317. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Trinitatiskirche im thüringischen Sondershausen statt.
Unter der Leitung von Kreiskantor Andreas Fauß sind die Kantaten „Wachet! betet! betet! wachet!“ (BWV 70) und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV 140) von Johann Sebastian Bach (1685-1750) zu hören, …
aufgeführt von der Kreiskantorei Bad Frankenhausen-Sondershausen sowie …
… von einem eigens gegründeten Projektorchester, bestehend aus Mitgliedern der Thüringen Philharmonie Gotha, des HLM- und des Loh-Orchesters.
Als Solist tritt u.a. der Tenor Stephan Scherpe (r.) aus Leipzig auf.
Die im barocken Stil erbaute und 1691 geweihte Kirche gehört zu den ältesten Gebäuden in Sondershausen.
Nach einem gelungenen Konzert freuen sich über den Applaus (v.l.n.r.): Andreas Fauß als Dirigent des Abends mit den Solisten Anja Augustin (Sopran), Stephan Scherpe (Tenor) und Dominic Große (Bass).
Unter der Konzertbesuchern ist neben dem Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (Mitte) auch der neue Superintendent des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen, Kristóf Bálint (l.). Beide präsentieren am Ende des Konzertes gemeinsam mit Andreas Fauß (r.) die Chronik, in der anschließend eine Doppelseite zum 317. Konzert gestaltet wird.
Fotos: Jana Groß, Sondershausen
-
6.11.2012 St.-Jakobs-Kirche Köthen/Anhalt
Das 311. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob in Köthen/Anhalt statt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Doppeltürmen und der Fürstengruft, deren heutiger Bau 1400 begonnen wurde, ist das Wahrzeichen der Stadt. Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) war hier von 1717 bis 1723 zu seiner Ernennung als Thomaskantor Kapellmeister und Director derer Cammer-Musiquen des reformierten Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen (1694 – 1728)
Kantor Eckhart Rittweger (2.v.l.) und Klaus-Martin Bresgott (2.v.r.), Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro der EKD, Berlin, präsentieren die Chronik und überbringen sie an KMD Martina Apitz (l) und Pfarrer Horst Leischner (r). Klaus-Martin Bresgott stellt das Projekt vor
Im Mittelpunkt des Konzerts steht das Leit-Lied der Woche „Nun lob, mein Seel, den Herren“ in Bearbeitungen für Orgel aus dem 17., 18., 19., 20. und 21. Jahrhundert
KMD Martina Apitz registriert farbenreich und akzentuiert – hier bei der Bearbeitung von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Die Orgel der Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob in Köthen/Anhalt stammt von Friedrich Ladegast (1818 – 1905) aus Weißenfels, einem der bedeutendsten deutschen Orgelbaumeister der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, den auch Albert Schweitzer (1875 – 1965) sehr schätzte. Ladegast errichtete die Orgel, die sich stark an der Tradition Gottfried Silbermanns orientiert, dabei aber auch viele französische Einflüsse des 19. Jahrhunderts aufnimmt, 1872
Pfarrer Horst Leischner öffnet den Blick für das Leit-Lied der Woche, dessen Melodie dem alten Liebeslied „Weiß mir ein Blümlein blaue“ entstammt, das durch den „Zupfgeigenhansl“ berühmt und an vielen Lagerfeuern gesungen wurde
Weitere Bearbeitungen erklingen von Eberhardt Wenzel (1891 – 1972) …
Johann Gottfried Walther (1684 – 1748), Waldemar von Baußnern (1855 – 1933) …
Georg Friedrich Kauffmann (1679 – 1735) und Christoph Weinhart (*1958)
An exponierter Stelle lauscht die Chronik dem Konzert
Den Choral aus der Kantate 167 „Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe“ von Johann Sebastian Bach spielen Kantor Eckart Rittweger (Trompete) …
… und KMD Martina Apitz zum Finale des Konzertes gemeinsam
Gast des Konzertes ist auch Landeskirchenmusikdirektor Martin Herrmann aus Dessau. Gemeinsam wird die Chronik präsentiert (v.l.n.r.) von: Kantor Eckhart Rittweger (Gernrode), Pfarrer Horst Leischner (Köthen/Anhalt), Initiator Klaus-Martin Bresgott (Berlin), LKMD Martin Herrmann (Dessau) und KMD Martina Apitz (Köthen/Anhalt)
Eine der 2010 entstandenen Luther-Figuren von Ottmar Hörl (*1950) steht auch in der Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob in Köthen/Anhalt. Die Fotos aus dieser Kirche stammen von Andreas Schoelzel
-
5.11.2012 St. Petrus und Paulus Neudorf/Harz
Das 310. Konzert der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Petrus und Paulus in Neudorf im Harz statt. Mit dem Menuett aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) eröffnet der Bläserchor St. Cyriakus Gernrode den Konzertabend
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion vom Kulturbüro der EKD, erläutert die Reihe und übergibt die Chronik an Kantor Eckhart Rittweger (r)
Chor, Bläser und Konzertgemeinde stimmen zu Beginn das Leit-Lied der Woche „Nun lob, mein Seel, den Herren“ (Psalm 103) in einem Satz von Heinrich Schütz (1585 – 1672) an
Von Reinhard Gramm (*1961) erklingt „Ich lobe meinen Gott“
Die Kantoreien aus Gernrode und Ballenstedt singen gemeinsam…
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Sei Lob und Preis mit Ehren …
und Knut Nystedt (*1915): Laudate
Die Bläser nehmen die Konzertgäste mit in amerikanische Musiktraditionen. Es erklingen „Let us break bread“ von Richard Roblee (*1943) und „God shall wipe away“ von Karl Jenkins (*1944)
Kantor Eckhart Rittweger leitet die Ensembles mit großer Umsicht
Die Chöre bringen Werke der Romantik ein …
von Richard Bartmuß (1859 – 1910) erklingt „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“
von Bernhard Klein (1793 – 1832) hören die Besucher die kleine Motette „Auf dich, o Herr, vertrauet meine Seele“
der „Irische Reisesegen“ in der Vertonung von Bob Chilcott (*1955) führt alle Ensemble zusammen
Am Ende erklingt noch einmal das Leit-Lied der Woche „Nun lob, mein Seel, den Herren“ mit einer vorangestellten Choralphantasie von Kantor Eckhart Rittweger (*1960)
Nicht ohne Zugabe gehen die Konzertbesucher in den Abend. Der Bläserchor St. Cyriakus spielt „Oh when the saints“ in einer Bearbeitung von Ralf Grössler (*1958)
Auch in Neudorf weckt die inzwischen äußerst schwergewichtige Chronik das Interesse der Besucher
OKR Manfred Seifert (Dessau), Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro der EKD, Berlin), Kantor Eckhart Rittweger (Gernrode) und Pfarrer Dr. Michael Labahn (Neudorf) präsentieren die Chronik (v.l.n.r.). Die Fotos aus dem kleinen Ort in der Gemeinde Harzgerode im Harz sind von Andreas Schoelzel
-
2.11.2012 St. Stephani Calbe/Saale
Das 307. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Stadtkirche St. Stephani in Calbe an der Saale statt. Zu Beginn spielt das „Poulenctrio“ mit (v.l.n.r.) Irina Lackmann (Piano), Beatrix Lampadius (Oboe) und Erik Stolte (Fagott) das Trio Nr. 1 von Alexander Wunderer (1877-1955).
Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Beate Besser singt der Oratorienchor Schönebeck, unter anderem das „Gloria“ in einem Satz des Hallenser KMD Andreas Mücksch (*1962).
„Was Gott tut, das ist wohlgetan“: Das Leit-Lied dieser Woche erklingt als Choralkantate von Johann Pachelbel (1653-1706), mit Matthias Sens als Solo-Bass.
In der größten Kirche des Salzlandkreises fehlt seit 1963 die Orgel, eine restaurierungsbedürftige Röver-Orgel aus der Martinikirche in Halberstadt liegt seit drei Monaten in ihren Einzelteilen zum Einbau bereit. Im hinteren Teil der Kirche soll die Königin der Instrumente ihren Platz finden, dafür setzt sich die Orgelprojektgruppe ein.
Das Chorkonzert ist gleichzeitig ein Benefizkonzert für das Orgelprojekt von St. Stephani.
Nachdem der letzte Ton verklungen ist, bedankt sich Pfarrer Wolfgang Wenzlaff (r.) sowohl bei Beate Besser (Mitte) als auch bei der Vorsitzenden der Orgelprojektgruppe, Susanne Giest (l.), für ihr Engagement zur Musik in der Kirche.
Der Eintrag in die Chronik füllt sich mit Unterschriften, hier von Beate Besser, …
… und Fotos der Mitwirkenden.
Bereichert mit dem Eindruck aus Calbe reist das Tagebuch von „366+1, Kirche klingt 2012“ weiter nach Wernigerode in den Harz.
Die oberen acht Fotos sind von René Kindermann, das unterste von Susanne Giest.
-
28.10.2012 St. Nicolai Burg
Das 302. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Nicolai in Burg statt. Nach einem kurzen Abstecher nach Thüringen beginnt die neue Woche der Konzertreihe nun im Jerichower Land, nordöstlich von Magdeburg
Klaus-Martin Bresgott (m), Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro der EKD, erläutert die Konzertreihe und übergibt die Chronik an Kreiskantorin Cornelia Frenkel (l) und Superintendentin Ute Mertens
Im Konzert spielen vier Bläserchöre des Kirchenkreises: die Chöre aus Stremme, Genthin, Parchau/Burg und Möckern/Loburg
Pfarrer Johannes Möcker aus Schlagenthin bläst selbst Posaune und moderiert den Abend
Zum Auftakt erklingt eine Intrade von Hans Leo Haßler (1564 – 1612), dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährt
Von Georg Friedrich Händel (1685 – 1757) erklingen eine Allemande und eine Gavotte sowie eine Bearbeitung des „Halleluja“ aus dem „Messias“ (HWV 56)
Im schlichten Innenraum von St. Nicolai fällt besonders die Kanzel ins Auge. Hier die Evangelisten Markus und Lukas
Ein Hymnus nach Ambrosius von Mailand erklingt in der Bearbeitung für tiefe Stimmen von Friedrich Silcher (1789 – 1860)
Von Michael Schütz (*1963) erklingt „Impressions“
Gemeinsam mit den Bläsern singt die Konzertgemeinde das Leit-Lied der Woche „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
Kreiskantorin Cornelia Frenkel führt die vier Bläserchöre souverän zusammen
Von Scott Joplin (um 1867 – 1917) erklingt der bekannte Ragtime „The Entertainer“
„Bleib bei uns, Herr“ – der sechsstimmige Chorsatz von Joseph Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) erklingt in der Fassung für Bläserchor
Nach einer Canzone à 4 von Johann Pachelbel (1653 – 1706) erklingt der Irische Reisesegen, den Bläser und Konzertgemeinde gemeinsam anstimmen
Dicht umlagert ist die Chronik auch im Jerichower Land
Auch in Burg gilt: Eine(r) macht das Licht aus. Und die Fotos aus St. Nicolai sind von Andreas Schoelzel
-
27.10.2012 St. Peter und Paul Sömmerda
Das 301. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Peter und Paul in Sömmerda statt
Johannes Selle ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter aus der Region. Als Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages begrüßt er die Konzertbesucher und stellt die Errungenschaften der Reformation für unseren heutigen Alltag heraus. So führte Martin Luther mit eigenen Dichtungen den muttersprachlichen Gesang im Gottesdienst ein, übersetzte die Bibel ins Deutsche und schuf mit dem Torgauer Kantor Johann Walter (1496 – 1570) das erste Gesangbuch für die Gemeinde
Klaus-Martin Bresgott (m, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“) vom Kulturbüro der EKD, stellt die Konzertreihe vor und übergibt gemeinsam mit MdB Johannes Selle die Chronik an die Regionalkantorin Christine Cremer (r)
Das Konzert steht unter der Überschrift „Seht Ihr den Mond dort stehen?“ und stellt das Leit-Lied der Woche („Der Mond ist aufgegangen“, EG 482) in verschiedenen Sätzen und espritreichen Variationen in den Mittelpunkt des Abends
Henrike Cremer am Violoncello
Eine wertvolle Kassettendecke aus dem späten 17. Jahrhundert schmückt den Kirchenraum. Die Ausmalungen zeigen Porträts biblischer und kirchenhistorischer Figuren. Oben in der Mitte ein Bildnis Martin Luthers (1483 – 1546)
Das Blechbläserensemble der Regionalgemeinde Straußfurt mit der Canzon à 4 (aus dem Pfarrarchiv Udestedt) von Samuel Scheidt (1587 – 1654). Hier Peter Klein und Otfried Heinrich an den Hörnern
An den Posaunen: Daniela Kämmerer und Ralf Kleb (Leitung)
Das Magnificat, BWV 10, von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) wird von den Frauen der Kantorei St. Bonifatius gesungen
Der Kinderchor der Regionalgemeinde singt gemeinsam mit der Kantorei St. Bonifatius und Gästen „Wenn du die Nacht zur Erde senkst“ von Thomas Tallis (1505 – 1583) in einem Arrangement von Kenneth Brown und einem Text von Raymund Weber (*1939) nach einem Hymnus von Thomas Ken (1637 – 1711)
Kantorin Christine Cremer hat gemeinsam mit Schülern der Salzmann-Schule und der Evangelischen Grundschule ein buntes Programm zusammengestellt
Schülerinnen und Schüler der Salzmann-Schule haben eine Foto-Dokumentation über den Mond erstellt, Kinder der Evangelischen Grundschule haben ihre Bilder vom Mond in Tusche gezeichnet. Sie sind an den Kirchenwänden ausgestellt
Kantorin Christine Cremer wartet mit einer phantasievollen Partita (2007) über das Leit-Lied von Jürgen Borstelmann und einem illustren „Abendlieds Spaziergang durch den Notenschrank“ (2005) von Christiane Michel-Ostertun auf. Die erste Orgel der Petrikirche wurde im Jahr 1705 von Johann Georg Krippendorf gebaut. Nach mehreren Umbauten wurde die Orgel zuletzt 1957 durch Gerhard Kirchner aus Weimar gründlich repariert und klanglich etwas verändert
„… in der Dämmrung Hülle“ finden wir zu uns selbst und zu Gott – Pfarrerin Angela Fuhrmann mit Gedanken zum Leit-Lied
Der Kinderchor wartet mit einer besonderen Überraschung auf. Als „Betthupferl“ singen sie mit dem Lied über die Leseratte ihr Lob auf die Bildung: Die belesene Ratte rettet sich dank ihrer Bildung vor dem gefrässigen Hauskater
Chöre und Konzertgemeinde singen zum Abschluss…
gemeinsam das Leit-Lied in einem Satz von Fritz Werner (1898 – 1977)
Dann wird eingepackt…
die Chronik von Besuchern und Mitwirkenden unterzeichnet…
und von Pfarrerin Angela Fuhrmann mit dem Kirchensiegel beglaubigt
Die Figuren auf dem Epitaph an der Südseite der Kirche begrüßen und verabschieden die Kirchenbesucher zuverlässig seit Jahrhunderten. Aus dem Jahr 1308 stammt die erste urkundliche Erwähnung der Kirche, die den Heiligen Petrus und Paulus geweiht ist. Die Fotos aus Sömmerda sind von Andreas Schoelzel
-
26.10.2012 Stadtkirche St. Wenzel Naumburg
Das 300. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stadtkirche St. Wenzel in Naumburg/Saale statt
Kirchenmusikdirektor Jan-Martin Drafehn, Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro der EKD, und Wenzelsorganist David Franke (v.l.n.r.) präsentieren die Chronik. Klaus-Martin Bresgott stellt das Projekt vor.
Unter der Leitung von KMD Jan-Martin Drafehn sind in diesem Konzert Lieder Martin Luthers und zeitgenössische Orgelimprovisationen zu hören
Der Naumburger Kammerchor, 1979 vom damaligen Domkantor KMD Reinhard Ohse gegründet, mit dem Choral „Es wolle Gott uns gnädig sein“ im Satz von Michael Praetorius (1571 – 1621). Im Dialog dazu…
erklingen, gespielt von Wenzelsorganist David Franke, Improvisationen zu den Versen des Chorals
Spannend und mit großer dynamischer Bandbreite gestaltet der Naumburger Kammerchor den Choral „Gott der Vater steh uns bei“ nach einer deutschen Litanei im Satz des diesjährigen Jubilars Hans Leo Haßler (1546 – 1612)
Domkantor Jan-Martin Drafehn leitet den Chor mit klarer Diktion
Dieses Glasfenster begrüßt die Besucher zum 300. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien feiern mit der Aktion das Themenjahr „Reformation und Musik“ im Rahmen der Lutherdekade
Zacharias Hildebrandt (1688 – 1757) erbaute 1746 diese berühmte dreimanualige Orgel. Sie wurde von seinem Lehrer Johann Gottfried Silbermann (1683 – 1753) und von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) abgenommen. Die Beschriftung der Register ist noch im Original erhalten, schon Bach hat sie hier alle gezogen
David Franke besticht durch große technische Finesse und einen phantasievollen Umgang mit den Vorlagen seiner Improvisationen
„Verleih uns Frieden gnädiglich“, die Sätzte von Johann Walter (1496 – 1570) und Bartholomäus Gesius (1562 – 1613) verbinden…
KMD Jan-Martin Drafehn und…
David Franke zu einer eindrücklichen Paraphrase für Chor und Orgel
Die Stadtkirche St. Wenzel ist ein spätgotischer Bau von 1426. Der barocke Hochaltar stammt von 1680
Das Leit-Lied der 43. Kalenderwoche „Der Mond ist aufgegangen“ erklingt zum Abschluss des Konzerts in vielfältigen Schattierungen im Satz von Max Reger (1873 – 1916)
Klaus-Martin Bresgott begrüßt unter den Konzertbesuchern auch den ehemaligen Domkantor Reinhard Ohse (l, *1930), der den Kammerchor einst gegründet hat. Reinhard Ohse hat sich auch als Komponist einen Namen gemacht, unter anderem mit der Motette „Sorget nicht“ (op. 119 nach Matthäus 6, 25-34), den Seligpreisungen (op. 107) und der Lettner-Passion (op. 108) auf den berühmten Lettner im Naumburger Dom sowie Instrumentalwerken wie der Poeler Bagatelle (op. 106)
Nach dem Konzert tragen sich Besucher und Mitwirkende in die Chronik ein. Die Fotos aus der Wenzelskirche sind von Andreas Schoelzel
-
25.10.2012 Stadtkirche St. Lamperti Querfurt
Das 299. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stadtkirche St. Lamperti zu Querfurt statt. Noch sind die Kirchenbänke (fast) leer…
Dann hat sich die Kirche mit Besuchern gefüllt. Zu Beginn des Konzerts erklingt „Non moriar sed vivam“ (Psalm 118, 17) von Martin Luther (1483 – 1546), gesungen von der Kantorei Querfurt unter der Leitung von Kantor Manfred Rath
Gisela Rath führt moderierend durch den Abend mit Chor- und Instrumentalwerken aus Renaissance, Barock und Romantik
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro der EKD, übergibt die Chronik an Roland Fröhlich (r), Mitglied der Querfurter Kantorei
Annette Männchen und Christian Schmidt, die beiden Trompeter…
des facettenreich aufspielenden Bläserensembles „RathBrass“ – hier mit der Pavane und Galliarde von Claude Gervaise (um 1600)
Der heutige Bau der Querfurter Stadtkirche stammt von 1686. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche mehrfach neu aufgebaut. Diese romanische Säule unter der Orgelempore stammt aus dem ehemaligen Kloster Mariazell bei Querfurt
Die Patronatslogen im nördlichen Seitenschiff der Hallenkirche stammen aus der Zeit des letzten Neubaus
Nach Werken von Arnold Mendelssohn (1855 – 1933) und Albert Becker (1834 – 1899) erklingt die Choralmotette „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ (Psalm 130) von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Kantor Manfred Rath führt den Chor stilsicher durch die Werke der Romantik
Simone Heckmann singt die Solostrophe in der Motette
Die Predella des 1690 gestifteten Altars zeigt das Lamm Gottes mit verschiedenen Marterwerkzeugen (Speer, Geißel) sowie aus der Schöpfungsgeschichte die Schlange mit dem Apfel
John Dowland (1562 – 1626): Allemande…
mit den Posaunisten von „RathBrass“: Ralf Nelkenbrecher, Christoph Schilling und Tobias Micklitz (v.l.n.r.)
Evangelist Lukas auf dem Altar
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893): „Wo Engelstimm im Lied erschallt“
Die „Pariser Suite“ (Pierre Attaingnant, 1494 – 1552), gepielt vom Flötenquartett: Simone Heckmann, Annett Schmidt, Ulrike Dietrich und Manfred Rath (v.l.n.r.)
„Der Mond ist aufgegangen“: Gemeinsam mit der Konzertgemeinde wird zum Abschluss das Leit-Lied der Woche von Matthias Claudius (1740 – 1815) gesungen.
Besucher und Mitwirkende tragen sich in die Chronik ein
Bei einer umfassende Renovierung im Jahr 1900 wurde die Kirche im Stile der Zeit ausgemalt. Hier die Darstellung der für einen gelingenden Kirchenbau notwendigen Allianz: Baugewerbe, Religion und Kunst. Die Fotos aus der Lampertikirche sind von Andreas Schoelzel
-
24.10.2012 Pauluskirche Halle/Saale
Das 298. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Pauluskirche Halle/Saale statt. Mitte Oktober 1989 hatten sich hier über 2000 Hallenser versammelt und unter dem Motto „Gewaltfreiheit für unsere Stadt“ Veränderungen im System der DDR gefordert
Zu Beginn des Konzerts erklingt „Trumpet Voluntary“ von William Boyce (1711 – 1779)
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro des Rates der EKD (m) erläutert die Konzertreihe. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Axel Meißner (r, Schkeuditz) übergibt er die Chronik vom Konzert am Vorabend in Eilenburg an KMD Andreas Mücksch
Instrumentalisten und Gemeinde singen und improvisieren das Lied „Nun freut euch lieben Christen gmein“ (EG 341) – das Konzert steht unter der Überschrift „Lieder der Reformation jazzig improvisiert und neu komponiert“
Jazzpianistin Almuth Schulz improvisiert im Dialog mit…
Christian Gutowski zu den Tischreden Martin Luthers (1483 – 1546). „Die Wonne mit meiner Käthe hat mir ein fürs andere Mal den Teufel aus meinem Herzen vertrieben.“
Das Tuba Mirum Posaunenquartett (Max Köhne, Robert Brix, Thomas Remmert und Detlef Mattaj, v.l.n.r.) mit der Improvisation über den Luther-Choral „Vater unser im Himmelreich“ (EG 344)
„Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ (EG 299, Text und Musik Martin Luther): KMD Andreas Mücksch…
und Almuth Schulz spielen im Dialog von Orgel und Flügel eine packende und aufwühlende Improvisation über eines der ältesten Kirchenlieder (1524) nach Psalm 130
Die dreimanualige Orgel der Pauluskirche…
wurde 1893 bzw 1903 von den Orgelbauern Gebr. Rühlmann aus Zörbig gebaut
„Ein feste Burg ist unser Gott“ (EG 362) erklingt gemeinsam mit der Konzertgemeinde und in Begleitsätzen von Manfred Schlenker (*1926)
KMD Andreas Mücksch gestaltet ein facettenreiches Programm aus Chorälen der Reformation und zeitgenössischen Bearbeitungen
Die Chronik ist mit der Konzertreihe „366+1, Kirche klingt 2012“ nun in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), und damit im Herzen der Reformation, angekommen. Noch bis zum Silvesterabend wird sie alle Konzerte der Reihe hören
Christian Gutowski mit dem Gedicht „Tu, was du vermagst“ von Martin Luther
Christian Gutowski und Pfarrer Wolfgang Kleemann nehmen im Dialog ein Spottgedicht von 1743 aus der Dorfkirche in Heuckewalde (bei Zeitz) auseinander und räsonieren über den Toleranzbegriff in damaliger und heutiger Zeit
Als Finale des Abends erklingen vier Sätze aus der Suite „Ein Schiff“ von Andreas Mücksch (*1962). Ulrike Germann (Flöte) spielt gemeinsam mit dem Tuba Mirum Quartett
Halle ist auch die Stadt des Pietismus. Der Pfarrer und Universitätsprofessor August Hermann Francke gründete hier 1698 eine Schulstadt, die heute als „Franckesche Stiftungen“ weltberühmt ist
Unter den Bläsern findet sich auch Steffen Schulz. Vielen ist er bekannt als Clown Leo, der Kirchenclown
Gemeinsam spielen, singen und improvisieren der Posaunenchor der evangelischen Paulusgemeinde, die Konzertbesucher und Almuth Schulz am Ende des Abends das Leit-Lied der Woche „Der Mond ist aufgegangen“ (EG 482)
Mitwirkende und Besucher tragen sich in die Chronik ein. Die Fotos aus der Pauluskirche in Halle-Nord sind von Andreas Schoelzel
-
22.10.2012 St. Nikolai Bad Liebenwerda
Das 296. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt“ findet in der Nikolaikirche in Bad Liebenwerda statt. Bevor die Mitglieder der Big Band Bad Liebenwerda das Konzert mit dem Bossa-Nova-Stück „How high the moon“ eröffnen, gibt es letzte Absprachen zwischen (v.l.n.r.) Miriam Kreher (Leiterin der Band), Maria Voigt und Michael Kreher.
Die „Musikalischen Nachtgedanken“ setzt das Orchester mit dem Concerto in C-Dur von Antonio Vivaldi (1678-1641) fort. V.l.n.r.: Henriette Barth (Solo-Blockflöte), Musikschullehrerin Antje Schaffranietz (Violine) sowie Bernd Schultze und Michael Kreher mit den Posaunen.
Kreiskantorin Dorothea Voigt begleitet die Konzertgemeinde beim Singen des Leit-Liedes der Woche „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius (1740-1815) …
… und das Streicherensemble der Kreismusikschule präsentiert Stücke aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) sowie aus den Sinfonien von Charles Marie Widor (1844-1937).
An der Oboe: Henriette Barth
Auch von der Kantorei Bad Liebenwerda ist das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ zu hören, gleichwie von Dorothea Voigt an der Orgel mit „Abendlieds Spaziergang durch den Notenschrank“ von Christiane Michel-Ostertun (*1964).
Gefolgt von meditativen Stücken aus Jazz und Soul, sowie …
… Gedanken zu den einzelnen Strophen des Abendliedes, gelesen von Ilse Barth.
Zum Abschluss lassen die Mitglieder der Big Band Bad Liebenwerda das „Sanctus“ erklingen (v.l.n.r.): Miriam Kreher (Bass-Saxophon), Maria Voigt (Orgel), Bernd Schultze und Michael Kreher (Posaunen).
Erleichert und froh über ein gelungenes Konzert bedankt sich die Kantorin bei allen Mitwirkenden.
Und nun steht die Chronik im Mittelpunkt: Der Bürgermeister der Kurstadt, Thomas Richter, trägt sich ein, …
genauso wie der Nachwuchs und …
… auch Siegfried Stockmann, der Fotograf des Abends.
-
21.10.2012 St. Lorenz Nürnberg
Adam Kraft, der Steinmetz von St. Lorenz, hat sich hier am Sakramentshäuschen in Stein verewigt. Das Sakramentshäuschen steht im großen Hallenchor, in dem das Festival „Wurzeln und Flügel“ am Sonntag seinen Abschluss findet…
mit einem Konzert des Athesinus Consort Berlin. KMD Matthias Ank begrüßt das Berliner Ensemble und die Besucher des Konzerts unter dem englischen Gruß
Am Beginn erklingt der „Totentanz“ op 12,2 von Hugo Distler (1908 – 1942), der Mitglied der Kirchengemeinde St. Lorenz war. Distlers „Totentanz“ gilt als der bedeutendste Totentanz des 20. Jahrhunderts. Er orientiert sich an den „Sprüchen von Leben und Tod“ von Leonhard Lechner Athesinus. Distler hat Aphorismen des schlesischen Mystikers Angelus Silesius vertont. Sie erklingen im Wechsel mit Variationen über „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“ für Flöte-Solo, gespielt von Simon Borutzki
Ulrike Barth und Susanne Wilsdorf (Sopran) sowie Heike O. Scheel und Wiebke Kretzschmar (Alt) bilden das Frauenquartett des Ensembles (v.l.n.r.)
Klaus-Martin Bresgott hat das Athesinus Consort 1992 gegründet
Thomas A. Volle und Stephan M. Gähler (Tenor), Sebastian N. Myrus und Stefan Q. Drexlmeier (Bass) sind das Männerquartett (v.l.n.r.)
Christus, der Weltenrichter – Thema der Werke des Konzertes und als Relief am südlichen Querhaus von St. Lorenz
Das Männerquartett des Athesinus Consorts bringt drei Choräle der Reformationszeit in einer Bearbeitung von Frank Schwemmer (*1961) zur Uraufführung: „Wer nur den lieben Gott läßt walten“, „Mein schönste Zier“ und „Jesu, geh voran“
Im Anschluss erklingt von Frank Schwemmer das Tryptichon „Du bist mein Schlaf“ nach Gedichten von Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) und des diesjährigen Hölty-Preisträgers Christian Lehnert (*1969)
Simon Borutzki spielt Psalm 118 aus dem Flöten-Lusthof von Jacob van Eyck (um 1590 – 1657). Van Eyck war von Geburt an blind und war einer der bekanntesten Musiker seiner Zeit, Blockflötenvirtuose und Glockenexperte
Als dritter Konzertteil erklingen die „Musikalischen Exequien“ (SWV 279 – 281) von Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Die fünfstimmige Motette „Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren“ (das Hohelied des Simeon) bildet den Abschluss der Musikalischen Exequien
Die Seraphim (Ulrike Barth und Susanne Wilsdorf) und Beata anima (Sebastian N. Myrus) singen ihren Part aus dem entfernten nördlichen Chorumgang
Arno Schneider begleitet das Ensemble an der Truhenorgel
Als Zugabe erklingt vom Patron des Ensembles, Leonhard Lechner Athesinus (1553 – 1606), dessen berühmtes Abschiedslied „Gott b’hüte dich, des gleichen mich“. Leonhard Lechner ist für Nürnberg kein Unbekannter: er war an der Schule von St. Lorenz tätig und brachte hier seine erste Motetten-Sammlung heraus. Die Fotos des Konzerts in der grössten protestantischen Kirche Bayerns sind von Andreas Schoelzel
-
21.10.2012 Festgottesdienst St. Lorenz Nürnberg
Am Sonntag beginnt das Festival „Wurzeln und Flügel“, eine der Sonderveranstaltungen im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD, mit einem Festgottesdienst. Er steht unter dem Motto des Evangelientextes „Das Unkraut unter dem Weizen“ (Matthäus 13, 24-30). Das Vokalensemble St. Lorenz bringt unter der Leitung von KMD Matthias Ank die selten zu hörende „Deutsche Messe“ (1952) von Johann Nepomuk David (1895 – 1977) zur Aufführung
Pfarrerin Claudia Voigt-Grabenstein begrüßt als Liturgin die Gottesdienstgemeinde
Zu Beginn singt die Gemeinde „All Morgen ist ganz frisch und neu“ (EG 440)
Das Vokalensemble St. Lorenz singt das Evangelium in einer Vertonung von Andreas Raselius (um 1563 – 1602) für fünfstimmigen Chor a cappella. Soliloquenten unter Verwendung eines Rezitationstons der Reformationszeit
OKR Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD, predigt über den ersten Brief des Paulus an die Korinther: „Das sage ich aber, liebe Schwestern und Brüder: Die Zeit ist kurz… Denn das Wesen dieser Welt vergeht.“ (1. Korinther 7, 29 – 31)
Eine kurze Zeit kann auch lang werden – OKR Reinhard Mawick erinnert an das letzte Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. Noch in der 60. Minute hatte sie 4:0 geführt. In der Schlussminute erzielten die Schweden mit dem 4:4 den Ausgleich. So ist in kurzer Zeit ganz viel passiert…
Die liturgischen Teile erklingen in der verdeutschten Fassung von Thomas Müntzer (um 1489–1525)
In protestantischer Tradition wechseln sich Chor und Gemeinde beim Singen ab
KMD Matthias Ank, hier an der Orgel, hat die musikalische Leitung des Gottesdienstes
Pfarrerin Claudia Voigt-Grabenstein lädt die Gemeinde zum Abendmahl ein
Zum Abschluss des Festgottesdienstes erklingt der Introitus zum „ampt vom heylgen geist“ nach Thomas Müntzer. Die Fotos vom Festgottesdienst in St. Lorenz sind von Andreas Schoelzel.
-
20.10.2012 St. Lorenz Nürnberg: „Wurzeln und Flügel“
Das Festival „Wurzeln und Flügel“ ist eine der Sonderveranstaltungen im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD. Nachdem die Konzertstafette bereits im Januar in St. Lorenz gastierte, erklingen bei diesem Festival unter dem englischen Gruß von Veit Stoß (1447 – 1533) bedeutende Werke aus der Tradition evangelischer Kirchenmusik im Kontext mit Uraufführungen zu Liedern der Reformation
Bei dem Auftaktkonzert am Abend spielt Martin Sander an der fünfmanualigen Orgel von St. Lorenz Praeludium und Fuge Es-Dur (BWV 552, 1-2) sowie die Missa brevis (BWV 669 – 671) und die Katechismuslieder von Martin Luther (BWV 675 – 688) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Das ensembleKONTRASTE bringt die auf den Bachschen Werken fußenden Bearbeitungen des Schweizer Komponisten Burkhard Kinzler (*1963) zur Uraufführung. Die Bearbeitungen sind ein Auftragswerk für das Festival „Wurzeln und Flügel“
Vor der Bachschen Orgelbearbeitung erklingt der ihr jeweils zugrunde liegende Choral in der Bearbeitung für Kammerensemble
Die Leitung der Uraufführung hat Lorenzkantor KMD Matthias Ank
Der Heidelberger Organist Martin Sander bringt Instrument und Raum in verzaubernden Einklang und gestaltet das Bachsche Œuvre farbenprächtig und in großen Bögen
Burkhard Kinzler hat die Bearbeitungen für ein Kammermusikensemble konzipiert: Flöte, Klarinette, Saxophon, Posaune, Violoncello, Kontrabass und Schlagwerk
Laurentius lauscht, schaut und hat an allem sein Wohlgefallen
Der Komponist Burkhard Kinzler (l) ist für diese Uraufführung eigens aus der Schweiz nach Nürnberg gekommen. Gemeinsam mit KMD Matthias Ank freut er sich über eine gelungene Uraufführung. Die Fotos des abendlichen Konzerts sind von Andreas Schoelzel
-
18.10.2012 Französische Friedrichstadtkirche Berlin
Das 292. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte statt. Vor dem „N“ der Buchtauschaktion „Am Anfang war das Wort“ im Hintergrund erwartet die Besucher die „Messe à l’usage des Paroisses“ von François Couperin (1668-1733).
„Musik überwindet die konfessionellen Grenzen spielend“, so Dr. Jürgen Kaiser, Pfarrer an der Französischen Kirche zu Berlin, in seiner Begrüßung. Die Kirche wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts für die aus Frankreich geflohenen Hugenotten errichtet, die als Reformierte im damaligen Preußen Zuflucht fanden.
Gemeinsam mit dem Initiator von „366+1, Kirche klingt 2012“, Klaus-Martin Bresgott (l.) vom Kulturbüro des EKD, blättert Jürgen Kaiser in der Chronik und zeigt die große kirchenmusikalische Vielfalt auf, mit der sich dieses Konzert-Tagebuch füllt.
Als Botschafterin des Rates der EKD für den Reformationsjubiläum 2017 spricht Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann über die elementare Bedeutung von Singen und Musik für die evangelische Spiritualität.
„Die Seele verstummt, wenn das Singen aufhört“, betont sie und verweist auf Martin Luthers Worte, dass es nach der Theologie keine Kunst gebe, die mit der Musik verglichen werden können. Denn es ist die Musik, die es vermag, Ruhe und ein fröhliches Gemüt zu schaffen.
Die Choralschola der Französischen Friedrichstadtkirche erfüllt den Kirchenraum mit gregorianischen Gesängen, …
… die im Wechsel mit der Orgel zu hören sind.
Eindrücklich an der Orgel: KMD Kilian Nauhaus, der diese katholische Messe des französischen Barock für das Konzert in der reformierten Kirche innerhalb der Lutherdekade ausgewählt hat.
Nacheinander werden auf Latein gesungen und an der Orgel kunstvoll ausgestaltet: die liturgischen Stücke „Kyrie“, „Gloria“, „Sanctus“, „Agnus Dei“, dazu ein instrumentales Offertorium und abschließend das „Ite“.
Couperins Orgelmesse klingt auf der 1985 erbauten Orgel besonders gehaltvoll, da diese dem altfranzösischen Orgelbau nachempfunden ist. In seiner „Messe für den Gemeindegebrauch“ wird die Loslösung der Musik von liturgischen Zwängen im Hören greifbar.
Dankt für den Applaus: Die Choralschola unter der Leitung von Kilian Nauhaus (r.).
Nach dem Konzert trägt das Publikum zur Gestaltung der Chronik bei, …
… die mit dem Eintrag zum 292. Konzert präsentiert wird von Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, Klaus-Martin Bresgott, KMD Kilian Nauhaus und Dr. Jürgen Kaiser (v.l.n.r.).
Danach wird sie eingepackt, um weiterzureisen, dieses Mal von Berlin-Mitte nach Mariendorf im Süden der Bundeshauptstadt.
Fotos: Theresa Becherer
-
13.10.2012 Stiftskirche Heiligengrabe
Das 287. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Stiftskirche des Klosters Heiligengrabe im Norden Brandenburgs statt. Instrumental gestalten Sandra Vorndamm (Alt-Blockflöte) und Sebastian Glöckner (Cembalo) einen musikalischen Bilderbogen mit Sonaten von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Anna Amalia von Preussen (1723-1787) und einer Sarabande von Christoph Nichelmann (1717-1762).
Friederike Rupprecht, Äbtissin des evangelischen Frauenkonvents, der im Kloster nach der Tradition der Zisterzienserinnen lebt, begrüßt das Publikum.
Gemeinsam gesungene Lieder durchziehen das Programm, u. a. das Leitlied der Woche „Mein schönste Zier und Kleinod bist“, „Gelobet seist du, Jesu Christ“ und „Stern, auf den ich schaue“, begleitet von Sebastian Glöckner am Cembalo.
Mit eindrücklicher Vokalmusik des Zisterzienserordens aus dem Mittelalter ziehen feierlich durch den Kreuzgang in die Kapelle ein (v.l.n.r.): Ellen Hünigen (Mezzo-Sopran), Susanne Wilsdorf und Amy Green (beide Sopran).
Neben dem Hymnus „Ave maris stella“, einem Kyrie und einem Gloria präsentieren die Sängerinnen des Vokalensembles VOX NOSTRA die beiden Antiphone „Pulchra es“ und „Salve regina“.
Nach dem Konzert verewigen sich die Besucherinnen und Besucher in der Chronik, …
… die, bereichert mit dem Eintrag aus Heiligengrabe, nach Görlitz in die schlesische Oberlausitz weitergereicht wird.
Fotos: Roloff Langkabel
-
12.10.2012 Nikolaikirche Berlin-Mitte
Das 286. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Nikolaikirche in der alten Mitte Berlins statt
Reinhard Mawik, Pressesprecher der EKD, begrüßt die Besucher zum Konzert mit Musik des 17. Jahrhunderts und verdeutlicht mit einem Blick auf die Landkarte den Weg, den die Konzertreihe in den vergangenen 285 Tagen bereits zurückgelegt hat – und wo die nächsten Konzerte stattfinden werden
Kantor Peter-Michael Seifried (l, Jüterbog) bringt die Chronik vom Vorabend aus Neuruppin und übergibt sie an den Kurator der Nikolaikirche, Albrecht Henkys. Nikolai ist die älteste Kirche Berlins und wird von der Stiftung Stadtmuseum Berlin als Museum genutzt, sowie als Ort für Konzerte und besondere Festveranstaltungen. So fand hier im Januar 1991 die konstituierende Sitzung des gesamtberliner Abgeordnetenhauses (Landtages) statt
Das „Vokalensemble Lankwitz“, „Concerto Grosso Berlin“ und Solisten verzaubern die Besucher in der gut gefüllten Kirche mit Musik aus dem Barock
KMD Christian Finke erinnert mit dem Programm an den am 9. April 1598 im heutigen Guben geborenen Johann Crüger und die Musik seiner Zeit. 40 Jahre lang war Crüger Gymnasiallehrer in Berlin und „Director Musices“ an der Nikolaikirche. Er starb 1662
Zu Beginn erklingen fünf dreistimmige Motetten Crügers über Bibelworte, im Wechsel von Chor und Solisten
„Concerto Grosso Berlin“ spielt die Passacaglia von Biagio Marini (1594 – 1663): Beatix Hellhammer und Christiane Volke (Violine), Michael Reudenbach (Orgel), Friederike Däublin (Violone) und Andreas Vetter (Cello)
Das „VII. Magnificat per Concerto à 5“ aus Crügers „Laudes Dei Vespertinae“ von 1645 lässt im Wechsel Psalmtonmodelle, instrumental-solistische und konzertierende Sinfoniae und Orgelversetten erklingen
Von Giovanni Gabrielli (1557 – 1612) erklingt die Motette „Hodie completi sunt“
Cécile Kempenaers (Sopran), Karola Hausburg (Alt), Philipp Neumann (Tenor) und Christoph Drescher (Bass) sind die Solisten des Abends (v.l.n.r.)
Andreas Vetter mit einem (Barock-)Cello und Friederike Däublin mit der Violone, einem historischen Instrument, das zu den Gamben gehört und (klanglich) deren Übergang zum Kontrabass darstellt
Von Heinrich Schütz (1585 – 1672) erklingen die Motetten „Verleih uns Frieden genädiglich“ und „Gib unsern Fürsten“
Teile des Barockaltars sind in der Kirche erhalten
Das Leit-Lied der Woche „Mein schönste Zier und Kleinod bist“ wird gemeinsam von Konzertbesuchern…
und Chor gesungen. Das Abendlied vom Ende des 16. Jahrhunderts erklingt in einem Satz von Seth Calvisius in einer Bearbeitung von Michael Praetorius (1609)
Langer Applaus nach einem kurzweiligen Konzertabend
Die Fotos aus der Nikolaikirche, die dem umliegenden Nikolaiviertel seinen Namen gab, sind von Andreas Schoelzel
-
8.10.2012 Friedenskirche Potsdam
Das 282. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Friedenskirche Potsdam statt. Hier ein Blick in die Apsis der Kirche, verziert mit einem original venezianischen Mosaik aus dem 13. Jahrhundert
Die von Ludwig Persius erbaute Kirche ist die Kirche des Hauses Hohenzollern. Hier liegen Friedrich Wilhelm IV (der Romantiker auf dem Thron) und seine Gemahlin Elisabeth Luise begraben
Kantor Andreas Behrendt (Lehnin) und Sängerin Barbara Weigel bringen die Chronik vom Konzert am Vorabend aus Brandenburg
Klaus-Martin Bresgott, Initiator von „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD (l) und Kantor Andreas Behrendt übergeben die Chronik an Klaus Büstrin aus der Potsdamer Friedensgemeinde
Die Mitglieder der Kirchenchöre der Evangelischen Pfingstkirche Potsdam, aus Potsdam-Eiche und aus Werder a. d. Havel, singen das Leit-Lied der Woche „Mein schönste Zier“ im Satz des Vorvorgängers von Johann Sebastian Bach in Leipzig, Sethus Calvisius (1656 – 1715)
Psalm 139,5 „Von allen Seiten umgibst du mich“ in einer Vertonung von Kantor Matthias Trommer (*1951), gesungen von Gundula Eichhorst, Maren Lüttgehölter und Birgit Toaspern (v.l.n.r.) – Schola Cantricium Potsdam
Das Keyboardtrio: Jens Osterland, Dirk Reinecken und Matthias Trommer (v.l.n.r.) begleitet die Schola und intoniert Johann Sebastian Bachs Trio G-Dur (BWV 586) im Stile der legendären Tangerine Dream
Die Schola (rechts: Marina Philippova) mit der Liedmotette „Wenn der Tag vergeht“ von Hans Jürgen Hufeisen (*1954) im Satz von Matthias Trommer
Klaus Büstrin liest Texte von Antje Sabine Naegeli
Das Trio La Sonnerie (Potsdam-Berlin) mit Hannes Immelmann (Traversflöte), Juliane Laake (Gambe) und Christine Kessler (Cembalo) brilliert mit der Triosonate G-Dur (BWV 1039) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Die Traversflöte, das Lieblingsinstrument Friedrich II.
Klaus Büstrin und Kantor Matthias Trommer interpretieren die Sintflut (Text: Frieder Burkhardt)
Im Dialog dazu das Kyrie für Querflöte und Orgel von Wolfgang Stockmeier (*1931)
Das Trio La Sonnerie mit dem farbenprächtigen Piacevole und Allegro aus dem Konzert D-Dur von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
7+1 (sieben Stimmen und ein Keyboard), das Auswahlensemble des Abends, mit der Motette „Bevor des Tages Licht vergeht“
Die vereinigte Ensemble mit Psalm 73, 28 „Das ist meine Freude“ im zeitgenössischen Gewand von Matthias Trommer
Am Ende erklingt der Ruf „Verleih uns Frieden“….
für Frauenstimmen und Keyboard
Gemeinsam beschliessen Konzertpublikum und Mitwirkende den Abend mit dem berühmten Lied des Wandsbecker Boten Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ in der Melodie von Johann Abraham Peter Schulz (1747 – 1800)
Die Mitwirkenden des Abends tragen sich in die Chronik ein…
und diese Mitglieder des Chores überbringen die Chronik am folgenden Tag zum Konzert 283 nach Havelberg
Duch den Raum flogen die Töne und über dem Altar schwebt die Taube. Die Friedenskirche liegt am „Grünen Tor“, also zwischen Park Sanssouci und der Potsdamer Innenstadt. Die Fotos des Abends sind von Andreas Schoelzel
-
3.10.2012 Paul-Gerhardt-Kirche Lübben
Das 277. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet am Tag der Deutschen Einheit in der Paul-Gerhardt-Kirche Lübben im Spreewald statt
Das Konzert wird vom Bläserchor an der Paul-Gerhardt-Kirche und dem ökumenischen Chor Lübben unter der Leitung von Kantor Johannes Leonardy gestaltet. Zum Auftakt spielen die Bläser den Choral „Daß du mich einstimmen läßt in deinen Jubel“
Klaus-Martin Bresgott (m), Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro des Rates der EKD übergibt die Chronik an Pfarrer Olaf Beier (r) und Kantor Johannes Leonardy
Strophen der Lieder Paul Gerhardts schmücken den Kirchenraum. Der bedeutende Kirchenliederdichter war von 1668 bis zu seinem Tode 1676 Pfarrer in Lübben
Im Konzert wechseln sich Musik, Wort und Bild ab
Pfarrer Olaf Beier spricht über die Geschichten, die auf dem Lübbener Taufstein abgebildet sind
Der Taufstein von Samuel Hanauer aus Strehla (Sachsen) stammt aus dem Jahr 1610 und ist aus Kalk-Sandstein. Hier im Bild: der Durchzug durch das Schilfmeer während der Flucht der Israeliten aus Ägypten
Im Dialog dazu singt die Gemeinde mit Begleitung durch die Bläser den Choral „Befiehl du deine Wege“ (EG 361) von Paul Gerhardt (1607 – 1676)
Jutta Küchler spricht über die Darstellung der vier Evangelisten auf dem Taufstein
Hier Markus mit dem Löwen, an dem man diesen Evangelisten erkennt
Als eines der verbindenden Elemente der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ ist die Chronik auch in diesem Konzert präsent. In jetzt 277 Einträgen dokumentiert sie den Verlauf der Konzertreihe seit dem 1. Januar in Augsburg. EKD und Bundesregierung gehen mit der Aktion auf das Reformationsjubiläum 2017 zu
Auf das Taufsteinrelief „Die Taufe Jesu im Jordan“ antworten die Bläser mit dem Choral „Ich bin getauft auf deinen Namen“ (EG 200), Text: Johann Jakob Rambach, Melodie: Johann Balthasar König
Kantor Johannes Leonardy besticht durch sein äußerst klares Dirigat
„Sollt ich meinem Gott nicht singen“ (EG 325), der Chor singt das Lied auf den Text Paul Gerhardts in einem Satz von Johann Schop
Auf das Taufstein-Relief „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ erklingt eines der berühmtesten Lieder Paul Gerhardts: „Nun ruhen alle Wälder“ auf die Melodie von „Innsbruck, ich muss dich lassen“ von Heinrich Isaac (1450 – 1517)
Zum Abschied musizieren Gemeinde, Chor und Bläser das Leit-Lied der Woche „Ich singe dir mit Herz und Mund“ (EG 324)
Nach dem Konzert tragen sich die Mitwirkenden in die Chronik ein
Im Fenster der Sakristei: Paul Gerhardt. Die Fotos aus Lübben sind von Andreas Schoelzel
-
2.10.2012 St. Nikolai Luckau
Das 276. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in St. Nikolai Luckau statt. Die Konzertreihe zum Reformationsjubiläum 2017 ist damit im Spreewald angekommen
Klaus-Martin Bresgott (m, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“) vom Kulturbüro des Rates der EKD stellt das Projekt vor und übergibt gemeinsam mit Kantor Peter-Michael Seifried (r, Jüterbog) die Chronik an den Luckauer Kantor Joachim Klebe
Den Konzertabend gestalten der Kammerchor „Cantemus“, die Nikoalikantorei Luckau, das Bach-Consort Cottbus und der Posaunenchor Giessmannsdorf unter der Leitung von Kantor Joachim Klebe
Zu Beginn erklingt das Leit-Lied der Woche „Ich singe dir mit Herz und Mund“ in einer von Joachim Klebe konzipierten Choralkantate…
mit Vokalsätzen von Johann Crüger (1598 – 1662) und Johann Georg Ebeling (1637 – 1676) sowie Einlagesätzen für Bläser von Gustav Gunsenheimer (*1934)
Die Werke des Konzertabends stammen überwiegend aus dem Archiv der Luckauer Kantorei. Von Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712), dem Orgellehrer Georg Friedrich Händels an der Marktkirche zu Halle/Saale, erklingt die festliche Kantate „Siehe, das ist Gottes Lamm“
Mit überzeugender Präsenz: Benjamin Glaubitz (l, Tenor) und Georg Finger (Bass)
Das Solistenquartett komplettieren Kerstin Domrös (l, Alt) und Rebekka Klebe (Sopran)
Meike Funken brilliert in der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Solosopran, Trompeten, Streicher und Basso Continuo (BWV 51) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Das Bach-Consort Cottbus spielt auf historischen Instrumenten
Meike Funken präsentiert die bekannte Kantate in perlender Geläufigkeit und mit einem Esprit wie einst Adele Stolte
Von Friedrich Wilhelm Zachow erklingt die Kantate „Redet untereinander mit Psalmen und Lobgesängen“ mit dem lehrhaften Schlusschor: „Ihr aber, gottergebne Seelen, lasst eure größte Freude sein, des Herren Werke zu erzählen“
Christian Möbius, Cembalist und Leiter des Bach-Consorts Cottbus
Mit Pauken…
und Trompeten…
erklingt zum Ende des Konzerts die Kantate „Danket dem Herrn“ für zwei Violinen, zwei Trompeten, Pauken und Basso Continuo…
des Luckauer Kantors Johann Christoph Raubenius (gest. 1726 in Luckau). Raubenius war ein großer Sammler von Kompositionen seiner Zeit. Sie sind der Schatz des Luckauer Kantoreiarchivs. Der heutige Kantor Joachim Klebe bringt sie an diesem Abend zum Klingen
Die Orgel hat an diesem Abend Pause. Die Fotos aus der Nikolaikirche Luckau sind von Andreas Schoelzel
-
26.9.2012 St. Marienkirche Gransee
Das 270. Konzert der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der St. Marienkirche Gransee statt. Der Bläserchor Gransee spielt zu Beginn aus der „Fünfstimmig blasenden Musik 1685“ von Johann Pezelius (1639 – 1694)
Unter der Leitung von Martin Schubach singt die Kantorei die Motette für vierstimmigen gemischten Chor „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Kantorin Sylvia Ohse (l) aus Marwitz überbringt die Chronik gemeinsam mit Angelika Beer vom Kulturbüro des Rates der EKD
Sie übergeben das Buch an Kantor Martin Schubach
Und genau hier geht es weiter im Konzertprogramm…
das Leit-Lied der Woche, „Großer Gott, wir loben dich“, wird von den Jüngeren in der Gemeinde ebenso gesungen,
wie von den Älteren
… und vom Chor
Die Kantorei und die Band Marien-Musik Gransee führen das von Siegfried Fietz (*1946) komponierte Luther-Oratorium auf. Die Texte sind von Johannes Jourdan (*1923), ergänzt durch Zitate und Lieder von Martin Luther
Liliane Gentz spielt die Violine
Ulrike Schubach spielt die Flöten
Tobias Voß und Robert Umnuß singen gemeinsam mit Martin Schubach Lieder des Reformators Martin Luther. Mit dem Anschlagen seiner 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg löste Luther 1517 die Reformation aus
Kantor Martin Schubach als Luther
Kathrin Reiffler dirigiert die Kantorei
Das Violoncello spielt Karin Weber
Rembert Kube (vorn) spielt die Gitarre, Elias Schmidtke den Bass
Sylvia Ohse spielt Keybord und Orgel
Beim Finale singen Chor und Gemeinde Verse aus Luthers Lieblings-Psalm 118 „Man singt mit Freuden…“
Auch im brandenburgischen Gransee wird die Chronik aufmerksam durchgeblättert. Und die Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
25.9.2012 Dorfkirche Marwitz
Das 269. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Dorfkirche Marwitz statt. Es spielt ein Blechbläserensemble aus den umliegenden Orten Schwante und Bötzow. Unter der Leitung von Kantorin Sylvia Ohse ist neben Stücken aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), dem „Concerto Es-Dur“ von Antonio Vivaldi (1678-1741) und Teilen der „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) auch Dixieland-Jazz zu hören.
Foto: Kantorat Marwitz
-
17.9.2012 Marienkirche Ueckermünde
Das 261. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Marienkirche in Ueckermünde nahe der polnischen Grenze statt. Nach Orgelmusik und Filmausschnitten aus „Vaya con Dios“ blättern die Besucher neugierig in der Chronik.
Den Abend gestaltet Kirchenmusikerin Anke Schulz (l.) mit Variationen zum Leit-Lied der Woche „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (EG 369) von Georg Neumark (1621-1681). Pfarrerin Susanne Leder (r.) ergänzt die Orgelklänge mit theologischen Impulsen zum Lied.
An der 1752 von Johann Peter Migendt gebauten und 1847 von Carl August Buchholz erweiterten Orgel erklingen u.a. Werke von Vincent Lübeck (1656-1740), Johann Pachelbel (1653-1706) und der Sonnen-Hymnus von Max Drischner (1891-1971).
Beeindruckend ist auch der Blick nach oben auf die mit Himmel und Strahlenkranz bemalte Holzdecke.
Nachdem der letzte Besucher gegangen ist, wird die Chronik wieder auf die Reise geschickt, hier gehalten von Susanne Leder (l.) und Anke Schulz (r.).
Bleibt in Ueckermünde: Der Evangelist Johannes als Teil des barocken Kanzelaltars.
Fotos: Susanne und Stephan Leder
-
16.9.2012 St. Marien Anklam
Das 260. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Marien in der Hansestadt Anklam unter den Augen des Reformators Johannes Bugenhagen d. Pomeranus (1485 – 1558) statt. Unter dem Holzrelief findet sich sein Leitspruch: „Wir begehren nicht, dass die Leute unsere Meinung annehmen, sondern allein Gottes Wort.“
Nach der Einführung in die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ tragen Ronny Schöpp (r) und Cornelius Friedrich (l) die Chronik durch die Kirche und legen sie zur Ansicht für alle Besucher in das Seitenschiff der Kirche
Kantorin Ruth-Margret Friedrich eröffnet den Konzertabend ambitioniert mit der Choralmotette für Chor und Instrumente „Befiehl du deine Wege“ von Johann Sebastian Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnickol (1719 – 1759)
Das selten aufgeführte Werk gehört zu den herausragenden Vokalwerken zwischen Barock und Klassik. Altnickol spielt mit dem kontrapunktischen wie dem galanten Stil
Einige der zwölf durchkomponierten Strophen des Liedes von Paul Gerhardt lässt Kantorin Ruth-Margret Friedrich solistisch ausführen. Mit Karin Witte (Alt), Ronny Schöpp (Tenor) und Cornelius Friedrich (Bass)
Detail der Bemalung der oktogonalen Pfeiler, die das Dach des Mittelschiffs tragen
Peter Rann und Katja Schott (Violine), Christoph Meier (Viola), Andrej Gudzuhn (Violoncello), Margarete Hafner-Akazawa (Kontrabass) und Olga Bille (Orgel) spielen das „Concerto Madrigalesco“ von Antonio Vivaldi (1655 – 1736)
Das Leit-Lied der Woche „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ erklingt in der Kantate für Sopran, Chor und Streicher von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sopranistin Regina North besticht durch eine klare und souveräne Linienführung: „Er kennt die rechten Freudenstunden…“
Das Finale des Abends bildet die fünfstimmige Motette „Jesu, meine Freude“ (BWV 227) von Johann Sebastian Bach
Die Einlagesätze mit Texten aus dem Römerbrief werden solistisch gestaltet: Regina North (Sopran), Sigrid Biffar (Mezzosopran), Karin Witte (Alt), Manfred Friedrich (Tenor) und Martin Seimer (Bass)
„Trotz dem alten Drachen, Trotz des Todes Rachen, Trotz der Furcht dazu!“
„Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein“
Nach dem begeisternden Konzert wird die Chronik und der Anklamer Eintrag aufmerksam studiert…
und von Pastor Jörn-Peter Spießwinkel, Pastorin Petra Huse, Initiator Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD), Thomas Binder (Vorsitzender des Kirchgemeinderates), dem Bürgermeister der Hansestadt Anklam, Michael Galander, sowie Kantorin Ruth-Margret Friedrich (v.l.n.r.) präsentiert
Detailfoto der Bemalung der achteckigen Pfeiler in St. Marien. Dieses wie auch alle anderen Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
15.9.2012 St. Marien Usedom auf Usedom
Das 259. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Marien in Usedom auf Usedom statt. Der Grafiker und Kirchenmusiker Clemens Kolkwitz gestaltet vor und während des Konzertes die Chronik
Klaus-Martin Bresgott (l), Initiator von „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, übergibt die Chronik an Pastor Hans-Ulrich Schäfer
Zu Beginn erklingt eine Tourdion aus dem 1530 erschienenen Liederbuch von Pierre Attaignant „Freunde, wenn ein Lied erklingt…
Es lacht mein Herz im Scherz, verdrängt den Schmerz wie im Flug…
Freunde, wenn ein Lied erklingt, ist meine Herz am Zug.“ (Text: Klaus-Martin Bresgott)
Solo, dreistimmiger Chor, Flöte und Orgel: „Laudate dominum“ (Anonymus, 18. Jh.). An der Orgel: Clemens Kolkwitz
Fenster im Chorraum von St. Marien aus dem 19. Jahrhundert
Der Flötist Hannes Immelmann besticht mit dem vielschichtig angelegten „Fantôme“ (2002) des Potsdamer Filmkomponisten Gerhard Rosenfeld (1931 – 2003)
Unter der Leitung von Kantor Martin Seimer singt das Vokalensemble „Usedom ad hoc“ den „Sommarpsalm“ von Waldemar Ahlen (1894 – 1982)
Pastor Hans-Ulrich Schäfer liest aus „Du schöne Zeit“ des Jenaer Theologen Klaus-Peter Hertzsch
Die Orgel ist für Bauarbeiten in der Kirche eingepackt. Kantor Martin Seimer spielt „Raphael“ von Johannes Matthias Michel (*1962)
Aus einer Allemand von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) und Sequenzen von Astor Piazzolla (1921 – 1992) hat Hannes Immelmann eine pitoreske „Partita tangoesque“ für Flöte Solo komponiert
Das Leit-Lied der Woche „All Morgen ist ganz frisch und neu“…
hat Pastor Hans-Ulrich Schäfer gemeinsam mit Jugendlichen zu einem groovenden Wachmacher-Rap umgearbeitet
Bernhard Hecker antwortet darauf mit einer Fassung, zu der er sich von frühen Balladen Udo Lindenbergs hat inspirieren lassen
Das Finale gestalten Kantor Martin Seimer auf der Empore…
und Flötist Hannes Immelmann (im Chorraum) gemeinsam mit einer „Melodie für zwei Flöten“ von Manfred Schlenker (*1926), die den gesamten Kirchenraum mit Klang erfüllt
Im Anschluss tragen sich die Mitwirkenden in die von Clemens Kolkwitz gestalteten Seiten ein. Die Fotos aus St. Marien in Usedom auf der Urlaubsinsel Usedom sind von Andreas Schoelzel
-
14.9.2012 Kirche im Walde Heringsdorf
Das 258. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Kirche im Walde in Heringsdorf auf Usedom statt
Clemens Kolkwitz zeichnet vor und während des Taizé-Abends die Heringsdorfer Seiten in der Chronik
Initiator Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD stellt die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vor. Gemeinsam mit dem Kirchenmusiker und Grafiker Clemens Kolkwitz (r) präsentiert er die aktuellen Seiten
Im Wechsel mit der Musik liest Pastorin Beate Kumpf-Beyrich Psalmen und Meditationen
Kantor Martin Seimer (l) hat das Leit-Lied der Woche „All‘ Morgen ist ganz frisch und neu“ (EG 440) auf das Taizé-Lied „Venite, exultemus Domino“ (Taizéliederheft Nr. 59) als ein Tageslied mit neuen Strophen bearbeitet…
„Die Sonne steht im Tageslauf am höchsten Punkt, wir blicken auf / und gehen mit ihr dem Abend zu, nach Arbeit folgt verdiente Ruh“
„Im Kerzenlicht der Abendzeit dankt Gott und machet Euch bereit / das Herz zu öffnen und das Ohr, so lauschen, was nun steht bevor“
„All Abend ist ganz still und schön, wenn wir ins Licht der Kerzen sehn. / Dann hat ein End der lange Tag, gestrost nun jeder ruhen mag.“
Vom Altar aus trägt Pastorin Beate Kumpf-Beyrich das Licht in die Gemeinde…
die das Licht in der Kirche weitergibt
Ensemble und Gemeinde singen und musizieren gemeinsam den polnischen Hymnus „Wyslawiajcie Pana“ (Taizéliederheft Nr. 121)
Der Abend findet statt unter den Augen des Reformators Martin Luther, der als Holzskulptur in der Kirche steht. Martin Luther hatte mit seinem Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 die Reformation ausgelöst. In Vorbereitung des 500. Jubiläums 2017 erinnert die EKD in dem Themenjahr „Reformation und Musik“ mit der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“
„Bless the Lord, my soul“ (Taizéliederheft Nr. 5)
„Kyrie eleison“ im vierstimmigen Satz
Eines der Cantica des Neuen Testaments, fester Bestandteil der abendlichen Liturgie, ist der Gesang des Simeon: „Herr, nun läßt du deinen Diener in Frieden gehen.“
Tilman Beyrich am Violoncello und Charlotta Beyrich an der Violine
Gabriele Seimer (l) und Beate Kumpf-Beyrich an den Flöten
Mit dem Segen geht die Gemeinde in den herbstlichen Abend
Einmal mehr wird die Chronik aufmerksam studiert
Die Fotos aus der Kirche im Walde im Kaiserbad Heringsdorf auf Usedom sind von Andreas Schoelzel
-
11.9.2012 Bugenhagenkirche Greifswald-Wieck
Das 255. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Bugenhagenkirche in Greifswald-Wieck statt. Niklas Mächler (r.) trifft sich alias Martin Luther mit dem pommerschen Reformator Johannes Bugenhagen (Lina Kleemann, l.), um über Bildung und den Einfluss von Musik auf die Gesellschaft zu sprechen.
Schülerinnen und Schüler der Greifswalder Montessori-Musikschule spielen Musik aus Mittelalter und Renaissance, …
… u.a. ganz eindrucksvoll „Belle qui tiens ma vie“ von Thoinot Arbeau (1519-1595), „Sumer is incumen in“ eines anonymen Komponisten (um 1300) und eine Curranta von Erasmus Widmann (1572-1634).
Am Schlagwerk: Jakob Fischer (l.) und Shajan Akrami (r.)
Präzise und mit viel Gefühl dirigiert Annette Fischer, Leiterin der Greifswalder Montessori-Musikschule, das Blockflötenensemble.
Vom Konzert am Vortag an der Greifswalder Universität bringt der Dozent und Musiker Johannes Gebhardt (Mitte) die schwere Chronik, die er an die Reformatoren Johannes Bugenhagen (r.) und Martin Luther (l.) weiterreicht.
In mittelalterlichen Kostümen tanzen die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine Pavane, …
… einen beliebten und weit verbreiteten Reihentanz des 16. Jahrhunderts.
An der neogotischen Mehmel-Orgel begleitet Johannes Gebhardt die Gemeinde beim Singen von „All Morgen ist ganz frisch und neu“ (EG 440), dem Leit-Lied dieser Woche.
Das Publikum taucht in die Welt der Reformation ein und folgt fasziniert dem Programm.
Der Chor des Greifswalder Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums präsentiert gemeinsam mit dem Blockflötenensemble „In dir ist Freude“ von Giovanni Gastoldi (1556-1622) und …
… „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Michael Praetorius (1571-1621).
Von der Kanzel blicken Johannes Bugenhagen und Martin Luther während ihres Gesprächs auf den Chor, der unter der Leitung von Ina Körber die Themen der Reformation nachzeichnet.
Die Spuren der Reformation mit den Bezügen sowohl zur Gegenwart als auch zu Greifswald klingen nach diesem gelungenen Abend noch lange nach.
Fotos: Vincent Leifer
-
10.9.2012 Universität Greifswald
Das 254. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als Matinée im Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald statt, gestaltet von Johannes Gebhardt und Donata Burckhardt.
Der Dozent für Orgel, Improvisation sowie Jazz- und Rockpiano, Johannes Gebhardt, spielt am Cembalo die „Chromatische Fantasie“ und die…
… die Fuge d-Moll (BWV 903) von Johann Sebastian Bach (1685-1750).
Aus dem Oratorium „Joshua“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759) singt die aus Herrnhut stammende Sopranistin Donata Burckhardt die gleichnamige Arie.
Studierende und Mitarbeitende des Instituts sowie weitere Gäste lassen ihren Tag durch diese Matinée musikalisch unterbrechen.
An den verschiedenen Instrumenten im Universitätsgebäude erklingt das Leit-Lied der Woche „All Morgen ist ganz frisch und neu“ (EG 440), unter anderem in Arrangements von Johannes Gebhardt (*1969), hier an der in der Aula eingebauten dreimanualigen Banzhaf-Orgel, …
… die als Hausorgel mit ihren 17 Registern für Übungen im Studium sowie auch für konzertante Veranstaltungen genutzt wird.
Nach Improvisationen am Flügel endet das Konzert jazzig mit „Autumn Leaves“ von Joseph Kosma (*1945) …
… und „All of me“ von Gerald Marks (1900-1997).
Während der Matinée fügt der Künstler Clemens Kolkwitz seine Impressionen zeichnerisch in die Chronik ein, …
… die dann in die Bugenhagen nach Greifswald-Wieck weiterreist.
Am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft bleiben die zahlreichen Instrumente zurück, wie die kürzlich restaurierte Voigt-Orgel im Vorzimmer der Aula.
Fotos: Stefanie Zeidler
-
8.9.2012 St. Nikolai Stralsund
Das 252. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Nikolaikirche im Zentrum Stralsunds statt. Maurice van Lieshout, Leiter des Ensembles „Schola Stralsundensis“ begrüßt das Publikum …
… in der ältesten der drei großen Kirchen der Hansestadt.
Das Ensemble spielt virtuos Werke aus der Renaissance, vorrangig aus dem 16. Jahrhundert.
Vom Konzert am Vortag in Sagard auf Rügen überbringt Kantor Frank Thomas (r.) die Chronik und gibt sie weiter an den Stralsunder Kantor Matthias Pech (l.).
Fotos: Kantorat Bergen/Rügen, Frank Thomas
-
7.9.2012 St. Michael zu Sagard
Das 251. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Pfarrkirche St. Michael zu Sagard auf Rügen statt
Die Sagarder Pfarrkirche vereint mehrere Baustile. Hier sieht man über dem linken Fenster (am Hauptschiff) die Bögen der alten Fenster sowie das romanische Schmuckband
Durch diese Tür schritt am 18. Mai 1809 einer der berühmtesten Theologen des 19. Jahrhunderts zu seiner Hochzeit: Friedrich Schleiermacher (1768 – 1834)
Initiator Klaus-Martin Bresgott (r) vom Kulturbüro des Rates der EKD überbringt die Chronik an Pastor Peter Nieber
Zum Auftakt erklingt an der Kindten-Orgel von 1796 die Ciacona in e-moll von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
Kantor Frank Thomas spielt die Variationen über das niederländische Lied „Ei, du feiner Reiter“ des Hallenser Komponisten Samuel Scheidt (1586 – 1654)
Der Stralsunder Künstler Elias Keßler (um 1685 – 1730), der auf der Insel Rügen auch in den Kirchen von Landow und Altenkirchen wirkte, schuf den Altar für St. Michael zu Sagard
Gemeinsam mit Frank Thomas spielt Elleny Binz „Allegro – Andante – Allegro“ des italienischen Komponisten Niccolò Vito Piccini (1728 – 1800)
Von José Elías (gest. nach 1751) spielt sie die „5 Versos del 4. Tono“
Sagard war Anziehungspunkt für die Frühromantiker – Heinrich von Kleist (1777 – 1811) weilte hier ebenso wie Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835), der seinen Aufenthalt hier in einem Tagebuch verewigt hat. Im Spätsommer 2012 flackern die Kerzen zum Konzert…
Von der Titularorganistin des „Temple de l’Oratoire du Louvre à Paris“, Marie-Louise Girod-Parrot (*1915), erklingen Prelude und Choral auf den Hymnus „Sacris solemniis“ des Thomas von Aquin
Der Bielefelder Organist Ulrich Maßner spielt die Fantasie C-Dur (BWV 570) und das Präludium G-Dur (BWV 541) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Organisten und Konzertbesucher tragen sich am Ende des Abends in die Chronik ein
Der Spruch auf der Eingangstür zu St. Michael begrüßt und entlässt die Besucher passend zum Leit-Lied der Woche: „Kommt, sag es allen weiter“. Mit der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ drei Tage über die größte deutsche Insel gereist ist Andreas Schoelzel, von dem auch die Fotos aus Sagard sind
-
6.9.2012 Pfarrkirche Altenkirchen
Das 250. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Pfarrkirche Altenkirchen auf Rügen statt
Der Pastor und Dichter Ludwig Gotthard Kosegarten (1758 – 1818) hatte hier auf Rügen seine Wirkungsstätte. Durch den Pfarrgarten führen Texte und Gedichte des frühromantischen Lyrikers…
zur ältesten Pfarrkirche auf Deutschlands größter Insel. Die Kirche ist ein Paradebeispiel der norddeutschen Backsteinromanik
Pastor Christian Ohm verteilt vor dem Konzert Gesangbücher zum gemeinsamen Singen des Leit-Liedes der Woche
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD und Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ überreicht Pastor Christian Ohm die Chronik
Hinter allen Orgeln ist Ruh‘ – in Altenkirchen an diesem Abend aber nicht ganz. Tochter Lenya lauscht ihrem Vater Frank Zimpel an der Orgel und Alexander Pfeifer an der Trompete bei der Ouvertüre des Abends: Promenade 1 aus: „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgskij (1839 – 1881)
Ludwig Gotthard Kosegarten war von 1792 bis 1808 Pastor in Altenkirchen. Sein pantheistisch beeinflusstes Oeuvre machte ihn zu einem der beliebtesten Prediger auf der Insel. Besonders populär waren seine Strandpredigten
„Bilder einer Ausstellung“ ist der Abend überschrieben.
Pastor Christian Ohm liest aus dem Werk Kosegartens (links ein Porträt) und rezitiert Gedichte von Johann Gottfried Herder und Heinrich Heine. Gedichte, die er in Beziehung zu dem malerischen Werk und den Scherenschnitten des Wolgaster Malers der Frühromantik, Philipp Otto Runge (1777 – 1810) setzt
Die „Bilder einer Ausstellung“ werden ergänzt durch Trompetenkonzerte des Barock – hier Tomaso Albinoni (1671 – 1751): „Concerto C-Dur“
Der 15-jährige Philipp Otto Runge malte den Blick aus seinem Elternhaus hinüber zur Petrikirche im verschneiten Wolgast
Auf der zweimanualigen, 1750 von Ernst Julius Marx gebauten Orgel spielt Bach-Preisträger Frank Zimpel Präludium und Fuge e-moll von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
„Das alte Schloss“ aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Mussorgskij, gespielt von Alexander Pfeifer
„Petrus auf dem Wasser“. Philipp Otto Runge hat dieses Bild auf Bitten seines Lehrers und Förderers Kosegarten ursprünglich für die neu zu errichtende Kapelle im Filialdorf Vitt gemalt. Das Original hängt heute in der Hamburger Kunsthalle
Die Gemeinde singt das Leit-Lied der Woche „Komm, sag es allen weiter“ (EG 225) nach dem englischen Hymnus „Go, tell it from the mountain“
Die Zusammenstellung von Bildern, Texten und Musik gefallen den Besuchern in der gut besuchten Kirche. Sie danken mit lang anhaltendem Applaus…
und tragen sich neben den Künstlern in die Chronik ein. Die Fotos aus Altenkirchen sind von Andreas Schoelzel
-
5.9.2012 St. Marien zu Bergen auf Rügen
Das 249. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Marien zu Bergen auf Rügen statt. Unter den Augen der Propheten Daniel, Hesekiel, Jeremia und Jesaja (gemalt im Gewölbe des Chorraumes) steht das Vokalwerk von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) im Mittelpunkt
Initiator Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD überreicht die Chronik zur Konzertreihe an Kantor Frank Thomas (l)
Joachim Holzhey eröffnet den Abend mit der Kantate für Bass, Chor, Violine, Oboe und Continuo „Der Herr sei mit Dir“ (BWV 158), entstanden 1728/31 nach Texten von Johann Georg Albinus und Martin Luther
Federnd begleitendes Cotinuo, hier Laura Gick am Violoncello und Friedemann Schneeweiß am Kontrabass
Im Choral „Hier ist das rechte Osterlamm“ vereinen sich Chor und Continuo zum Finale
„Jesu, meine Freude“ – die für fünfstimmigen Chor (SSATB) geschriebene, umfangreichste Motette (BWV 227) Johann Sebastian Bachs besteht aus elf Einzelsätzen und ist aus zwei Texten zusammengesetzt. Das Grundgerüst bilden 6 Strophen des gleichnamigen Kirchenliedes des Gubener Dichters und Juristen Johann Franck (1618 – 1677) aus dem Jahr 1650. Zwischen den Strophen steht jeweils eine Stelle aus dem Brief des Paulus an die Römer (Römer 8, 1-11)
Die 5 Einlage-Sätze wurden in St. Marien von den Solisten Sigrid Maria Biffar, Ruth Geigle, Hannes Böhm und Joachim Holzhey (v.l.n.r.) übernommen
Inspiriert am Pult: Marienkantor Frank Thomas
Gestaltungslust: Engel am Barockaltar
Das für Soli, fünfstimmigen Chor (SSATB) und Orchester geschriebene „Magnificat (anima mea Dominum)“ (D-Dur, BWV 243) hat Johann Sebastian Bach 1723 geschrieben. Der Lobgesang der Maria, eines der 3 Cantica aus dem Lukas-Evangelium (Lukas 1, 46-55), ist neben der h-moll Messe eines der anspruchsvollsten und herausragendsten Werke für Chor und Orchester des Leipziger Thomaskantors. Die ursprüngliche Fassung stand in Es-Dur. Für die Aufführung am 1. Weihnachtsfeiertag 1723 in Leipzig wurde es um vier weihnachtliche Einlagesätze erweitert, deren berühmtester der triumphale Einlagesatz C „Gloria in excelsis Deo“ ist
Sigrid Maria Biffar mit der leuchtenden Arie „Et exsultavit spiritus meus in Deo salutari meo“
Julia Marie Kähne mit der innigen Arie „Quia respexit humilitatem ancillae suae…“
Psalm 23 im Fenster des nördlichen Seitenschiffs
Dirigent, Chor, Orchester und als ständiger Begleiter Frank Zimpel an der Orgel
„Fecit potentiam in brachio suo…“
Getupfte Flötenbegleitung in der Alt-Arie „Esurientes implevit bonis“ mit Anastasia Maryy (vorn) und Ya Chuan Wu
Komplettiert eine vorzügliche Bläserriege: Vladimir Sedlák am Fagott
Fordernd bis ins finale „Gloria patri, gloria filio et gloria spiritui sancto“: der Marienkantor
Die Fotos aus der mit bezaubernden Wandbildern ausgestatteten Kirche St. Marien zu Bergen auf Rügen sind von Andreas Schoelzel
-
2.9.2012 Marienkirche Grimmen
Das 246. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als musikalischer Abendmahlsgottesdienst in der Marienkirche in Grimmen statt. Unter der Leitung von Elisabeth Neumann ist der Gristower Gospelchor zu hören und an der Buchholz-Orgel in der frühgotischen Hallenkirche spielt Kantorin Ina Altripp.
Foto: Kantorat Grimmen
-
26.8.2012 Chorfest „Dreiklang“ Greifswald
Der dritte Tag des Chorfestes „Dreiklang“ der Nordkirche in Greifswald beginnt mit Gottesdiensten in den Kirchen in und um die Hansestadt. Hier der Gottesdienst im Dom St. Nikolai
Der Choralchor unter der Leitung von KMD Prof. Jochen A. Modeß, der auch
den Flügel spielt
LKMD Prof. Frank Dittmer spielt die Orgel
Bischof Andreas von Maltzahn hält die Predigt
Der Atelierchor unter der Leitung von Kantor Christian Hoffmann singt die Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ von Johann Sebastian Bach
Unterstützt wird der Atelierchor von Mitgliedern der Philharmonie Vorpommern und den Solisten Christine Wolf (Sopran), Annerose Kleiminger (Alt), Bernd Pfeifer (Tenor) und Jörg Reddin (Bass)
In den Kirchen der Stadt und auf der Bühne am Markt wird geprobt und gesungen…
auch mal ein Päuschen gemacht
Angelika Beer (l) vom Kulturbüro der EKD informiert über die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD und gibt Reisetipps zu den nächsten Stationen der Konzertreihe. Das Chorfest „Dreiklang“ ist einer der Höhepunkte der Sonderveranstaltungen zum Themenjahr „Reformation und Musik“ zur Lutherdekade im Rahmen von „366+1, Kirche klingt 2012“
Am Nachmittag beginnt die Abschlussveranstaltung mit Prozessionen
Aus den Innenstadtkirchen (im Hintergrund St. Marien) ziehen Sänger und Musiker zum Marktplatz
Als Abschluss des dreitägigen Chorfestes erklingt die Uraufführung der von Uwe Steinmetz (*1975) komponierten Jazzkantate „Gott ist gegenwärtig“ zum Leit-Lied der Woche der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“
Uwe Steinmetz (r) und sein Jazzensemble…
Andreas Edelmann (Kontrabass), Eric Schaefer (Schlagzeug & Perkussion), Uwe Steinmetz (Sopransaxophon), Matthias Schriefl (Trompete & Büchel), Claudio Puntin (Klarinetten), Mark Wyand (Tenorsaxophon), Margherita Biederbick (Violine), Lauren Franklin-Steinmetz (Cello) (von unten rechts im Uhrzeigersinn) und (leider hier nicht zu sehen) an der Gitarre Arne Jansen
Frederic Malmberg dirigiert den Eric Ericson Kammerchor aus Stockholm
Chor, Jazzensemble und die Teilnehmer auf dem Marktplatz bilden als Dreiklang ein gemeinsames Ensemble für die Jazzkantate – und dies im Einklang
Matthias Schriefl an der Büchel
Mark Wyand am Tenorsaxophon
Begeisterter Applaus nach der Uraufführung
und nach drei Tagen gemeinsamen Musizierens in den Kirchen und Gassen der Hansestadt
Auch ein „Dreiklang“ der Nordkirche. Mit Beifall bedanken sich Bischöfin Kirsten Fehrs und die Bischöfe Hans-Jürgen Abromeit und Andreas von Maltzahn bei den Organisatoren und schicken die Teilnehmer des Chorfestes auf die Heimreise. Die Fotos vom Chorfest sind von Andreas Schoelzel
-
26.8.2012 Ev. Kirche Warnemünde
Das 239. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Evangelischen Kirche Warnemünde statt. Das ZDF überträgt den Kantatengottesdienst zu „Gott ist Gegenwärtig“ im Rahmen seiner Fernsehgottesdienste
Pastor Harry Moritz erläutert der Gemeinde und den Fernsehzuschauern anhand der mitreisenden Chronik die Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ zum Themenjahr Reformation und Musik
„Gott ist Gegenwärtig“. Sind wir es auch, fragt Pastor Harry Moritz
Janne-Marijke Bork spricht über ihre Gegenwart im Gottesdienst oder im Gespräch mit Freunden in dieser hektischen Zeit
Die Musikalische Leitung des Gottesdienstes hat KMD Christiane Werbs
Unter den „Augen“ der ZDF-Kameras dirigiert sie die Warnemünder Kantorei, die Mecklenburger Kammersolisten und KMD Joachim Vetter an der Orgel
Die Gemeinde singt die Strophen 2, 4 und 8 von „Gott ist Gegenwärtig“
Auch die Predigt steht im Zeichen der Kantate „Gott ist Gegenwärtig“, die Heinrich von Herzogenberg (1843 – 1900) über den Choral des Kirchenliederdichters Gerhard Tersteegen (1697 – 1769) schrieb
Lässt sich mit einer Muschel das Meer ausschöpfen?
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ vom Kulturbüro des Rates der EKD…
fügt gemeinsam mit Sigrid Buckentin die Warnemünder Seiten in die Chronik ein
KMD Joachim Vetter spielt die Orgel
Die Warnemünder Kantorei singt die acht Strophen „Gott ist Gegenwärtig“. Für die beginnene Woche ist es das Leit-Lied von „366+1, Kirche klingt 2012“ und wird bis zum Samstag in jedem der Konzerte erklingen – jedesmal in einer anderen Form
Bei den Fürbitten: Janne-Marije Bork, Mareile Wokersin, Sigrid Buckentin und Pastor Harry Moritz (v.l.n.r.)
Die Mecklenburger Kammersolisten tragen und begleiten den Gottesdienst
Die Kameras des ZDF fangen die Bilder für die Fernsehzuschauer ein
Pastor Harry Moritz erteilt zum Abschluss den Segen
Die Chronik wird aufmerksam studiert. Diese Bilder vom ZDF Fernsehgottesdienst im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD hat Andreas Schoelzel fotografiert
-
25.8.2012 Chorfest „Dreiklang“ Greifswald
Das Chorfest „Dreiklang“ der Nordkirche beginnt am zweiten Tag mit einem öffentlichen Musizieren auf dem Marktplatz
Das Chorfest „Dreiklang“ ist einer der Höhepunkte der Sonderveranstaltungen im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ im Themenjahr Reformation und Musik. Die Evangelische Kirche erinnert in dieser Reihe an das Reformationsjubiläum im Jahr 2017. Vor 500 Jahren, am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt…
Unterstützt von den Bläsern:
einige tausend Sängerinnen und Sänger aus dem Gebiet der neu gegründeten Nordkirche beginnen den Samstag mit Gesang auf dem historischen Marktplatz der Hansestadt Greifswald
… auch mit dem Leit-Lied der Woche „Suchet zuerst Gottes Reich“
„Evensong in St. Marien“: der Abend in der überfüllten Altstadtkirche beginnt mit einer musikalischen Vesper in anglikanischem Stil
Pastor Dr. Bernd Magedanz liest aus Markus 7, 31 bis 37
Weiter geht’s mit Musik am alten Hafen. Landesposaunenwart Martin Huss dirigiert auf dem Oberdeck der „Stubnitz“
Mit Blick auf die Türme von St. Marien (l) und Dom (r) flanieren, hören und speisen die Besucher des Chorfestes am Hafen
Und natürlich singen sie auch hier
zwischen Abendsonne, Regenwolken und Segelbooten
Weit nach Sonnenuntergang beginnt die Nacht der Chöre, hier im Dom mit der Kantorei St. Paulus und Trinitatis Hamburg Harburg. Mit dem Jubilate von Johannes Matthias Michel (*1962) beginnen sie und enden in Hamburgisch mit „In der Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“
Sieben Chöre begeistern das Publikum
Der Barther Singkreis beginnt mit „Das Gebet des Herrn“ op. 5 von Alfred Wernicke, der 1856 in Barth geboren wurde (und 1942 in Mannheim starb)
Die Dankes-Kantorei Hamburg-Hamm springt kurzfristig für einen anderen Chor ein
Auch in der gut gefüllten Kirche St. Marien treten zu nächtlichen Stunden insgesamt sieben Chöre auf
Der Kammerchor des Altstadt-Gymnasiums Tallinn begeistert mit Werken der Estnischen Komponisten Pärt Uusberg (*1986), Ester Mägi (*1922) und Urmas Sisask (*1960)
Die Fischländer Kantorei spannt singend einen Bogen von Camille Saint-Saens (1835 – 1921) über Nordische Volks- und Seemannslieder bis zu Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Die Fotos aus Greifswald sind von Andreas Schoelzel
-
24.8.2012 Petrikirche Rostock
Das 237. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Petrikirche Rostock statt … und die Chronik wird immer schwerer. Auf ihrer Reise von Bayern nach Mecklenburg hat sie schon viele Konzerte gehört und an Gewicht zugelegt
Initiator Klaus-Martin Bresgott (l) vom Kulturbüro des Rates der EKD übergibt zu Beginn des Konzerts die Chronik an Pastor Henry Lohse
Kantor Karl Scharnweber (Orgel) und Thomas Klemm (Saxophon, Flöte) gestalten einen Abend mit eigenen Choralimprovisationen, zu Beginn „Christ lag in Todesbanden“ (EG 101) …
„Zieh ein zu deinen Toren“ (EG 133)
Pastor Henry Lohse mit Meditationen zum Leit-Lied der Woche „Suchet zuerst Gottes Reich“ (EG 182)
Thomas Klemm und Karl Scharnweber mit perfektem Zusammenspiel – ohne…
und mit Blickkontakt bei „Ich heb mein Augen sehnlich auf“ (EG 296)
Einer der Lieblingschoräle der Deutschen zum Abschied: „Nun ruhen alle Wälder“ (EG 477). Paul Gerhardt schrieb 1647 den Text: „Nun ruhen alle Wälder – Vieh, Menschen, Städt und Felder – es schläft die ganze Welt…“
Auch in Rostock blättern die Konzertbesucher aufmerksam in der Chronik und verfolgen die Reise des Liederbandes durch Deutschland. Die Fotos aus der Petrikirche sind von Andreas Schoezel
-
23.8.2012 St. Johannes Rerik
Das 236. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der St. Johannes-Kirche im Ostseebad Rerik statt
Initiator Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD stellt das Projekt zum Themenjahr „Reformation und Musik“ vor…
und übergibt die Chronik an Karin Kotzbauer und Kantor Bernhard Barth von der Evangelischen Kirchgemeinde Rerik
Kantor Bernhard Barth widmet den Abend der Leichtigkeit des Seins mit Werken der Romantik und von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Der Kirchenchor Rerik mit der „Abendruhe“, im Köchelverzeichnis unter KV Anh. C 9.10 und mit dem Text „Wie herrlich sind die Abendstunden“ veröffentlicht
Felizia Frenzel betört die Zuhörer mit Psalm 100 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ – einem geistlichen Konzert von Nikolaus Bruhns (1665 – 1697)
Weil der leichte Sinn kein Leichtsinn ist. Pastorin Karen Siegert wünscht sich mehr Leichtigkeit im Leben wie in der Kirche
In Anspielung an den Theologen Karl Barth, der im Himmel Mozart-spielende Engel erwartet, plädiert sie für Mozart nicht erst im Himmel, sondern im Hier und Jetzt
Mozart beflügelt: Ekkehard Windrich (1. Violine), Brita Lenke (2. Violine), Kirstin Maria Pientka (Viola), Luitgard Schwarzkopf (Violoncello) und…
Kantor Bernhard Barth spielen das Allegro und das Andante aus dem Konzert für Klavier und Orchester A-Dur, KV 414
Die farbenprächtige Ausmalung der frühgotischen, dreischiffigen Kirche stammt aus dem Jahr 1668 von Hinrich Greve aus Wismar. Bei Renovierungsarbeiten wurden 1975 Teile der Originalbemalung (von um 1300) entdeckt und teilweise rekonstruiert
Felizia Frenzel singt das „Laudamus te“ aus der Messe c-moll, KV 427
Der Chor singt das „Ave verum“, KV 618
Chor und Konzertbesucher singen am Ende gemeinsam das Leit-Lied der Woche: „Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt“ von Erich Staab (*1961) mit einem imposanten groovigen Vorspiel für Streichquartett von Bernhard Barth
Schwebende Leichtigkeit im reich verzierten Kreuzgradgewölbe des Chorraums: der absenkbare Taufengel von 1753. Die Fotos aus Rerik sind von Andreas Schoelzel
-
22.8.2012 St. Johannis Kühlungsborn
Das 235. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Evangelischen Kirche St. Johannis im Ostseebad Kühlungsborn statt
Initiator Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD erläutert die Aktion zum Reformationsjubiläum
Und hier die Seiten, die die Kirchengemeinde für die Chronik gestaltet hat.
Im Triumphbogen mit Maria und Maria-Magdalena…
und darunter erklingt zum Auftakt das Laudate dominum (Anonymus) für Sopran-Solo, Chor und Orchester
Kantor und Wochenmanager Uwe Pilgrim gestaltete und leitet den Konzertabend
Felizia Frenzel singt „Jauchzet dem Herren, alle Welt“ von Nikolaus Bruhns (1665 – 1697), begleitet von Musikern des Rostocker Barockorchesters
„Nun singe Lob, du Christenheit“. Die Gemeinde singt in der Mitte des Konzertes einen dreistimmigen Kanon auf die Melodie des Chorals „Nun danket all und bringet Ehr“
… unter der Anleitung von Uwe Pilgrim
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): „Eine kleine Nachtmusik“, gespielt vom Rostocker Barockorchester. Die Chronik lauscht nun „ihrem“ 235. Konzert. Begonnen hat sie ihre Reise durch die Kirchenmusik am 1. Januar in Augsburg. Am Silvesterabend hört sie in der Zittauer St. Johanniskirche das Abschlusskonzert
Felizia Frenzel singt das „Laudamus te“, die Arie aus der Messe c-moll für Solo-Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Und selig sind…
Und die seine Musik hören…
und singen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847): „Wirf Dein Anliegen auf den Herrn“
Zum Abschluss des Abends singen Chor und Gemeinde das Leit-Lied der Woche „Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt“ von Erich Stab (* 1961)
Aus luftiger Höhe wünscht der Taufengel der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ eine gute Reise. Die Fotos aus St. Johannis Kühlungsborn sind von Andreas Schoelzel
-
19.8.2012 Inselkirche Kirchdorf auf Poel
Das 232. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Inselkirche in Kirchdorf auf der Ostseeinsel Poel statt. Das Blechbläserensemble „The Goethles“ des Schweriner Goethe-Gymnasiums tritt in diesem musikalischen Gottesdienst auf.
Nicht zu übersehen: Der 47 Meter hohe Kirchturm der Inselkirche, die zu einem Gottesdienst nach dem Cantionale von Theodor Kliefoth (1810-1895) einlädt.
„The Goethles“ begrüßen die Gottesdienstbesucher am Haupttor des Kirchhofes mit geistlicher Musik aus der Reformationszeit.
Der Heidelberger Organist Christopher Noll begleitet die Gemeinde nach der Gottesdienstordnung von Kliefoth, die u.a. mittelalterliche Hymnen enthält.
Feierlich und kräftig präsentieren „The Goethles“ das Leit-Lied dieser Woche „Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt“ (EG 182) und …
… vom Poeler Kirchenchor erklingt „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ nach einem Satz von Michael Praetorius (1571-1621).
Die Predigt in der Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert hält Pastor Dr. Mitchell Grell …
… und zeigt gemeinsam mit dem Kirchenältesten Rico Zehr der Gemeinde die Chronik, die nach dem Gottesdienst nach Russow weiterreist.
Fotos (von oben nach unten gezählt): Christine Zädow (1, 4, 8), Mareike Grell (3, 5, 6, 7) und Mitchell Grell (2)
-
18.8.2012 Dorfkirche Dreveskirchen
Das 231. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als SonnAbendmahl in der Dorfkirche Dreveskirchen bei Wismar statt. Der Gospel-Kirchen-Chor „Jubilate“ gestaltet diese musikalische Abendandacht unter der Leitung von Kantorin Petra Gerber.
An der Trompete ist Peter Bruchmann zu hören, der die Gemeinde beim Gesang begleitet.
Und so sieht der Dreveskirchener Eintrag in die Chronik aus, die am nächsten Tag auf der Insel Poel sein wird.
Fotos: Petra Gerber
-
17.8.2012 St. Jakob und St. Dionysius Gadebusch
Das 230. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Kirche St. Jakob und St. Dionysius im mecklenburgischen Gadebusch statt.
Das Saxophonquartett „Meier’s Clan“ aus Potsdam hüllt das Publikum in wunderbare Klänge ein mit Werken von Heinrich Schütz (1585-1672), Friedrich II. (1712-1786), Leonard Bernstein (1918-1990) und Sting (*1951).
Das Ensemble v.l.n.r.: Sebastian Hillmann (Bass-Saxophon), Mark Wallbrecht (Tenor-Saxophon), Matthias Wacker (Alt-Saxophon) und Ralf Benschu (Sopran-Saxophon).
Fotos: Marlies Schnaibel
-
16.8.2012 St. Nikolaikirche Grevesmühlen
Das 229. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ steht unter dem Motto „Klezmer trifft (ein in) Grevesmühlen“ und beginnt auf dem Marktplatz, wo die Big Band der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg unüberhörbar die Chronik begrüßt, …
… die Kirchenmusikerin Annerose Lessing (l.) und die 1. Stadträtin von Grevesmühlen, Kristine Lenschow (r.), in Empfang nehmen. Pastor Bernhard Kähler hat sie vom Konzert am Vortag in Wismar mitgebracht.
Nach der musikalischen Begrüßung auf dem Marktplatz wird die Chronik eingepackt und macht sich auf den Weg zur Nikolaikirche – gefolgt von allen Zuhörenden und begleitet von den mitreißenden Klängen der Big Band.
Vor der Kirche empfängt der Ökumenische Posaunenchor Grevesmühlen unter der Leitung von Annerose Lessing mit Klezmer aus dem „Querblechein“ alle Ankommenden, u.a. mit den Stücken „David melech“, „Ose Shalom Bimromau“ und „Hava nagila“.
Nach und nach kommen alle Konzertbesucher vom Markt an der Kirche an und …
… genießen diesen open-air-Teil des Konzertes in der sommerlichen Abendstimmung.
In der Kirche geht der musikalische Abend weiter, mit Klezmer vom Feinsten: Kati Frölian (Klarinette) spielt, begleitet von Lukas Meier-Lindner (Percussion) und Bella Kalinowska (Klavier), „Sholem-alekhem, rov Feidman!“ von Béla Kovács (*1937).
„Highlights from Marry Poppins“, ein Arrangement von Piet Groeneveld (*1965), ist vom Klarinettenensemble der Kreismusikschule zu hören. V.l.n.r.: Rebekka Hanf, Lukas Meier-Lindner (Percussion), Kati Frölian, Eva Bartel und Tabea Lessing. Reinhard Lippert (r.) …
… unterstützt am Akkordeon das gemeinsame Singen de Kanons „Schalom chaverim“ (EG 434), der als Leit-Lied der Woche in sieben Konzerten erklingt.
Mit großer Leidenschaft und Begeisterung bringt der Schweriner Komponist, Sänger und Akkordeonspieler Reinhard Lippert dem Publikum die Welt der Klezmermusik nahe.
Im letzten Teil des Konzertes ist mit „Contradanza“ von Paquito D’Rivera kubanische Musik zu hören, …
… mit viel Rhythmus, der fasziniert und die ganze Kirche füllt.
Noch mehr jiddische Lieder präsentiert der Chor der Kreismusikschule mit Filipa Lessing am Klavier und …
… dirigiert von Hartwig Kessler, dem Leiter der Kreismusikschule.
Das Schlagwerkensemble (v.l.n.r.: Frerk Morrin, Kati Frölian, Roy Bleeck, Lukas Meier-Lindner und Julian Oelschlägel) bringt mit dem 1. Satz der „Afrikanischen Skizzen“ des zeitgenössischen Komponisten Vassilis Papadopoulus ungeahnte rhythmische Kräfte hervor.
Zum Abschluss spielen Rebekka Hanf, Eva Bartel und Tabea Lessing (v.l.n.r.) ein jiddisches Abendlied …
… und nachdem der letzte Ton verklungen ist, freuen sich alle Mitwirkenden unter großem Applaus über den gelungenen Abend.
Danach bleibt noch Zeit, neugierig in der Chronik zu blättern, bevor sie nach Gadebusch weiterreist.
Fotos: Foto-Atelier Winkler, Grevesmühlen
-
14.8.2012 St.-Laurentius-Kirche Schönberg
Das 227. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der St.-Laurentius-Kirche im mecklenburgischen Schönberg statt. Pastor Jochen Schmachtel begrüßt die Konzertbesucher und zeigt die Karte, auf der Schönberg seinen Platz zwischen Augsburg und Zittau gefunden hat
Klaus-Martin Bresgott, Initiator aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, stellt die Konzertreihe vor und überbringt die Chronik vom Vortag aus dem Schweriner Dom…
und übergibt sie an Pastor Jochen Schmachtel
Simone Mentzen spielt „Flöte solo & begleitet“. Zum Auftakt erklingt die Sonate a-moll von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Ein leuchtender Höhepunkt des Konzertes im Rahmen des 26. Schönberger Musiksommers: die Suite von Jean Françaix (1912 – 1997)
Beim Stèle funéraire von Charles Kœchlin (1867 – 1950) kommen verschiedene Flöten zum Einsatz
Das Leit-Lied der Woche „Schalom chaverim“ erklingt als Flöten-Fantasie. Kantor Christoph D. Minke stimmt den Kanon mit den Konzertbesuchern an…
und begleitet am Cembalo gemeinsam mit Ise Bosch am Kontrabass den hebräischen Ruf nach Frieden
Mit vielfältigen Schattierungen: die Sonata op. 39 von Miklós Rózsa (1907 – 1995)
Ein heiteres Parlando im Trio: die Sonate D-Dur von dem Möllner Komponisten Johann Gottfried Müthel (1718/20 – 1790) mit Simone Mentzen (Flöte), Kantor Christoph D. Minke (Cembalo) und Ise Bosch (Kontrabass)
Ein begeistertes Publikum begleitet die Musiker in die Schönberger Musiksommernacht
Magnus Pelkowski gestaltet während des Konzertes die Chronik mit einer Tintenzeichnung. Die Fotos aus St. Laurentius Schönberg sind von Andreas Schoelzel
-
13.8.2012 Schweriner Dom
Das 226. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet im Schweriner Dom statt
Otto Bergemann und Pastor Bernhard Kähler aus Carlow überbringen gemeinsam mit Initiator Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) die Chronik an die Schweriner Vizestadtpräsidentin Gerlinde Haker (v.r.n.l)
Musikalisches Thema der gut besuchten Orgelmusik sind das Leit-Lied der Woche „Schalom chaverim“ und das Lied für die Zeit nach Trinitatis „Lobe den Herren“
An der historischen Ladegast-Orgel von 1871 eröffnet Domorganist Jan Ernst die Mittagsmusik mit dem festlichen Präludium über „Lobe den Herren“ von Niels Wilhelm Gade (1817 – 1890)
Im Anschluss erklingen die Choralbearbeitung „Lobe den Herren“ von Johann Gottfried Walther (1684 – 1748) und das „Lobe den Herren“ aus den Choralimprovisationen op. 65 von Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933)
Zwischen 1270 und 1426 wurde die Schweriner Hauptkirche im prägenden Stil der Backsteingotik errichtet
Als gemeinsamer Gesang mit den Besuchern erklingt der hebräische Kanon „Schalom chaverim“
Die Orgel wurde von Friedrich Ladegast aus Weißenfels gebaut und 1871 geweiht. Das viermanualige Werk vereint die deutsche Orgelbaukunst des Barock (Gottfried Silbermann) mit der französischen Tradition des ausgehenden 19. Jahrhunderts (Aristide Cavaillé-Coll)
Von Albert Schweitzers Lehrer Charles Marie Widor (1844 – 1937) erklingt das prächtige Cantabile aus der Symphonie pour Orgue No. 6 g-moll
Ein inspirierendes, den Raum majestätisch füllendes Finale: Prélude aus op. 29 von Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Interessiert betrachten die Besucher nach dem Konzert die Chronik mit den 225 bisherigen Einträgen von Augsburg bis Carlow
Im Anschluss unterschreiben Vizestadtpräsidentin Gerlinde Haker und Domkantor Jan Ernst den Schweriner Chronikeintrag
Gemeinsam mit der Registrantin Sigrid von Bodecker verfolgen sie den bisherigen Reiseweg der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ durch die Landeskirchen der EKD. Die Fotos aus dem Schweriner Dom sind von Andreas Schoelzel
-
12.8.2012 Dorfkirche Carlow
Das 225. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Dorfkirche Carlow statt. Unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott singt die Lilienfelder Cantorei Werke von Bach, Pepping, Kukuck, Jennefelt und Hindemith
Petra Haase begrüßt für den Kulturkreis Carlow die Besucher zum ersten Konzert in Mecklenburg-Vorpommern. Die Reihe zieht sich mit 42 Konzerten durch das Bundesland, von Carlow im Westen bis zum 22. September nach Gartz/Oder im Osten
Zuvor war „366+1, Kirche klingt 2012“ in Hamburg zu Gast. Der Hamburger KMD Volkmar Zehner (r) überbringt die Chronik von der Elbe und übergibt sie an LKMD Frank Dittmer (Greifswald), Initiator und Chorleiter Klaus-Martin Bresgott (Berlin) und Pastor Bernhard Kähler (Carlow) (v.r.n.l.)
LKMD Frank Dittmer heißt die Konzertreihe in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Vorpommern willkommen und berichtet über die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinden im Rahmen der Reihe
Die Lilienfelder Cantorei lotet musikalisch den Kirchenraum aus. Nach Motetten von Ernst Pepping (1901 – 1981) erklingt die Air von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) in einer Bearbeitung für Singstimmen
Im Zentrum des Programms stehen die Todesfuge nach dem Gedicht von Paul Celan (1920 – 1970) von Felicitas Kukuck (1914 – 2011) und die Six Chansons nach Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) von Paul Hindemith (1895 – 1963). Im Werk Celans spiegelt sich die Sprachlosigkeit nach den Gräueltaten des Nationalsozialismus. Ihr stellt die Lilenfelder Cantorei das verlorene impressionistische Idyll der Verse Rilkes in den duftig hingetupften Chansons Hindemiths gegenüber
Verstörend schön. Die Todesfuge…
Als Hort von Trost und Sehnucht. Shalom chaverim, das Leit-Lied der Woche intonieren Gemeinde und Chor gemeinsam: die Blätter des Programmheftes rauschen wie Wind und Meer, der helle Klang von Schlüsselbünden erklingt im Rhythmus des Friedens.
Geigerin Anja Hawlitzki führt den achtstimmigen Kanon durch die Reihen der Carlower Dorfkirche
Mit ideenreicher Dynamik und sprachlicher Finesse – die Six Chansons von Paul Hindemith
Saxophonist Clemens Wagner und Geigerin Anja Hawlitzki spielen eine Phantasie über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Währenddessen können die Besucher des Konzertes in der Kirche liegende Stolpersteine in Wunsch- und Erinnerungssteine verwandeln und sie vor dem Taufstein ablegen
Aufwühlend und elementar: „Virita criosa“ des schwedischen Komponisten Thomas Jennefelt (*1954) für vierstimmiges Frauenensemble
Zum Abschluss des Programms „Singen und Sagen – Sagen und Singen“ erklingt Paul Gerhardts Choral „Nun ruhen alle Wälder“ in Sätzen von Heinrich Isaac (1450 – 1517) und Johann Sebastian Bach
Als Zugabe erklingt „Ich fahr dahin“ aus dem Zyklus „So gib mir einen Kuss“ von Frank Schwemmer (*1961)
Beim Auszug verteilen die Sängerinnen und Sänger Steine der Erinnerung an die Besucher
Die Chronik der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ wird auch in Mecklenburg aufmerksam studiert
Und nach dem Konzert löscht Otto Bergemann die Kerzen an den frisch sanierten Kronleuchtern
Gruppenbild mit Chronik: Initiator und Chorleiter Klaus-Martin Bresgott (Berlin), Pastor Bernhard Kähler (Carlow), KMD Volkmar Zehner und Pastor Jasper Burmester (beide Hamburg-Volksdorf), Kantorin Annerose Lessing (Grevesmühlen, Wochenmanagerin der ersten Konzertwoche in Mecklenburg) und LKMD Frank Dittmer (Greifswald) (v.l.n.r.). Die Fotos aus Carlow sind von Andreas Schoelzel
-
6.8.2012 Stadtkirche St. Laurentii Itzehoe
Das 219. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Stadtkirche St. Laurentii in Itzehoe statt. Zu dem Motto „Die beste Zeit im Jahr ist mein“ spielt der Posaunenchor des Bezirks Westholstein unter der Leitung von Kerrin Otte.
Kreiskantor Joachim Poelchau zeigt bei seiner Begrüßung die nicht ganz leichte Chronik dem Publikum und danach ist …
… der Chor der haupt- und nebenberuflichen Kirchenmusiker des Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf unter der Leitung von Isolde Kittel-Zerer zu hören, …
… u.a. mit „Mein Herz, mein Lieb, mein Freud“ von Leonard Lechner (1553-1606) und „Sommarpsalm“ von Waldemar Ahlén (1894-1982).
Fotos: Jürgen Müller-Tischer
-
3.8.2012 St. Nikolai Flensburg
Das 216. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in Flensburg statt: Zunächst mit einem Konzert am Vormittag in St. Nikolai unter dem Motto „Morgenglanz der Ewigkeit“ mit Offenem Singen, u. a. „Vom Aufgang der Sonne“, …
… gepaart mit Instrumentalmusik des Blechbläserensembles „Piffari“, das dieses Konzert mit dem „Ricercar in B-Dur“ von Andrea Gabrieli (um 1510-1586) eröffnet.
Außerdem ist der Flensburger Kirchenmusikdirektor Michael Mages an der großen von Gerald Woehl restaurierten Orgel zu hören, u. a. mit der Toccata und der Fuge in d-Moll (BWV 565) von Johann Sebastian Bach (1685-1750) …
… und mit Improvisationen zum Leit-Lied der Woche „Morgenlicht leuchtet“ („Morning has broken“, EG 455) am symphonischen Spieltisch, der seit 2009 zwei Orgeln vereint.
Vor der aufgeschlagenen Chronik: Das Ensemble „Piffari“ mit Hans Köster, Frank Hennig, Johannes Hensler und Jane Koch (v.l.n.r.).
Nach einem Blick in die Chronik geht das Programm weiter und zwar vor der Kirche …

… mitten auf dem Südermarkt mit einem Konzert auf einem transportablen Glockenspiel (rechts) …
… des dänischen Musikers und Komponisten Peter Langberg aus Løgumkloster.
Vor der St. Nikolai-Kirche ertönen faszinierende Klänge aus einem eher unscheinbaren Transporter, …
… in den 2006 ein Nordic Carillion eingebaut worden ist. Zu hören sind eine Sonate von Baldasare Galuppi (1706-1785), „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg (1843-1907), ein Präludium von Sergei Rachmaninoff (1873-1943) und vieles mehr von …
… den insgesamt 50 Glocken, die teilweise 250 Kilogramm schwer sind.
Mit einer „Romance“ von Edwin Nielsen (1907-1983) endet das Glockenspiel, das durch unterschiedliche Stile und Kompositionen aus ganz Europa geführt hat.
Fotos: Yvonne Braasch
-
29.7.2012 Eivind-Berggrav-Zentrum Altenholz
Das 211. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet im Kirchenraum des Eivind-Berggrav-Zentrums in Altenholz-Stift statt. Die Sonnenstrahlen am frühen Morgen kündigen das Leit-Lied der Woche „Morgenlicht leuchtet“ (EG 455) an.
Jazzklänge durchziehen den morgendlichen Gottesdienst, ein eigens zusammengestellter Projekt-Chor singt aus „A Little Jazz Mass“ des britischen Komponisten Bob Chilcott (*1955) und …
… ein herausragendes Jazz-Quartett ist zu hören: Wolfram Nehrlich am Kontrabass, …
… Peter Weise am Schlagzeug, …
… Ulrich Lehna mit Saxophon und …
… Axel Riemann am Klavier.
Als Sopranistin tritt Katharina Schwerk im Jazz-Gottesdienst auf, begleitet von Susanne Schwerk am Klavier, …
… unter deren muskalischer Leitung der gesamte Jazz-Gottesdienst steht.
Zum Abschluss strahlt die Sonne durch das farbige Kirchenfenster, das der Kieler Künstler Ernst Günter Hansing (1929-2011) gestaltet hat.
Mit Blick auf den Kirchturm des Eivind-Berggrav-Zentrums, dessen Name auf den Osloer Bischof Eivind Berggrav (1884 – 1959) zurückgeht, der im norwegischen Kirchenkampf Widerstand gegen die Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten leistete, zieht „366+1, Kirche klingt 2012“ weiter nach Schlewsig zum nächsten Konzert.
Fotos: Annette Behrens und Dirk Große
-
28.7.2012 St. Marien Bad Segeberg
Das 210. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Marienkirche in Bad Segeberg mit dem Segeberger Bachchor, dem Segeberger Sinfonieorchester und Solistinnen statt.
Unter der Leitung von Kreiskantor Andreas J. Maurer-Büntjen ist die Uraufführung seiner Komposition zum Leit-Lied der Woche „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ (EG 503), zu hören, außerdem…
… von Antonio Vivaldi (1678-1741) das „Gloria“ und „Die Vier Jahreszeiten“, virtuos präsentiert von…
… der Solistin Gabriele Haubner (Württembergische Philharmonie Reutlingen), die gemeinsam mit dem Sinfonieorchester spielt.
Mit diesem Sommerkonzert in der Backsteinbasilika, deren Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert stammen, feiert der Segeberger Bachchor auch sein 75-jähriges Bestehen.
Als Dirigent des Abends begrüßt Andreas J. Maurer-Büntjen alle Anwesenden und …
… die Chronik, die von Kantor Eckhard Broxtermann aus Laboe (2.v.l.) an zwei Mitglieder des Segeberger Bachchores übergeben wird.
Thomas Falck vom Kirchengemeinderat und Peter Mohr blättern bereits darin, bevor …
… sie nach dem Konzert mit allen Mitwirkenden des Chores und des Orchesters in der Chronik unterschreiben.
Fotos: Christine Büntjen
-
27.7.2012 Anker-Gottes-Kirche Laboe
Das 209. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in Laboe in der Anker-Gottes-Kirche statt. Sommerlich lässig präsentieren Niklas Oemig, Johannes Hensler (Trompeten), Gerald Kühn und Frank Henning (Posaunen) „Summertime“ von George Gershwin (1898-1937), „Sommarpsalm“ von Waldemar Åhlén (1894-1982) sowie „Wachet auf! ruft uns die Stimme“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Mit den Klassikern „What a wonderful world“ und „Somewhere over the rainbow“ begeistert die Soul-Legende Ernest Clinton.
Zauberhaft und leicht trägt Constantin Knabbe das Adagio aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) …
… in der voll besetzten Kirche vor.
Zu Beginn des Konzertes werden die Besucher bei sommerlichen 27 Grad Celsius vor der 1972 gebauten Kirche begrüßt und von der Chronik im Koffer (r.) empfangen, die …
… neben dem eigens präparierten Bollerwagen vor der Kirchentür wartet, um …
… von der siebenjährigen Angelina bis zu den Stufen des Altars gezogen zu werden, wo sie von Pastor Friedemann Noffke in Empfang genommen wird.
Fünfzehn Herzen schweben im Raum, eines für jede Strophe des Liedes „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ (EG 503), das als Leit-Lied der Woche diesem Konzert das Motto gibt und auch von der Gemeinde gesungen wird.
In der Pause erfährt dieses Lied von Paul Gerhardt (1607-1676) eine sichtbare Interpretation, indem …
… die Luftballonherzen hoch hinausfliegen in den Sommerabend.
Gutgelaunte Veranstalter (v.l.n.r.): Kreiskantor Kirchenmusikdirektor Henrich Schwerk (Plön), Pastor Friedemann Noffke und Kantor Eckhard Broxtermann.
Im zweiten Teil des Konzertes entlockt Andreas Fabienke (Hamburg) der Seifert-Orgel spielerisch Töne, die an Lerche, Täublein, Hirsch und Bienenschar erinnern.
Die wechselvolle Biographie Paul Gerhardts illustriert Michael Fährmann mit dem Saxophon auf musikalisch sehr eindrückliche Weise.
Unter sternenklarem Himmel klingt der Abend bei einem Glas Sekt aus.
Fotos: Monika Boie
-
26.7.2012 Nikolaikirche Plön
Das 208. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Nikolaikirche in Plön, mitten in der Holsteinischen Schweiz, statt.
Der freischaffende Trompeter Jürgen Hartmann aus Delitzsch – mit einer Barocktrompete in den Händen – präsentiert gemeinsam mit …… dem Kirchenmusiker Ulf Lauenroth aus Bad Bramstedt an der Orgel festliche Musik des Barock. Vor dem Konzert nimmt der Organist die Chronik von „366+1, Kirche klingt 2012“ in Empfang und blättert neugierig darin.
Fotos: Henrich Schwerk
-
23.7.2012 St. Martins-Kirche Raisdorf
Das 205. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Martins-Kirche in Raisdorf bei Kiel statt. Mit Werken aus ganz unterschiedlichen Epochen feiert das Blechbläserensemble „Blech im Quadrat“ sein 20-jähriges Bestehen, …
… und präsentiert die Uraufführung einer Auftragskomposition des holsteinischen Komponisten Lothar Knepper zu „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, dem Leit-Lied der Woche.
Im gut besuchten Jubiläumskonzert zeigt das Ensemble gekonnt sein miteinander erarbeitetes Repertoire und …
… versammelt sich danach für das Gruppenfoto vor der St. Martins-Kirche.
Fotos: Henrich Schwerk
-
18.7.2012 Alte Kirche Pellworm
Auf der Nordseeinsel Pellworm findet das 200. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD statt
Die Chronik reist im Fahrradanhänger vorbei am Leuchtturm zur…
Alten Kirche St. Salvator am Weststrand der Insel
Walter Fohrbeck begrüßt für die Kirchen- und die Amtsgemeinde Pellworm die Gäste zum Jubiläumskonzert. Am 200. Tag des Jahres macht die Konzertreihe „366+1, Kirche klingt 2012“ in der frühgotischen Kirche Station
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (r) übergibt die Chronik der Aktion an Walter Fohrbeck, den Organisator des Konzertabends
Organist Alexander Ivanov führt in sein Konzertprogramm ein
Für den Konzertabend werden die Malereien des achtflügeligen Altars geöffnet. Der Altar aus dem 15. Jahrhundert orientiert sich an der Schule Rogier van der Weydens (1399 – 1464)
Das Magnificat (in quattri toni), Teil des abendlichen Vespergebetes, eröffnet in einer Komposition von Hieronymus Praetorius (1560 – 1629) den Abend
Instrument, Organist und Raum scheinen miteinander zu verschmelzen: Heinrich Scheidemann (um 1595 – 1663): Choralfantasie über „Jesus Christus unser Heiland“. Die Arp Schnitger Orgel von 1711, ein Spätwerk des Orgelbauers (1648 – 1719) mit zwei Manualen und einem Pedal, lädt in ganz besonderer Weise zu diesem Kunstgenuss ein
Prägnant registriert und vollendet musiziert: das Praeludium von Nicolaus Bruhns (1665 – 1697)
Von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklingen mehrere Choralvorspiele unter anderem „Herr Gott, nun schleuß den Himmel auf“ (BWV 617)
Die versammelte Konzertgemeinde singt das Leit-Lied der Woche „Komm, Herr, segne uns“ von Dieter Trautwein (1928 – 2002) in einem Choralsatz von Alexander Ivanov (*1976)
Ein grandioses plastisch musiziertes Finale: Passacaglia in c-moll, BWV 582, von Johann Sebastian Bach
Als Zugabe erklingt in wiegenliedartiger Leichtigkeit der Choral aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“, BWV 147, von Johann Sebastian Bach
Zum Abschluss des Konzerts wird der Pellwormer Eintrag in die Chronik präsentiert (v.l.n.r.): Klaus Jensen (Bürgermeister Pellworm), Walter Fohrbeck, Bischof Gerhard Ulrich, Organist Alexander Ivanov und Klaus-Martin Bresgott (Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“) . Die Fotos aus St. Salvator sind von Andreas Schoelzel.
-
17.7.2012 Marienkirche Süderlügum
Die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD ist nun an der Grenze zu Dänemark in Südtondern angekommen. Unter diesen Wolken war die Heimat des Malers Emil Nolde (1867 – 1956)
Das 199. Konzert der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Marienkirche Süderlügum statt
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (l) übergibt die Chronik zur Aktion an die freischaffende Kirchenmusikpädagogin Ingrid R. Sievers
Zu Beginn erklingt das Leit-Lied der Woche „Komm, Herr, segne uns“ in einer Orgel-Fassung für vier Hände von Jörg Fuhr (*1963)
Aus der Gewölbekappe blickt eine Patronin auf Caroline Albrecht, die heute neben Ingrid R. Sievers ihr Debüt als Organistin gibt …
Ingrid und Bernd Sievers gestalten das Programm des Abends mit befreundeten Musikern
Das Leit-Lied dient zur Inspiration für den gesamten Abend: Die Verheißung des gelobten Landes an Abraham wird in Liedern und Geschichten erzählt – Abraham (Bernd Sievers) berichtet Sarah (Dagmar Kranz) von seinem Zwiegespräch mit Gott
Aufbruch auch musikalisch: als Rap erklingt „Weit ist das Land“ von Ingrid und Bernd Sievers
Caroline Albrecht (l) als Abrahams Neffe Lot
Hildegard Lehmann, Dagmar Kranz, Rita Schröder, Silke und Jens-Uwe Albrecht, Achim Schröder und Bernd Sievers (v.l.n.r.) als Background-Chor
Während „Thema und Variationen für Orgel F-Dur“ von Adolf Friedrich Hesse (1809 – 1863) erklingt, schreiben die Konzertbesucher ihren Dank und ihre Wünsche auf silberne und goldene Sterne
Jakob Albrecht sammelt die Sterne ein
Während Chor und Gemeinde den Kanon „Komm, Herr, segne uns“ (Ingrid Renate Sievers, *1969) singen, trägt die Kantorin die Wünsche singend vor
Dank und Wünsche bilden den Sternenhimmel
Jens-Uwe Albrecht (*1958) mit dem von ihm auf eine Melodie von Paul McCartney geschriebenen „Segenslied“
Am Ende des Familienkonzerts erklingt noch einmal „Komm, Herr, segne uns“ in der vierhändigen Fassung
In Süderlügum werden für diesen Abend die Kerzen ausgepustet. Morgen leuchten sie auf Pellworm. Die Fotos aus der Marienkirche Süderlügum sind von Andreas Schoelzel
-
16.7.2012 St. Nicolai Westerland/Sylt
Das 198. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St.Nicolai Westerland/Sylt statt. Dazu fliegt die Chronik am Morgen von Helgoland zunächst zurück aufs Festland
und reist mit der Bahn weiter zum nördlichsten Punkt der Konzertreihe
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (l) übergibt die Chronik der Aktion an Pastor Christoph Bornemann, der die Konzertgemeinde…
in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche begrüßt
Unter Leitung von Kantor und Organist Martin Stephan singt die Nicolai-Kantorei im ersten Teil des Konzertes Werke von Heinrich Schütz (1585 – 1672) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Juliane Kirchner (Sopran) brilliert in der Hymne für Sopran und Chor „Hör mein Bitten“ (Felix Mendelssohn Bartholdy)
Der Kantor als Organist: Martin Stephan mit der Choralbearbeitung „Herzlich tut mich verlangen“ op. 122 von Johannes Brahms (1833 – 1897)
Die Kantorei wandert durch die Geschichte der Chormusik mit Werken von Johannes Brahms, Anton Bruckner, John Rutter und Norman Luboff. Das Leit-Lied der Woche erklingt in einer englischen Variante: „May the Road Meet You“ von Bob Chilcott (*1955)
„Sometimes I feel like a motherless Child“ im Arrangement von Carsten Gerlitz (*1966)
Anton Bruckner (1824 – 1896) „Locus iste“ op. 138
Den dritten Teil des Konzertes eröffnet Martin Stephan mit der Choralbearbeitung „In dir ist Freude“ von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Anschliessend singt die Kantorei das Lied in den verschiedenen Textfassungen „In dir ist Freude“ und „An hellen Tagen“ im Satz von Giovanni Giacomo Gastoldi (1556 – 1609)
Mit hinreissendem Charme und betörender Leichtigkeit: Juliane Kirchner in Franz Schuberts (1797 – 1828) Ständchen „Zögernd, leise“
Am Ende des Konzertes erklingen das sechsstimmige „Abendlied“ von Joseph Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) und…
„Die gute Nacht“ von Robert Schumann (1810 – 1856)
Das Publikum dankt mit herzlichem Applaus
Die Fotos aus Westerland sind von Andreas Schoelzel
-
15.7.2012 St. Nicolai Helgoland
Das 197. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD wird in St. Nicolai auf Helgoland stattfinden. Dazu reisen die Chronik und Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD auf die einzige deutsche Hochseeinsel
und werden im helgoländer Börteboot von der Reede in den Hafen gebracht
Bei bestem Wetter erwartet St. Nicolai Helgoland die Besucher zum Konzert mit dem Danziger Trio aus Polen
Eine Verbindung von Nord- und Ostsee: die Musiker von der Ostsee spielen auf der Nordseeinsel
Der Bischofsbevollmächtigte im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, begrüßt Konzertbesucher und Musiker auf der ersten Station der Konzertreihe in der neu gegründeten Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)
Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk (Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg) und Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (r) überbringen die Chronik der Aktion an die St. Nicolai-Gemeinde und die Nordkirche
Der Bischofsbevollmächtigte im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard (r), freut sich über die Chronik, die damit ihre Reise in der 15. Landeskirche fortsetzt
Anna Prabucka-Firley, Professorin an der Danziger Musikhochschule…
sowie Pavel Kuklinski (Violine) und Prof. Krysztof Sperski (Violoncello) eröffnen den Abend mit Variationen über das Leit-Lied der Woche „Komm, Herr, segne uns“ als Uraufführung von Matti Asikainen (*1957)
Variation I – nach Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Variation II – nach Georges Bizet (1838 – 1875)
Variation III – nach Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Variation IV – nach Modest Mussorgsky (1839 – 1881)
Von Marek Czerniewicz (*1974) erklingt die Uraufführung für Klaviertrio „Komm, Herr, segne uns“
mit brillianter Agogik: Trio F-Dur op. 22 von Franciszek Mirecke (1791 – 1862) – Allegro comodo – Andante sostenuto…
Allegro vivace
Perfektion im Spiel mit den Affekten: Fantasiestücke op. 88 von Robert Schumann (1810 – 1856) – Romanze – Humoreske…
Duett und Finale
Als Zugaben erklingen das Scerzo aus dem Trio g-moll von Frederic Chopin und das anrührende Wiegenlied von Leo Nadelmann (1913 – 1998)
Der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard, Peter Meinhardt (stellvertretender Bürgermeister Helgoland), Johannes Kirchberg (Kantor im oldenburgischen Blexen), Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD und OKR Annette-Christine Lenk (v.r.n.l.) schicken die Chronik mit dem Helgoländer Eintrag auf die weitere Reise
Bis zum 22. September in Gartz an der Oder zieht „366+1, Kirche klingt 2012“ nun durch die Nordkirche: Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg und Vorpommern. Die Bilder aus St. Nicolai Helgoland sind von Andreas Schoelzel.
-
14.7.2012 St. Hippolyt-Kirche Blexen
Das 196. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der St. Hippolyt-Kirche in Nordenham-Blexen statt

Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (r) übergibt die Chronik der Aktion an die Kinderkantorei Blexen und…
Kreiskantor Johannes Kirchberg (m)
An der Orgel eröffnet Kreiskantor Johannes Kirchberg das Sommerkonzert mit der Toccata d-moll (mit Interludien zum Leit-Lied der Woche „Gott gab uns Atem“) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) und Johannes Kirchberg
Das Leit-Lied der Woche „Gott gab uns Atem“ erklingt zunächst als Vokalimprovisation der Kinderkantorei
Aus der Messe in F-Dur von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) erklingen in einer Bearbeitung von Johannes Kirchberg das Sanctus und das Agnus Dei
„Singt das Lied der Freude“ (EG 306) …
„Laudate Dominum“ in einer Fassung aus Taizé
Alke Braaf und Niklas Wooge (r) spielen Werke von Jean Philippe Rameau (1683 – 1764), Domenico Scarlatti(1685 – 1757) und Philipp Krieger (1649 – 1725) für zwei Blockflöten und Orgel (begleitet werden sie vom Kreiskantor)
„Who comes laughing“ – die Kinderkantorei Blexen präsentiert englische Kanons
Zum Abschluss erklingt noch einmal das Leit-Lied der Woche „Gott gab uns Atem“ (EG 432) …
und zieht aus
Auch die Konzertbesucher in Nordenham blättern interessiert in der Chronik…
die von allen Kindern unterschrieben wird. Damit verabschiedet sich die Konzertreihe aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und geht auf die Reise nach Helgoland. Die Fotos aus St. Hippolyt sind von Andreas Schoelzel
-
11.7.2012 St. Lamberti Oldenburg
Das 193. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ erschallt in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg. Unter der Leitung von Landesposaunenwart Christian Strohmann spielen der Auswahlchor der Posaunenwerkes und ein Projektchor aus Mitgliedern der Posaunenchöre der Oldenburger Landeskirche.
Im Mittelpunkt steht dabei das Leit-Lied der Woche „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ (EG 432).
Zu hören sind zudem Werke von Klassikern wie Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) bis hin zu …
… zeitgenössischer Blechbläsermusik des ungarischen Komponisten Frigyes Hidas (1928-2007) sowie von Reinhard Gramm (*1961), Michael Schütz (*1963), Prof. Thomas Albus (*1964) und Traugott Fünfgeld (*1971).
Vom Konzert am Vortag brachte Landeskirchenmusikdirektor Johannes von Hoff (l.) die Chronik mit, um sie an Nicole Ochs-Schultz, die Landesobfrau des Posaunenwerkes Oldenburg, weiterzureichen.
Fotos: Harry Köster (Oldenburg)
-
8.7.2012 Stadtkirche Delmenhorst
Das 190. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Delmenhorster Stadtkirche statt und ist damit in der oldenburgischen Landeskirche angekommen. In die Chronik tragen sich nach dem Konzert ein (v.l.n.r.): Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk, Kreiskantor Ralf Grössler sowie Kreispfarrer Dietrich Jaedicke.
Bei der abendlichen Soirée unter dem Motto „Musik, Märchen und Mehr“ waren zu sehen und zu hören (v.l.n.r.): Ralf Grössler (Klavier), Sabine Jünemann (Märchenrezitation), Annette-Christine Lenk, Kreiskantor Gerd Hofstadt (Orgel), Dietrich Jaedicke und Dagmar Grössler (Vibraphon).
Fotos: Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg/Thomas Meyer
-
3.7.2012 Andreaskirche Bremen-Gröpelingen
Das 185. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Andreaskirche in Bremen-Gröpelingen statt. Unter der Leitung von Kantorin Susanne von Strauch (Mitte) präsentieren die Gröpelinger Kantorei, der „Kleine Chor“ und die Kantorei Alt-Aumund …
… das Leit-Lied der Woche „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (EG 297) in Sätzen von Michael Praetorius (1571 – 1621), Melchior Franck (1580 – 1639) und Hans Leo Hassler (1564 – 1612). Außerdem erklingt der Choral „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ in Vertonungen von Johann Hermann Schein (1586 – 1630) und Heinrich Schütz (1585 – 1672).
Fotos: Michael Marx
-
2.7.2012 Melanchthon-Kirche Bremen
Das 184. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Melanchthon-Kirche in Bremen-Osterholz statt
Johannes Grundhoff eröffnet den Konzertabend an der Orgel mit „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält“ von Johann Pachelbel (1653 – 1706)
Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD, hält ein Grußwort und …
überbringt die Chronik zur Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ an Pastorin Inge Kuschnerus und Pastor Bernd Kuschnerus. Johannes Grundhoff, der die musikalische Leitung des Abends hat und der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche, Renke Brahms (v.r.n.l.) freuen sich über das gewichtige Buch
„Einsingen für Alle“. Unter Anleitung von Johannes Grundhoff singt die Gemeinde das Leit-Lied der Woche „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält“ (EG 297)
Der „Projektchor Kirche klingt 2012“ hat sich für diesen Konzertabend gegründet und präsentiert nun sechs Choral-Strophen zum Leit-Lied. Von Johann Walter (1469 – 1570) erklingt Strophe 1: „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält“, später Strophe 6: “ Den Himmel hast Du und die Erd“
Von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklingen die Strophen 2, 4 und 5: „Was Menschenkraft und -witz anfängt“, „Gott Lob und Dank, der nicht zugab“, „Ach Her Gott, wie reich tröstest du“
Von Melchior Vulpius (1570 – 1615) ist Strophe 3: „Auf uns zornig ist ihr Sinn“
Die Melanchthon-Kirche im Bremer Stadtteil Osterholz wurde 1968 anstelle der im Krieg beschädigten Dankeskirche errichtet
Nach dem Choral die Messe. Johannes Grundhoff dirigiert die Missa Criolla von Ariel Ramirez (1921 – 2010) mit…
Luis Olivares Sandoval als Solotenor und Anselm Hauke am Kontrabass
Auch bei der Missa super „Sey mir gnädig“ von Thomas Selle (1599 – 1663) wird der Projektchor unterstützt von Susanne Sasse und Gabriel Lonquich (Percussion)
Das begeisterte Publikum fordert und bekommt zwei Zugaben
Sebastian Grothey spielt Klavier und Orgel
Stumme Zeugen in den Fenstern der Kirche
und eine begeisterte Gemeinde
Die Fotos des Abends sind von Andreas Schoelzel
-
28.6.2012 Französische Friedrichstadtkirche Berlin
Prälat Bernhard Felmberg, der Bevollmächtigte des Rates der EKD, begrüßt zum Johannisempfang in der Französischen Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt. Zu diesem schon traditionellen „Sommerfest“ lädt die EKD Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Religionen ein
Prälat Felmberg (m) begrüßt unter den Gästen Bundespräsident Joachim Gauck (r). Präses Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD, hält den Festvortrag
Margot Käßmann, Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum, im Gespräch mit dem Bundespräsidenten
Bundespräsident Joachim Gauck begrüßt den griechisch-orthodoxen Metropolit von Deutschland Augoustinos und Archimandrit Emmanuel Sfiatkos von der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland (v.l.n.r.)
Mit Orgelmusik beginnt der Gottesdienst
KMD Kilian Nauhaus spielt: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, BWV 645, von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Von Dieter Falk erklingt das Lied in einer Jazzversion…
und die Gemeinde singt die dritte Strophe
Das Athesinus Consort Berlin singt „Laudate Dominum in Sanctis Eius“, PS 150 in einem Satz von Ernani Aguiar (*1950)
Psalm 66, gelesen vom Athesinus Consort. Das Ensemble hat sich unter die Festgäste gemischt
Die Gemeinde singt „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ Text: Paul Gerhardt (1607 – 1676) , Melodie: August Harder (1775 – 1813). Die Freude ist da
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud – Klänge der Reformation“ ist der Festvortrag von Präses Nikolaus Schneider überschrieben.
Passend zum Lutherdekaden-Themenjahr „Reformation und Musik“ wirbt Schneider dafür, sich durch Musik neue Perspektiven eröffnen und Zuversicht geben zu lassen.
In der überfüllten Kirche sagt der EKD-Ratsvorsitzende: „Ich denke, wir brauchen gerade in Krisenzeiten den Ton und den Klang der Freude über die Schönheit der Schöpfung Gottes in unseren Herzen.“
„Wie der Regen meine Hände, wie die Sonne mein Gesicht labt, wenn ich mich dran verschwende…“ aus BWV 147, Text: Klaus-Martin Bresgott (*1967), Musik: Johann Sebastian Bach (1685 – 1750). Der Choral erklingt mit Orgel, Athesinus Consort Berlin und
Falk & Sons
Max und Paul Falk
Prälat Bernhard Felmberg dankt allen am Gottesdienst Beteiligten und lädt zum Empfang vor die Kirchentüren
Bundespräsident Joachim Gauck und Präses Nikolaus Schneider im Gespräch mit Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (v.r.n.l.)
Zeit für Gespäche: der Bundespräsident, die Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios Bettina Schausten und Staatssekretär a.D. Hansjörg Geiger
Es war der Abend des zweiten Halbfinalspiels der Fussball-Europameisterschaft. Das Spiel gab es auf einer grossen Leinwand zu sehen. Irgendwie war auch da Musike drin… Die Fotos vom Gendarmenmarkt sind von Andreas Schoelzel
-
27.6.2012 St. Nicolai Altenbruch und St. Jacobi Lüdingworth
Das 179. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ ist eine Entdeckungstour für Schülerinnen und Schüler an zwei Orgeln, zuerst in der St. Nikolai-Kirche in Altenbruch und danach in der St. Jacobi-Kirche in Lüdingworth bei Cuxhaven.
Munter probiert der Nachwuchs die Orgelpfeifen aus, angeleitet von Annegret Schönbeck (hinten) von der Orgelakademie Stade.
Fasziniert lauschen alle den Orgelklängen, für den Eintrag in die Chronik …
… wurde zu vielen bunten Stiften gegriffen.
An der Orgel war Kantor Ingo Duwensee (l.) zu hören, Annegret Schönbeck (Mitte) begleitete die Schülergruppen und Kantor Michael Merkel (r.) brachte die Chronik im Koffer vom Konzert am Vortag aus Bad Rehburg mit.
Fotos: Christoph Schönbeck
-
26.6.2012 Friederikenkapelle Bad Rehburg
Das 178. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Friederikenkapelle im niedersächsischen Bad Rehburg statt.
Zu hören sind der norwegische Saxophonist Björn Löken und …
… an der Orgel der Bad Rehburger Organist Michael Merkel mit „Panis Angelicus“ von César Franck (1822-1921), „Gammal fäbodpsalm“ von Oskar Lindberg (1887-1955), mit norwegischen Volksliedern, Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) sowie Interpretationen zum Leit-Lied der Woche „Ich bin getauft auf deinen Namen“ (EG 200).
Die Chronik aller Konzerte von „366+1, Kirche klingt 2012“ liegt für die Gemeinde gut sichtbar aus, …
… die an einigen Stellen mit Gesang aktiv am Konzert beteiligt ist.
Die beiden Musiker des Abends: Michael Merkel (l.) und Björn Löken (r.), die einen klanglichen Bogen gespannt haben von Johann Sebastian Bach bis zu einem Tango von Issac Albeniz (1860-1909), dem „Oblivion“ von Astor Piazzolla, „Petite Fleur“ von Sidney Bechet (1897-1959), dem „Wild Cat Blues“ von Fats Waller (1904-1943) und Clarence Williams (1893-1965) sowie abschließenden Improvisationen zu „Amazing Grace“.
Nach dem Konzert zieht die Chronik Richtung Norden weiter nach Lüdingworth und Altenbruch.
Fotos: Elvira Reinke
-
25.6.2012 St. Jürgen Lilienthal
Das 177. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als Serenade in der St.-Jürgens-Kirche in Lilienthal statt.
Von Kreiskantorin Caroline Schneider-Kuhn (Blockflöte), Paul Bialek (Violine) und Ulrike Dehning (Orgel) sind u. a. die Trionsonate G-Dur von Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755), die Sonate a-Moll von Georg Friedrich Händel (1685-1759) zu hören.Vom Konzert am Vortag in Rotenburg an der Wümme bringt Karl-Heinz Voßmeier die Chronik und gibt sie an Ulrike Schirok, die Leiterin des Posaunenchores in St. Jürgen, weiter. Danach erklingen noch „Engels Nachtegaeltje“ von Jakob van Eyck (1590-1657) sowie die Sonate B-Dur von Guiseppe Sammartini (1693-1770).
Nach dem Konzert zeigen sich die Musizierenden des Abends (v.l.n.r.: Ulrike Dehning, Paul Bialek und Caroline Schneider-Kuhn) gemeinsam mit Karl-Heinz Voßmeier (r.), …
… um zusammen mit Ulrike Schirok den Lilienthaler Eintrag in die Chronik zu zeigen, bevor die Chronik nach Bad Rehburg weiterzieht.
Fotos: Gert Glaser
-
24.6.2012 Stadtkirche Rotenburg an der Wümme
Das 176. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Stadtkirche in Rotenburg an der Wümme statt. Daniel Gebauer (r.) und Kreiskantor Karl-Heinz Voßmeier (l.) füllen mit Saxophon- und Orgelklägen den ganzen Kirchenraum.
Neben gekonnt gespielten Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Robert Schumann (1810-1856) und Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) improvisieren die beiden Musiker zu „Ich bin betauft auf deinen Namen“ (EG 200), dem Leit-Lied der Woche.
Zwischen Osterkerze und Taufstein liest und kommentiert Pastorin Heide Wehling-Keilhack die einzelnen Strophen von „Ich bin getauft auf deinen Namen“.
Am Ende dieser Matinée nehmen die Künstler den Beifall entgegen, zunächst vor der 1983 erbauten Klais-Orgel …
… und dann gemeinsam mit der Pastorin vor der Chronik, …
… die auch in Rotenburg nach dem Konzert viele neugierige Blicke auf sich zieht.
Auch der Kirchenmusikert und Kantor an der Stadtkirche, Karl-Heinz Voßmeier, blättert durch die Konzertprogramme der Kolleginnen und Kollegen.
Ein letztes Mal zeigt sich die Chronik mit allen Mitwirkenden des 176. Konzertes, …
… um dann in ihrem Koffer die Kirche zu verlassen und nach Lilienthal weiterzuziehen.
Fotos: Kantorat der Stadtkirche Rotenburg
-
20.6.2012 St. Veit-Kirche Barnstorf
Das 172. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Veit-Kirche in Barnstorf statt. Es singen und spielen die Barnstorfer St. Veit-Kantorei, die Große Kurrende an St. Veit und die Diepholzer Kantorei, …
… gemeinsam mit Annette John an den Blockflöten und Susanne Peukert an der Laute. Als Instrumentalstück erklingt die Sonate in C-Dur von Georg Friedrich Händel (1685-1759).
Singend ziehen zu Beginn des Konzertes die Sängerinnen und Sänger in die Kirche ein, mit der Leit-Lied der Woche „Himmel, Erde, Luft und Meer“ (EG 504).
Danach kommt die Chronik in ihrem Koffer vom Konzert am Vortag aus Bramsche an …
… und wird von Karin Goldenstein (l.) und Liesel Wittchen (r.) weitergegeben an die Barnstorfer Kantorin Meike Voss-Harzmeier (Mitte), …
… die sich nach dem Erhalt der Chronik ganz den musikalischen Aufgaben widmen kann.
Unter ihrer Leitung sind die Partita Nr. 2 in G-Dur von Georg Philipp Telemann (1681-1767) zu hören, mehrere Psalmvertonungen von Johannes Petzold (1912-1985), Herbert Beuerle (1911-1994) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) sowie Kompositionen zum Thema „Schöpfung“, …
… die auch die jüngste Konzertbesucherin zum Staunen bringen.
Nach dem Konzert tragen die Sänger der Großen Kurrende die Chronik zum Ausgang, …
… wo der Barnstorfer Eintrag gezeigt wird.
Und schon ist die Chronik wieder auf dem Weg und zieht weiter zum nächsten Konzert, das in Melle stattfinden wird.
Fotos: Helge Bredemeyer
-
19.6.2012 St. Martin Bramsche
Das 171. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St.-Martin-Kirche in Bramsche statt, bei dem die Stimmen des Spatzen- und der Lerchenchores zu hören sind, …
… die gemeinsam mit dem Kinderchor St. Martin und dem Seniorenchor „Spätlese“ unter der Leitung von Kirchenkreiskantorin Eva Gronemann u. a. zum Leit-Lied der Woche „Himmel, Erde, Luft und Meer“ (EG 504) singen. Begleitet werden sie von Streichern, Klavier, Schlagzeug und Orgel.
Fotos: Johannes Kapitza (1.v.o.) und Hille Hentschel
-
18.6.2012 Alte Kirche Nordhorn
Das 170. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als ökumenisches Chortreffen in Nordhorn statt. Etwa 500 Sängerinnen und Sänger aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland füllen die evangelisch-reformierte „Alte Kirche am Markt“.
Mit einer Variation für Orgel und Trompete von Herbert Gadsch (1913-2011) über das Leit-Lied der Woche „Himmel, Erde, Luft und Meer“ (EG 504) eröffnen Kreiskantor Peter Müller an der Orgel und …
… Manfred Hachmer an der Trompete den Abend.
Nach der Begrüßung durch Heinz-Hermann Nordholt, Präses des evangelisch-reformierten Synodalverbands Grafschaft Bentheim, erfüllt ein gewaltiger Klang die Kirche.
Kirchenmusikdirektorin Margret Heckmann dirigiert eine Kantate von Lothar Graap (*1933) zu „Himmel, Erde, Luft und Meer“ für Chor, Solisten und Orgel.
Auch der Kinderchor der Gemeinde Nordhorn singt dabei mit.
Ein ökumenisch zusammengesetztes Bläserensemble lässt die Instrumentalfassung von „Cantate Domino“ von Hans Leo Hassler (1564-1612) erklingen, …
… unter der Leitung von Kirchenmusiker Jens-Christian Peitzmeier.
Zwei vierstimmige Chöre singen die Motette „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Heinrich Schütz (1585-1672), …

… unter der kompetenten Leitung von Kantorin Betty Alsmeier aus Neuenhaus.
Kirchenkreiskantor Stefan Bruhn (r.) hat die Chronik aus Georgsmarienhütte vom Konzert am Vortag gebracht und reicht sie weiter an Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke (2.v.l.).
In Nordhorn nehmen die Chronik in Empfang (v.l.n.r.): Heinz-Hermann Nordholt, Margret Heckmann und Winfried Dahlke. Gemeinsam mit Stefan Bruhn präsentieren sie den Eintrag zum Konzert in Georgsmarienhütte.
Erneut erklingt das Leit-Lied der Woche „Himmel, Erde, Luft und Meer“, dieses Mal in einer Bearbeitung von Jan Janca (*1933) für Gemeinde, Chöre und Orgel.
Eine längere Pause bietet den Sängerinnen und Sängern Zeit um einander besser kennen zu lernen, vor und im benachbarten Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Nordhorn.
Eine Delegation aus dem Kirchenkreis Kondoa im ostafrikanischen Tansania, die in diesen Tagen als Partner den evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Emsland-Bentheim besucht, bereichert das Chortreffen mit afrikanischen Klängen zwischen Kirche und Gemeindehaus.
Das Chortreffen endet mit einem Abendgebet, eingeleitet mit Praeludium und Fude in G-Dur (BWV 550) von Johann Sebastian Bach.
In seiner Andacht betont Präses Heinz-Hermann Nordholt die faszinierende Wirkung von Musik und erinnert beispielhaft an Paul McCartney, der heute seinen 70. Geburtstag feiert.
Danach sind ein letztes Mal an diesem Abend Trompeten, Posaunen, Hörner und …
… eine Vielzahl an Stimmen zu hören.
Eintrag zum 170. Konzert reist die Chronik von Nordhorn weiter nach Bramsche.
Fotos: Winfried Dahlke und Ulf Preuss
-
16.6.2012 Martin-Luther-Kirche Emden
Das 168. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als Kantatengottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Emden statt.
Unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Elmar Werner ist die Kantate „Man singet mit Freuden vom Sieg“ von Dietrich Buxtehude (1637-1707) zu hören und das Leit-Lied der Woche „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ (EG 272) erklingt in einer Bearbeitung für Chor und Orchester, die der Dirigent verfasst hat.
Neben den Chören des Kirchenkreises Emden-Leer treten das Emder Kammerorchester sowie das Vokalensemble „Contrapuncto Vocale“ auf. Die Predigt in diesem Gottesdienst hält Superintendent Burghard Klemenz zu Psalm 36, der gleichwohl auch als Lied (EG 277) von der Gemeinde gesungen wird.
Fotos: Jonas Dunz
-
15.6.2012 Reformierte Kirchen Esklum, Driever, Grotegaste
Das 167. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet als Wandelkonzert in den evangelisch-reformierten Kirchen in Esklum, Driever und Grotegaste statt. Das romatische Abendliedersingen beginnt vor der Kirche in Esklum mit „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ (EG 272)
Pastor Edzard Busemann-Disselhoff (Pastor der evangelisch–reformierten Kirchengemeinde Driever) begrüßt die Gemeinde zur abendlichen Konzertreise entlang der Ems in der Gemeinde Westoverledingen im Landkreis Leer in Ostfriesland
Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke präsentiert an den Orgeln der drei Kirchen den Klangreichtum der Instrumente, in Esklum zunächst mit dem Praeludium G-Dur aus opus 37 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Romantisches Abendliedersingen: zur Orgelbegleitung singt die Gemeinde, …
angeleitet von Pastor Edzard Herlyn (Pastor der evangelisch–reformierten Kirchengemeinde Canum)
Die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaute Kirche hat an diesem Abend nicht für alle Besucher einen Sitzplatz
Pastor Edzard Herlyn rezitiert Verse von Paul Gerhardt (1607 – 1676), Gerhard Tersteegen (1697 – 1769) und Ambrosius Lobwasser (1515 – 1585)
LKMD Winfried Dahlke mit der Oraision G-Dur op. 94 Nr.2 von Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Die Faszination des Miteinanders von Musik und Botschaft sowie der Gemeinschaft von Musizierenden und Hörenden beschreibt Pastor Edzard Busemann-Disselhoff in seinen Wortbeiträgen
Zweite Station des romantischen Abendliedersingens: die evangelisch-reformierte Kirche in Driever
Pastor Edzard Herlyn stimmt auch hier zunächst ein ganz besonderes Loblied an: das Leit-Lied der Woche „Ich lobe meine Gott von ganzem Herzen“ (EG 272 nach Psalm 9, 2-3)
An der 1885 erbauten Orgel: LKMD Winfried Dahlke mit „Nun sich der Tag geendet“ als Choral mit drei Variationen aus op. 55 von Johann Christian Heinrich Rinck (1770 – 1846)
Der Singekreis Heisfelde (Pauluskirche) unter der Leitung von Christa Pollmann-Busch mit „Da berühren sich Himmel und Erde“
… und „Alta Trinita beata“ (Anonymus, Italien, 15. Jahrhundert)
Auch die Kirche in Driever ist mehr als gut gefüllt.
Die Gemeinde singt „Christus, das Licht der Welt“ (EG 410), „Du bist drei in Einigkeit“ (EG 470) und „Der lieben Sonne Licht und Pracht“ (EG 479)
Dritte Station, die Kirche in Grotegaste
An der Orgel begrüßt Winfried Dahlmann die Gemeinde mit dem Andante (2. Satz aus der 4. Sonate op. 61) von Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
„Nun sich der Tag geendet“ (EG 481), „Die Nacht ist gekommen“ (EG 471) singt die Gemeinde in den Abend. Und schließlich: „Der Mond ist aufgegangen“ (EG 482)
Pastor Edzard Busemann-Disselhoff (l) und Pastor Edzard Herlyn beschließen den Abend mit geistlichen Worten…
LKMD Winfried Dahlke beschließt den Abend an der Orgel mit dem Choral „Was Gott thut, das ist wohlgethan“ aus op 93 Nr.1 von Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Klaus-Martin Bregott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Kulturbüro des Rates der EKD, stellt die Konzertreihe zum Reformationsjubiläum vor…
und übergibt die Chronik an LKMD Winfried Dahlke (l) und Pastorin Hilke Klüver (m, Referentin für Kirchenmusik der evangelisch-reformierten Kirche Leer)
LKMD Winfried Dahlke, Pastor Edzard Busemann-Disselhoff, Pastorin Hilke Klüver, Pastor Edzard Herlyn und Klaus-Martin Bregott (v.l.n.r.) präsentieren den Chronikeintrag vom Vorabend in Pilsum. Und die in diesem Blog präsentierten Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
14.6.2012 Kreuzkirche Pilsum
Das 166. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der evangelisch-reformierten Kreuzkirche im ostfriesischen Pilsum statt
Roelf Odens, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Krummhörn, spricht ein Grußwort
Claus Beckmann begrüßt für den Kirchenrat die Besucher des Konzerts
Klaus-Martin Bresgott, Initiator von „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, stellt das Projekt vor…
und übergibt die Chronik an LKMD Winfried Dahlke (l) und Pastor i.R. Reinhard Uthoff
LKMD Winfried Dahlke spielt Choralbearbeitungen über Psalm 23 aus dem Umfeld von Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 – 1621)
Detail der Valentin Ulrich Grotian-Orgel von 1694
Die Gemeinde singt das Leit-Lied der Woche „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ von Claude Fraysse (*1941)
Pastor i.R. Reinhard Uthoff spricht über die Bedeutung der Musik für die Reformierten. Er belegt dies mit Texten von Johannes Calvin (1509 – 1564)
Das Ensemble „Ambrosia amara“ mit Andreas Böhlen (Blockflöten), Tore Eketorp (Viola da Gamba) und Masato Suzuki (Orgel, Cembalo) brilliert mit Werken des 16. und 17. Jahrhunderts
Die Kreuzkirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt
Mit Lust am gemeinsamen Musizieren: die „Capella Cantorum Frisiae“. Für dieses Projekt haben sich die Kantorinnen und Kantoren Ostfrieslands zu einem Kammerchor zusammengefunden
Winfried Dahlke spielt aus dem „Tabulatuurboeck van Psalmen en Fantasyen“ (1659) von Anthoni von Noordt (um 1619 – 1675)
Hier spricht man Platt. Aber der Orgelbauer schrieb damals holländisch: der Principal ist achtfüßig
Die Gemeinde singt Psalm 23 im Kantionalsatz von Samuel Mareschal (1554 – 1640)
Überzeugende historische Aufführungspraxis: „Ambrosia amara“ mit virtuosen Improvisationen über „La Spagna“
Die „Capella Cantorum Frisiae“ singt das Leit-Lied der Woche im Satz von Jochen Steuerwald (*1967) und Werke von Knut Nystedt (*1915)
Unter der Leitung von Joachim Gehrold (r) erklingen auch das Nachtlied von Max Reger (1873 – 1916) und das Abendlied von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901)
„Divisions“ von Christopher Simpson (1605 – 1669)
Auch in der Krummhörn ist die Chronik Anziehungspunkt nach dem Konzert. Die Fotos aus der Kreuzkirche Pilsum sind von Andreas Schoelzel
-
13.6.2012 St. Nicolai Bodenwerder
Das 165. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet als Kirchenmusikfest in der Stadtkirche St. Nicolai Bodenwerder statt. Gut gelaunt präsentiert die Kinder- und Jugendkantorei ihr Programm
Das Vaterunser, moderne Lieder, Kanons und…
auch Songs aus dem Musical Mön(s)ch Martin
Eine Schnupperstunde an der Orgel für Große und Kleine
Kreiskantorin Christiane Klein gibt ein paar Tipps…
und schon spielen Emi und Julia zum ersten Mal auf einer richtigen Kirchenorgel
Die stellvertretende Superintendentin Sylvia Pfannschmidt begrüßt zum abendlichen Teil des Musikfestes und erläutert die Konzertreihe „366+1, Kirche klingt 2012“, die in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers nun an der Weser angekommen ist
Das Blockflötenensemble und die Stadtpfeyfferey spielen unter der Leitung von Christiane Klein Werke der Renaissance und aus dem Barock
Mit Krummhorn, Schalmei…
und Blockflöten erklingen Werke von Giovanni Battista Bononcini (1670 – 1747) und Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Ganz groß: die Sub-Bass Blockflöte aus der Renaissance
Die Kantorei St. Nicolai Bodenwerder mit den Seligpreisungen (EG 307)
Von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklingt „Jesu, meine Freude“
Das Frühlingslied von Benjamin Britten (1913 – 1976) mit den Solistinnen Christiane Rau und Miriam Brünig
Kreiskantorin Christiane Klein begleitet Chöre, Bläser und hier die Gemeinde bei „Gehe ein in deinen Frieden“ (EG 489)
Der Gospelchor beginnt mit „Kyrie“, besingt „Ziporah’s Zuspruch“
„Bless the Lord“ und „I’ve found the way“. Unter großem Applaus beendet der Gospelchor den musikalischen Teil des Tages
Nach einem langen Festtag voller Kirchenmusik schicken die stellvertretende Superintendentin Sylvia Pfannschmidt (l), Kantorin Christiane Klein (r) und Henriette Pieper (m, sie gestaltete den Chronikeintrag von Bodenwerder) das dicke Buch auf die Reise von der Weser in die ostfriesische Krummhörn. Die Fotos im Geburtsort des Lügenbarons Karl Friedrich Hyronimus von Münchhausen hat Andreas Schoelzel gemacht. Wirklich
-
12.6.2012 Peter-und-Paul-Kirche Elze
Das 164. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Peter-und-Paul-Kirche in Elze im südlichen Niedersachsen statt. Vom Konzert am Vortag in Sarstedt bringt Kreiskantor Helge Metzner (vorne r.) die Chronik mit und gibt sie weiter an (hinten v.l.n.r.): Superintendent Christian Castel, Walter Fomm (Vorsitzender des Freundeskreises Kirchenmusik der Peter und Paul-Stiftung), Pastorin Marita Meixner, Gereon Krahforst und Johannes Pflüger (vorne l.).
Zu Gast ist der Konzertorganist Gereon Krahforst (l.), der sich mit dem Elzer Kantor Johannes Pflüger (r.) in einen Improvisationswettbewerb zum Lied-Lied der Woche „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ (EG 272) an der Conrad-Euler-Orgel begibt.
Mit begeistertem Applaus wird die beeindruckende Kunst des Improvisierens gelobt.
Fotos: Christina Reso
-
10.6.2012 St. Katharinen Braunschweig
Das 162. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Katharinenkirche in Braunschweig statt und bietet die Uraufführung der Fantasie „Ich lobe meinen Gott“ von Thomas Dust (*1954) für Sopran, Flöte und Orgel.
An der Querflöte ist Ulrike Hecker zu hören und an der Orgel Claus-Eduard Hecker, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
Mit ihren Sopranstimmen beeindrucken Irmgard Weber (l.) und Irmtraud Griebler (r.).
Nach der gelungenen Uraufführung des eigens für dieses Konzert komponierten Werkes.
Fotos: Dr. Thomas Reimers
-
8.6.2012 Christuskirche Vechelde
Das 160. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der evangelisch-lutherischen Christuskirche in Vechelde statt. Unter der Leitung von Propsteikantorin Petra Mecke sind …
… die Martini Singers aus Vallstedt zu hören, gemeinsam mit …
… einem Blechbläserquartett der NDR Radiophilharmonie (v.l.n.r.): Emil Haderer (Tenorposaune), Fabian Neuhaus (Trompete), Stefan Schultz (Trompete) und Christian Heilmann (Bassposaune).
Gemeinsam präsentieren sie unter dem Motto „Lobt froh den Herrn!“ Werke von Heinrich Schütz (1585-1672), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Charles Gounod (1818-1893). Das Blechbläserquartett imponiert mit den urspünglich für Klavier komponierten „Grobschmied-Variationen“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759) und mit mehreren Spirituals.
Die Musizierenden und Singenden kurz vor dem Konzert …
… und danach während des wohlverdienten Applauses.
Froh und zufrieden zeigt sich Propsteikantorin Petra Mecke nach diesem Konzert in der Reihe „366+1, Kirche klingt 2012“.
Fotos: Wilfried Steen
-
7.6.2012 St. Petrus Vorsfelde
Das 159. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in St. Petrus Wolfsburg-Vorsfelde statt
Pastorin Beate Stecher führt in die musikalische Andacht an der Gebetsoase im südlichen Querschiff der Kirche ein
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD übergibt die Chronik zur Aktion an Pastorin Beate Stecher und Propsteikantor Paul-Gerhard Blüthner (v.r.n.l.)
Jasmin-Isabel Kühne verzaubert das Publikum mit „Prelude No. 3“ …
und „Clair de lune“ von Marcel Tournier (1879 – 1951)
Pastorin Beate Stecher mit erläuternden Worten zur Biografie Gerhard Tersteegens (1697 – 1769), dem Dichter des Leit-Liedes der Woche „Brunn alles Heils“
Detail des Taufsteins aus der Spätrenaissance von Jürgen Röttger (1550/51 – 1623)
Propsteikantor Paul-Gerhard Blüthner spielt eine Orgelphantasie zum Leit-Lied von Zsolt Gárdonyi (*1946) und begleitet die Gemeinde beim Choral
Eine Perle der Harfenliteratur: Fantasia c-moll op. 35 von Louis Spohr (1784 – 1859)
Paul-Gerhard Blüthner antwortet mit „Fountain Reverie“ von Percy Fletcher (1879 – 1932)
Jasmin-Isabel Kühne duftig und elegant: Nocturne, Fugue und Hymn aus der Suite op. 83 von Benjamin Britten (1913 – 1976)
Zum Segen erklingt noch einmal die fünfte Strophe des Leit-Liedes „Gott Vater, Sohn und Heilger Geist…“
Schade, schon zu Ende
Jasmin-Isabel Kühne (Harfe) und Paul-Gerhard Blüthner (Orgel) dürfen sich über einen begeisterten Applaus freuen
Einmal mehr blättern die Besucher neugierig in der Chronik. Die Fotos aus St. Petrus Vorsfelde sind von Andreas Schoelzel
-
6.6.2012 St. Mariae-Jakobi Salzgitter-Bad
Verschlungen wie im Fenster von St. Mariae-Jakobi in Salzgitter-Bad ist der Pfad, auf dem die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ mit dem 158. Konzert Salzgitter erreicht
Unter der Leitung von Propsteikantor Christoph Bosse spielt der Propsteiposaunenchor Salzgitter-Bad zur Begrüßung das Leitlied der Woche „Brunn alles Heils, dich ehren wir“ in einem sechsstimmigen Satz von Manfred Schlenker (*1926)
Pfarrer Johannes Engelmann zeigt den verschlungenen Weg der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ mit der die Evangelische Kirche in Deutschland das Themenjahr „Reformation und Musik“ in Vorbereitung des Reformationsjubiläums feiert. In dieser Woche reist die Stafette durch die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
Von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) erklingt in einer Fassung für achtstimmigen Bläserchor „Erhaben, oh Herr, über alles Lob“ aus den Sechs Sprüchen zum Kirchenjahr op. 79, Nr.6
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, überbringt die Chronik der Aktion an Propsteikantor Christoph Bosse und Pfarrer Johannes Engelmann (v.r.n.l.)
Propsteikantor Julian Heider (Schöppenstedt) brilliert mit Choralvorspielen von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750; „Kyrie, Gott heiliger Geist“ BWV 671) und Dietrich Buxtehude (1637 – 1707; „Ich dank dir, lieber Herre“ BuxWV 194)
Unter dem Dirigat von Propsteikantor Christoph Bosse führt der Propsteiposaunenchor durch die Tradition Pfingstlicher Choräle mit Choralvorspielen und Choralsätzen von Johann Eccard (1553 – 1611), Hilde Richter-Gill (*1930) und Johannes Matthias Michel (*1962)
„Ich lobe meinen Gott“ im Satz von Reinhard Gramm (*1961) und „Lobe den Herren“ von Dieter Wendel (*1965) erklingen im Wechsel mit der Gemeinde
„Abendlieds Spaziergang durch den Notenschrank“. Propsteikantor Julian Heider spielt fünf Variationen über „Der Mond ist aufgegangen“ nach Motiven von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Martin Gotthard Schneider und Richard Wagner von Christiane Michel-Ostertun (*1964)
Zum Ende des Konzerts erklingt der Choral „Bleib bei mir, Herr“ in Variationen zu acht, vier und sechs Stimmen von Traugott Fünfgeld (*1971)
Auch in der Kirche St. Mariae-Jakobi Salzgitter-Bad blättern die Konzertbesucher voll Interesse und Begeisterung in der Chronik. Die Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
3.6.2012 Marktplatz Wittenberg
Auf dem Wittenberger Marktplatz feiern über 1000 Menschen einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Zwischen Lutherdenkmal und Stadtkirche wird daran erinnert, dass die Reformation eine landesweite Singebewegung auslöste
Pfarrer Dr. Johannes Block und Margot Käßmann, die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017, begrüßen Musici und Gemeinde
Der Kinderchor der Stadtkirche zeigt unter der Leitung von Heike Mross-Lamberti das Motto des Gottesdienstes: „Singen bewegt“
„Singt, singt dem Herren neue Lieder“ (EG 286)
Vor dem Wittenberger Rathaus musizieren Chöre und Bläser der Region Wittenberg …
… und das ZDF überträgt den Gottesdienst live im Fernsehen
Margot Käßmann, die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017, hält die Predigt. Sie zeigt, wie bis heute das Singen eine „Erlebnisform des Evangeliums“ ist. Sie fordert dazu auf, wieder mehr zu singen
„Du meine Seele singe“ (Text: Paul Gerhardt 1653) vor der Wittenberger Stadtkirche, der Predigtkirche Martin Luthers
Der Kantor der Wittenberger Schloßkirche, Thomas Herzer, leitet den musikalischen Teil des Gottesdienstes
Margot Käßmann erteilt den Segen
Käßmann und Pfarrer Block danken nach der Fernsehübertragung der Gemeinde und den Mitwirkenden.

Die Sängerinnen, aber nicht nur die, hatten Spaß an der Musik und freuten sich, dass der drohende Regen ausblieb. Die Fotos aus Wittenberg sind von Andreas Schoelzel
-
31.5.2012 St. Trinitatis Wolfenbüttel
Das 152. Konzert im Rahmen des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der St. Trinitatis Kirche in Wolfenbüttel statt. Der Posaunenchor Wolfenbüttel spielt unter der Leitung von Kantor Hans Hermann Haase Werke von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Ralf Grössler (*1958) und Traugott Fünfgeld (*1971).
Ein weiteres Mal der Posaunenchor Wolfenbüttel – hier in der Kirche St. Thomas, der Heimat und Basis des Posaunenchores der Propstei Wolfenbüttel.
Die Chronik wird in Wolfenbüttel empfangen von Propst Dr. Hans-Heinrich Schade, Pfarrer Dr. Martin Senftleben und Hans-Hermann Haase (v.l.n.r.).
Fotos: Detlef Puchert
-
26.5.2012 Christuskirche Celle
Das 147. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ wird als „Nacht der Lieder“ in der Christuskirche Westercelle in der alten Residenzstadt Celle gefeiert.
Mit viel Schwung und Begeisterung präsentiert der Chor „Gospel ’n‘ more“ aus Wienhausen unter der Leitung von Claudia Griesser bewegende Gospels.Kirchenmusikdirektor Martin Winkler, der den Abend gemeinsam mit den Kantorinnen der Stadt vorbereitet hat, führt durch das Programm mit Erläuterungen zu den verschiedenen Phasen des Singens in den evangelischen Kirchen sowie zu den unterschiedlichen Epochen des Kirchenliedes.
Mit Teilen aus der „Mass“ des us-amerikanischen Komponisten Steve Dobrogosz (*1956) beeindruckt „Cantamus Celle“ unter der Leitung von Kreiskantorin Almut Höner zu Guntenhausen …
… in einer vollbesetzten Kirche am Samstag vor Pfingsten.
Zwischen den Musikstücken erzählt der neue Lüneburger Landessuperintendent Dieter Rathing von seinen persönlichen Erfahrungen mit Kirchenmusik …
… und eine kulinarische Pause stärkt alle, bevor der Weg in der Nacht der Lieder weitergeht.
Fotos: Stadtkantorat Celle
-
24.5.2012 St. Nicolai Gifhorn
Die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD hat nun am 145. Tag des Jahres schon eine ganz schöne Strecke kreuz und quer durchs Land zurück gelegt. Angefangen hatte die Konzertreihe zum Themenjahr „Reformation und Musik“ am 1. Januar in Augsburg. Am Abend findet das 145. Konzert in St. Nicolai Gifhorn statt. Die Gemeinde liegt genau hier… und gehört zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (m) überbringt die Chronik an Kreiskantor David Menge (l) und Superintendent Michael Thiel
Mit Konzentration dabei: der Kinderchor St. Nicolai
Alle singen nach seinem Fingerzeig: Kreiskantor David Menge. Er hat den Konzertabend arrangiert zum Leit-Lied der Woche von Martin Luther: „Nun bitten wir den heiligen Geist“ und beweist: ein Choral – viele Möglichkeiten.
Kinderchor und der Gifhorner Gospelchor singen gemeinsam
Posaunenchor St. Nicolai und Gifhorner Gospelchor
Move, Spirit move – so der Titel des hier gesungenen Liedes von Helmut Jost (*1957)
Ein abwechslungsreiches Programm. Und was kommt wohl als nächstes?
BACH & BLUES DRESDEN überzeugen mit einer Improvisation zum Luther-Choral „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“
Ulrich Thiem spielt Cello und singt
Mit bis zu vier Schlägeln und Geigenbogen: Andreas Böttcher am Vibraphon
Der Posaunenchor mit „Nun bitten wir den heiligen Geist“ in der Bearbeitung von Michael Praetorius (1571 – 1621)
Superintendent Michael Thiel führt mit Textlesungen durch das Konzert
Die Kantorei St. Nicolai singt das Leit-Lied in einem Satz von Kurt Hessenberg (1908 – 1995) aus „Frau Musica spricht“, Chorbuch Reformation
Mit Posaunenchor und Vibraphon…
ziehen Gospelchor und Kantorei unterstützt von der Gemeinde als Klangwolke durch die Kirche. So erklingt zum Abschluss eine weitere Version von „Nun bitten wir den heiligen Geist“
Auch in Gifhorn wird die Chronik begutachtet und diskutiert. Die Fotos aus St. Nicolai sind von Andreas Schoelzel, der in Gifhorn geboren wurde
-
23.5.2012 Wendländer Wandelkonzert: Gartow, Trebel, Lüchow
Das 144. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet als Wandelkonzert in St. Georg Gartow, in der Evangelischen Kirche Trebel und in St. Johannis Lüchow im Landkreis Lüchow-Dannenberg statt
Klaus-Martin Bresgott (r) vom Kulturbüro des Rates der EKD übergibt die Chronik der Aktion an Kreiskantor Axel Fischer
In St. Georg Gartow führt Axel Fischer in die Orgellandschaft des Wendlands am östlichen Rand Niedersachsens ein. Orgeln sind für Axel Fischer wichtige Boten der Reformation
An der Orgel von Johann Matthias Hagelstein erklingt eine Bearbeitung des Leitliedes der Woche von Georg Böhm (1661 – 1733): „Nun bitten wir den heiligen Geist“
Landessuperintendent Dieter Rathing (Lüneburg) begleitet die Konzertreise und führt in die Texte des Leitliedes ein, von dem in den drei besuchten Kirchen jeweils andere Stophen gesungen werden
Axel Fischer zeigt den Besuchern die 1740 von Hagelstein gebaute Barockorgel…
und gibt beeindruckende Klangbeispiele, unter anderem mit der C-Dur Fantasia von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
In der Evangelischen Kirche Trebel klingt die 1777 gebaute Orgel des aus Thüringen stammenden Johann Georg Stein
In Trebel bietet sich den Besuchern die einmalige Möglichkeit, die Orgel von innen zu besichtigen
Vorn glänzen die Orgelpfeifen in Blech, aber hinten macht das Holz die Musik: aus diesen Schallbechern aus Tannenholz erklingt die Posaune!
Axel Fischer spielt eine Variation zum Leitlied von Johann Christoph Oley (1738 – 1798) und das Trio C-Dur von Georg Andreas Sorge (1703 – 1778)
Das Finale des Abends findet an der 2006 von der Firma Eule (Bautzen) gebauten Orgel in St. Johannis Lüchow statt
Nach den beiden historischen Orgeln erläutert Axel Fischer in Lüchow die Möglichkeiten der modernen Orgel mit 47 Registern
Es erklingt der Monolog in a-moll von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901)
Im Chorraum entfalten sich die Klänge der Eule-Orgel besonders eindrucksvoll
Axel Fischer mit der Fuge D-Dur op. 59 von Max Reger (1873 – 1916) als Schlusspunkt des Abends
Landessuperintendent Dieter Rathing, Kreiskantor Axel Fischer und der Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“, Klaus-Martin Bresgott (v.r.n.l.) zeigen die Chronik. Drei Orgeln, drei Kirchen im Wendland: die Fotos sind von Andreas Schoelzel (der jetzt weiß, was ein Schwellwerk ist)
-
22.5.2012 St. Johannis Lüneburg
Das 143. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in St. Johannis Lüneburg statt
Für das Kulturbüro des Rates der EKD begrüßt Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“, die Konzertbesucher
Brillianter Auftakt im Abendlicht: „Toccata“ von Claudio Monteverdi (1567 – 1643) mit dem Lüneburg Chamber Brass…
und KMD Joachim Vogelsänger an der Kuhn-Orgel in St. Johannis
Das Leit-Lied der Woche „Nun bitten wir den heiligen Geist“ erklingt in einer Partita von Johannes Weyrauch (1897 – 1977)
Steffen Happel, Posaunist des Lüneburg Chamber Brass, während der „Sonatina“ von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Rita Arkenau-Sanden und Vasile Rus…
das Bläserquintett mit Stefan Kaundinya (Tuba) im Altarraum von St. Johannis…
und Dirk Jess. Sie spielen „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Eine Entdeckung: die „Cassazione“ in vier Sätzen von Emil Petrovics (*1930)
Joachim Vogelsänger mit dem Intermezzo aus der Orgelsymphonie VI g-moll…
und gemeinsam mit Lüneburg Chamber Brass mit dem „Marche Pontificale“ aus der Orgelsymphonie op. 13 Nr. 1 in C-Dur von Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Als Zugabe erklingt noch einmal das Leit-Lied „Nun bitten wir den heiligen Geist“ im Satz des diesjährigen Jubilars Hans Leo Hassler (1564 – 1612) aus „Frau Musica spricht – Chorbuch Reformation“
Die Musiker tragen sich in die Chronik ein, ehe sie ins Wendland weiterreist. Die Fotos aus St. Johannis sind von Andreas Schoelzel
-
15.5.2012 St. Blasius-Kirche Großgoltern
Das 136. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in Barsinghausen-Großgoltern als Chortreffen der Chöre des Kirchenkreises Ronnenberg statt.
Unter der Leitung von Kreiskantor Christian Windhorst beteiligt sich auch das Publikum stimmlich an der Geistlichen Abendmusik zum Motto „Wie lieblich ist der Maien?!“.
Neben der Motette „Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser“ von Hugo Distler (1908-1942) singen die Chöre das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ nach einem Satz von Max Reger (1873-1916), …
… verwoben mit dem Lied „Es wird sein in den letzten Tagen“ (EG 426), das gemeinsam mit allen Anwesenden erklingt.
Nach dem Segen entlässt der Flötenkreis Barsinghausen alle Anwesenden mit den Klängen des Schäfertanzes „Ohne Fels“ von Tielman Susato (um 1510 bis nach 1570) in die Nacht, …
… die auf dem Weg zur Tür noch eine Weile in der Chronik blättern.
Fotos: Sabine Freitag
-
13.5.2012 Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis Hannover
Das 134. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover statt. Die Kantorei St. Johannis singt am Sonntag Rogate unter anderem „Kommt herzu, lasst uns fröhlich sein“ von Heinrich Schütz (1585-1672) und „Wir liegen vor dir mit unserm Gebet“ von Gottfried August Homilius (1714-1785).
Die Sopranistin Anne Bretschneider trägt gemeinsam mit Lothar Mohn an der Orgel „Das Vater unser“ von Max Gulbins (1862-1932) vor.
Die Chronik wird von Kantor Christian Richter (r.) aus der Schaumburg-Lippischen Landeskirche an Lothar Mohn (l.) weitergegeben und zieht nun durch die Landeskirche Hannovers.
Neben der Sopranistin Anne Bretschneider ist auch der Tenor Jörg Erler (Mitte) solistisch zu hören, unter anderem bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Der 95. Psalm“.
Mit Händen und Stimmen waren am Konzert beteiligt (v.l.n.r.):
Elena Bamesberger (Klavier), Tatiana Mardari (Chorleitung), Lothar Mohn (Gesamtleitung und Orgel), Jana Mormuleva (Chorleitung), Anne Bretschneider und Jörg Erler …… und die Kantorei St. Johannis.
Fotos: Peter Hertel
-
10.5.2012 Kirche zum Heiligen Kreuz Sülbeck
Das 131. Konzert der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in Sülbeck statt, wo sich unter der Motto „Kirche klingt – 100 Bläser für ein Halleluja“ Belchbläserinnen und Blechbläser aus allen Posaunenchören der schaumburg-lippischen Landeskirche treffen, …
… um miteinander den Kirchenraum zum schwingen zu bringen. Ein besonderer Hörgenuss sind moderne Blechbläserstücke, unter anderem Bearbeitungen zum Wochenlied „Singt, singt dem Herren neue Lieder“ (EG 286).
Fotos: Petra Eisheuer
-
9.5.2012 Petruskirche Steinhude
Das 130. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Petruskirche Steinhude statt. Pastor Dieter Bartels begrüßt die Besucher zum Frühlingskonzert „Singt, singt dem Herren neue Lieder“
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, übergibt die Chronik an Kathrin Götze-Bühmann und Pastor Dieter Bartels (v.r.n.l.)
Christiane Schweer mit Präludium und Fuge C-Dur (BWV 553) von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Birgit Müller mit dem Adagio F-Dur (KV 580a) von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Kathrin Götze-Bühmann (Gemeindekirchenrätin) liest Gedichte von Eduard Mörike (1804 – 1875) und Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“ – eine Suite nach dem Choral von Paul Gerhardt (1607 – 1676) für Flöte und Orgel von Gustav Gunsenheimer (*1934)
Pastorin Andrea Dorow spricht über das Leitlied „Singt, singt dem Herren neue Lieder“ (EG 286)
Orgel…
Flöte…
und Gemeinde singen und musizieren gemeinsam: „Wie lieblich ist der Maien“ (EG 501)
Die Musikerinnen des Abends, Christiane Schweer und Birgit Müller, gestalten die Steinhuder Seite der Chronik
Gut gelaunte Kollegen: die Steinhuder Kantorin Christiane Schweer, der Landeskantor von Schaumburg-Lippe, Christian Richter, und Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (v.r.n.l.). Die Fotos aus der Petruskirche in Steinhude am Meer sind von Andreas Schoelzel
-
8.5.2012 St. Bartholomäus Meerbeck
Das 129. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in St. Bartholomäus Meerbeck statt. In dieser Woche ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe Gastgeberin der Konzertreihe im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Musik“
„Rhythm of Life“: der Bückeburger Gospelchor zieht singend in die Kirche ein
Klaus-Martin Bresgott, Initiator der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ aus dem Kulturbüro des Rates der EKD, übergibt die Chronik an Pastor Cord Wilkening und Kantorin Imke Röder (v.r.n.l.)
Halleluyah, sing the song. In St. Bartholomäus erklingt der Siegertitel des Eurovision Song Contest von 1979
Imke Röder beim Solo mit dem von ihr geleiteten Bückeburger Gospelchor
Das Leitlied der Woche erklingt in einer englischen Fassung im Gospel-Arrangement: „Sing! Your voice is loud enough“
I’ll fly away…
Traditionelle Gospel wechseln sich mit Popsongs von ABBA und aus „Sister Act“ ab
Einladung zum gemeinsamen Lied mit der Gemeinde: „Möge die Straße uns zusammenführen“ (Irischer Reisesegen)
Thank you for the Music…
Sängerin Andrea Rauch zeichnet auch für die Choreografie verantwortlich
Beim Blättern in der Chronik vollzieht der Chor die Reiseroute von „366+1, Kirche klingt 2012“ nach. In St. Bartholomäus zu Meerbeck hat „Rhythm of Life“ die Musik gemacht und Andreas Schoelzel die Fotos.
-
5.5.2012 St. Nicolai Lemgo
Das 126. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet als musikalischer Abendmahlsgottesdienst während des lippischen Kirchengesangstages unter dem Motto „Martin Luther und seine Lieder“ in der St. Nicolai-Kirche in Lemgo statt.
Zu hören sind die Bläserchöre der lippischen Landeskirche, …
… Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre und Kantoreien, …
… der hochkonzentrierte musikalische Nachwuchs gleichwie …
… erfahrenere Sängerinnen und …
… Sänger aus den evangelischen Kirchengemeinden in Lippe.
Dirigiert werden die Chöre zum Beispiel von Friedemann Engelbert, Kantor der gastgebenden Gemeinde St. Nicolai, …
… Volker Jänig, Kantor der benachbarten St. Marien-Kirche in Lemgo und …
… von Waltaut Huizing, Kantorin an der Stadtkirche in Bad Salzuflen.
Aus der Detmolder Christuskirche begleitet Kantor Burkhard Geweke an der Orgel und …
… die Besucher des Kirchengesangstages staunen nicht schlecht über die engagierte kirchemusikalische Fülle in so verschiedenen Variationen.
Die Predigt des Abendmahlsgottesdienstes hält Pfarrer Jörg Deppermann.
Am Nachmittag vor dem Gottesdienst wird geprobt, gesungen und viel gelernt, …
… hier unter der fachkundigen Anleitung der Kinderchor-Leiterin Astrid Röhrs aus Bad Salzuflen.
An der Orgel: Johannes Pöld, Kantor der Detmolder Erlöserkirche
In der Zwischenzeit werde die Einträge in der Chronik begutachtet, bevor …
… das gewichtige Buch von den Detmolder Kantoren Christoph Kuppler (r.) und Burkhard Geweke (2.v.r.) weitergegeben wird an …
… die Lemgoer Kantoren Friedemann Engelbert (2.v.l.) und Volker Jänig (l.).
Nach dem Gottesdienst treffen sich rund um die Chronik (v.l.n.r.): Superintendent Andreas Lange, Matthias Melchert (Geschäftsführer des Landesverbandes Evangelischer Kirchenchöre in Lippe), Kantor Johannes Pöld, Kantor Christoph Kuppler, Astrid Röhrs, Kantorin Irmela Stukenbrok-Krebber, Kantor Volker Jänig, Landesposaunenwart Christian Kornmaul, Kantor Burkhard Geweke, Kantor Friedemann Engelbert, Pfarrer Jörg Deppermann und Tobias Treseler (Theologischer Kirchenrat)
Fotos: Uwe Rottkamp
-
4.5.2012 Martin-Luther-Kirche Detmold
Das 125. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Detmolder Martin-Luther-Kirche statt. Vor dem Kirche erschallt bereits am Nachmittag von Mitgliedern des Posaunenchores der Gemeinde das Leit-Lied der Woche „Der schöne Ostertag“ als musikalische Einladung zum …
… Orgelkonzert mit der renommierten dänischen Organistin Prof. Bine Katrine Bryndorf (Kopenhagen) an der neuen – im Oktober 2009 eingeweihten – Orgel.
Prof. Bryndorf nimmt Position ein vor den Notenblättern zu dem Präludium in e-Moll von Nicolaus Bruhns (1665-1697), Johann Sebastian Bachs (1685-1750) „Allein Gott in der Höh sei Ehr“, „Drei Tonstücke“ von Niels Wilhelm Gade (1817-1890) und Carl Nielsens (1865-1931) „Commotio, opus 58“.
Dr. Burkhard Steglich (l.), Vorsitzender des Kirchenvorstandes, begrüßt die Anwesenden und die Chronik, die mit Kantorin Waltraud Huizing (r.) und Uwe Rottkamp (2.v.r.) von Bad Salzuflen nach Detmold gekommen ist. Nun wird sie an Kantor Christoph Kuppler (2.v.l.) weitergereicht, …
… der sichtlich glücklich ist, das 14 Kilogramm schwere Tagebuch des bundesweiten Projektes in seinen Händen halten zu können.
Burkhard Steglich stellt Prof. Bryndorf vor, die von Kantor Christoph Kuppler eingeladen worden ist, der wiederum während eines Auslandssemesters viel von ihr gelernt hat.
Für das Orgelkonzert hat Prof. Bryndorf barocke, romantische sowie frühmoderne Stücke von zumeist dänischen Komponisten zusammengestellt und erklärt die inneren Bezüge des Programms, bevor …
… sie den Kirchenraum mit wundervollen Orgelklängen aus selten gehörten Kompositionen füllt.
Fotos: Uwe Rottkamp und Dorit Koderisch (4. von oben)
-
3.5.2012 Stadtkirche Bad Salzuflen
Das 124. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stadtkirche Bad Salzuflen statt. Der Obmann für Kirchenmusik in der Lippischen Landeskirche, Burkhard Geweke, begrüßt die Besucher des Konzerts „Blech meets Gospel“
Burkhard Geweke und Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD überbringen die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ an die Organisatoren des Abends: Matthias Limberg, Uwe Rottkamp, Waltraud Huizing und Pfarrerin Martina Stecker (v.r.n.l.)
Der Posaunenchor Retzen eröffnet den Konzertabend mit der Fanfare zum Leitlied „Der schöne Ostertag“ und einer anschliessenden Popserenade von Michael Schütz (*1964)
Matthias Limberg leitet das Blechbläserensemble
„Get up – Gospel and more“ mit „Shine your light“ (Tore W. Aas)…
und „Hallelujah, sing the song“ (Kobi Oshrat-Ventoora/Shimrit Or)
Musik für alle Generationen…
unter der Leitung von Waltraud Huizing
„B-Joy! – sing ‘n swing“ aus Barntrup begeistern mit „Hear our praises“ (Reuben Morgan) und „Lord, reign in me“ (Brenton Brown)
Don Lorey (Drums) sowie Heinrich Voss (Bass) und Gunter Seidel (Keyboard) begleiten „B-Joy“
eine kleine Texthilfe
Einer von drei hervorragenden Chorleitern: Uwe Rottkamp. Enjoy the swing: „B-Joy! – sing ‘n swing“
Die Stadtkirche im lippischen Kurort Bad Salzuflen ist bis auf den letzten Platz gefüllt
Selbst in Bad Salzuflen ist auch das schönste Konzert mal vorbei… Die Fotos aus der Stadtkirche sind von Andreas Schoelzel
-
2.5.2012 Friedenskirche Remmighausen
Das 123. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Friedenskirche in Remmighausen statt
Zum Eingang lässt das CVJM-Bläserquartett die Fanfare „Der schöne Ostertag“ von Ralf Bölting (*1953) erklingen
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD beschreibt die Konzertreihe zum Themenjahr „Reformation und Musik“…
und übergibt die Chronik zur Aktion an Kantorin Irmela Stukenbrok-Krebber (r) und Pfarrer Dieter Bölkemeier
Sie ist nun seit einigen Tagen in der Lippischen Landeskirche unterwegs. Die Chronik als verbindendes Element zwischen den Konzerten hört in der Remmighausener Friedenskirche „ihr“ 124. Konzert
Kantorin Irmela Stukenbrok-Krebber dirigiert die „Verborgenen Kantatenschätze“
Dietrich Lohff (*1941): Glaubt nicht alles, was sie euch erzählen (Text: Marie Veit)
Am Saxophon: Sebastian Neumann
Sopranistin Cornelia Samuelis brilliert nuancenreich mit der Arie „Ich folge dir gleichfalls“ von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Yoon-Ji Delia Kim wechselt im Konzert zwischen Orgel und Klavier
Voller Esprit: „Dir, dir, Jehova, will ich singen“ (Johann Sebastian Bach)
Pfarrer Dieter Bölkemeier liest die Musik der Bibel: Texte der Psalmen 104, 14, 44 und 96
Yoon-Ji Delia Kim begleitet den Kirchenchor Remmighausen beim „Lied von den vielen Fragen“ von Dietrich Lohff (Text: Arnim Juhre)
Sebastian Escobar (Cello), Jakobe Schaller-Schönhoff und Caroline Brenski (Querflöten, v.l.n.r.) begleiten „Kantate Domino Canticum Novum“ von Herbert Peter (1926 – 2010)
Die Chronik wird aufmerksam studiert…
und gewissenhaft signiert.
Die Fotos aus der 1967 erbauten Friedenskirche sind von Andreas Schoelzel
-
1.5.2012 Christuskirche Detmold
Das 122. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der evangelisch-reformierten Christuskirche in Detmold statt.
Zum Motto des Abends „Bach meets Jazz“ spielt das Blechbläserensemble der Landesposaunenwarte „LPW-plus“ …
… unter der Leitung von Landesposaunenwart Ulf Pankoke (Lüneburg) …
… Werke von Johann Sebastian Bach – u. a. die Motette „Jesu, meine Freude“, …
… improvisiert der Jazz-Pianist Joachim Kühn in unnachahmlicher Weise …
… und am Schlagzeug zeigt Almut Lustig ihr Können.
Außerdem singt die Kantorei der Detmolder Christuskirche die Motetten „Singet dem Herrn ein neues Lied“ …
… und „Der Gerechte kommt um“ von Johann Sebastian Bach, …
… begleitet von Mitgliedern der Nordwestdeutschen Philharmonie, die auch die „Capriol Suite“ des britischen Komponisten Peter Warlock (1894-1930) aufführen.
Die Chronik bringt Pfarrerin Steffie Langenau aus der Erlöserkirche in Bad Salzuflen mit und reicht sie weiter an Kantor Burkhard Geweke, der die Gesamtleitung dieses Konzertes inne hat.
Das bunte und einzigartige Programm hat die Kirche nicht nur mit Tönen gefüllt …
… und so bilden Jazz und Bach im Abendlicht einen schönen Tagesabschluss für viele.
Fotos: Uwe Rottkamp
-
29.4.2012 St. Marien Lemgo
Das 120. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in St. Marien in Lemgo statt und ist gleichzeitig die erste Veranstaltung der Lippischen Landeskirche innerhalb dieses bundesweiten Projektes.
Das Oratorium „Paulus“ (op. 36) von Felix Mendelssohn Bartholdy, präsentiert von der Singgemeinschaft der Marien-Kantorei …
… sowie von Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie wird zum besonderen Klangerlebnis in der großen gotischen Kirche, die 1306 als Klosterkirche für Dominikanerinnen erbaut worden ist.
Mit präziser und sicherer Hand leitet Kantor Volker Jänig die gesamte Aufführung.
Solistisch brilliert die Sopranistin Miriam Meyer, …
… gemeinsam mit Jörn Dopfer (Bass, l.), Henning Klocke (Tenor, 2.v.l.) und Susanne Benedikte Meyer (Alt, 2.v.r.).
Und an der Orgel ist Annette Arnsmeier zu hören.
Die mittlerweile schon gut gefüllte Chronik bringt der westfälische Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch (r.) vom Konzert in Bielefeld nach Lemgo und gibt sie an Kirchenrat Tobias Treseler (l.) und Volker Jänig (Mitte) weiter.
Froh und sichtlich entspannt zeigen sich nach der Aufführung alle Mitwirkenden und …
… in der Chronik wird neugierig geblättert.
Fotos: Uwe Rottkamp
-
28.4.2012 Süsterkirche und Neustädter Marienkirche Bielefeld
Das 119. Konzert im Rahmen des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet unter der Überschrift „Klangwege“ in der evangelisch-reformierten Süsterkirche und in der evangelisch-lutherische Neustädter Marienkirche in Bielefeld als ein bis in die Nacht hinein gefüllter Abend statt: Zunächst mit einem Bläserchor, …
… dem Chor der reformierten Gemeinde und …
… einem weiteren Blechbläserchor des Kirchenkreises außerhalb der Bielefelder Kirchenmauern.
Die Chronik der bundesweiten Konzertreihe bringt Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Kiefer (Mitte) aus Bünde, um sie an die Bielefelder Superintendentin Regine Burg (l.) und die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus (r.), weiterzureichen.
In der Süsterkirche improvisiert der Jazz-Pianist und Pfarrer Bertold Becker zu Chorälen, begleitet am Kontrabass von Joachim Fitzon, …
… während in der Neustädter Marienkirche das Bielefelder Vokalensemble unter der Leitung von Ruth M. Seiler Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart präsentiert …
… und Klaus Bertagnolli als Meister der Percussion auftritt, verbunden mit …
… einer Tanzperformance von Gianni Cuccaro und Adrian Look über Verzweiflung und Menschlichkeit.
„Die Mitte der Nacht ist der Anfang des neuen Tages“: Zum Ende der Bielefelder Klangwege spricht Präses Annette Kurschus im Chor der Marienkirche.
Fotos: Evangelische Kirche von Westfalen
-
23.4.2012 Marienkirche Stift Berg Herford
Das 114. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Marienkirche Stift Berg in Herford statt und umkreist das Motiv „… et resurrexit … Christ ist erstanden“.

Den gleichnamigen Choral von Orlando di Lasso (1532-1594) präsentiert die Kantorei St. Marien unter der Leitung von Wolf-Eckart Dietrich, außerdem „Locus iste a Deo factus est“ von Anton Bruckner (1824-1896) sowie „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Das Vokalensemble „addlipps!“ aus Detmold singt sehr eindrücklich die Stücke „If ye love me“ von Thomas Tallis (1505-1585), „Ubi caritas et amor“ von Maurice Duruflé (1902-1986) und von Orlando di Lasso den Choral „Jubilate Deo omnis terra“.
Mitglieder des Jugendchores erfüllen die Kirche musikalisch mit „Consacrons nos airs et nos concerts“ von François Couperin (1668-1733) und „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Zeichnerisch transformierten Antje Nöhren und Reinhold Nickles sehr kunstvoll mit Tusche und der Borste eines Herforder Stachelschweines die Töne auf das Papier der Chronik.
Fotos: Renate Bostel
-
22.4.2012 Christus-Kirche Beckum
Das 113. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Christus-Kirche im westfälischen Beckum statt und präsentiert Kammermusik sowie Kantaten des Barock.
Als „Angelus-Silesius-Consort“ sind neben Monica Sardon Hidalgo an der Barockvioline der Tenor Florian Lohmann (l.), die Sopranistin Ute Schulze (Mitte) und Benedikt Brodbeck am Barockvioloncello (r.) zu hören. Unter anderem mit der österliche Kantate „Jauchzt, ihr Christen, seid vergnügt“ von Georg Philipp Telemann (1681-1767) sowie mit den Liedern „Ich will dich lieben, meine Stärke“ und „Mein Glaubenslicht ist schwach und klein“ von Johann Balthasar König (1691-1658).
Der Kantor Stefan Vanselow, in dessen Händen die Gesamtleitung liegt, begleitet an der Orgel und improvisiert gekonnt zu „Ich will dich lieben, meine Stärke“.
Mit der Kantate „Hirt und Bischof unsrer Seelen“ von Telemann und lang anhaltendem Applaus endet das Konzert am späten Sonntagnachmittag.
Fotos: Karsten Dittmann
-
21.4.2012 Apostelkirche Münster
Das 112. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Apostelkirche in Münster statt. Unter anderem ist die „Symphonische Suite“ von Traugott Fünfgeld (*1971) zu hören, …
… der selbst die Orgel spielt und musikalisch umgeben wird von …
… der „Kantorei an der Apostelkirche“ unter der Leitung von Kai Koch sowie vom „Blechbläserensemble an der Apostelkirche“, geleitet von Volker Grundmann.
Den Münsteraner Eintrag in die Chronik präsentieren nach dem Konzert (v.l.n.r.) Kai Koch, Traugott Fünfgeld und Volker Grundmann.
Fotos: Ralf Schulte
-
19.4.2012 Große Kirche Burgsteinfurt
Das 110. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet am 19. April in der Großen Kirche Burgsteinfurt statt
Das Westerkappelner Posaunenorchester unter der Leitung von KMD Martin Ufermann spielt das Menuett aus der Feuerwerksmusik (HWV 351) von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Kantorin Simone Schnaars begrüßt Mitwirkende und Konzertbesucher in der ältesten Kirche Steinfurts
Kreiskantor Matthias Uphoff (l) aus Bottrop überbringt gemeinsam mit Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD die Chronik der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ ins Münsterland
Ulrike Werdeling leitet das Bläserensemble des CVJM Steinfurt in der Suite aus „The Fairy Queen“ von Henry Purcell (1659 – 1695)
Das Gronauer Vokalensemble sowie die Chöre aus Dülmen, Gronau und Burgsteinfurt singen das Leitlied der Woche „Wir stehen im Morgen“ im Satz von Daniel Stickan (*1984) …
unter der Leitung von Monika Dachselt
Kreiskantor Dr. Tamás Szőcs bringt mit den versammelten Chören seine Vertonung von „Ich steh vor dir mit leeren Händen“ (Text: Lothar Zenetti) zur Aufführung
Kreiskantor Dr. Tamás Szőcs spricht von der reformatorischen Kraft der Musik
Ein reich verzierter spätgotischer Lettner trennt den Chorraum vom Kirchenschiff.
Kantorin Simone Schnaars spielt auf der Barockorgel die „Toccata Alla Rumba“ von Theo Wegmann (*1951) …
und begleitet die Gemeinde bei den gemeinsamen Liedern „Auf, auf mein Herz mit Freuden“ (EG 112) und „Christ ist erstanden“ (EG 99)
Die Chöre singen „Der Abend kommt“ (Text: Jörg Zink) in einem Satz der Kantorin Simone Schnaars und „Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Text: Martin Luther) von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Das Westerkappelner Posaunenorchester spielt ein Rondeau von Jeremiah Clarke (1674 – 1707)
Auch in Burgsteinfurt ist die Chronik nach dem Konzert ein vielbeachteter Anziehungspunkt
Die Fotos aus der münsterländischen Kreisstadt sind von Andreas Schoelzel
-
18.4.2012 Martinskirche Bottrop
Das 109. Konzert im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD in der Martinskirche Bottrop am 18. April steht unter dem Motto „In uns schwingt das Leben“. Kreiskantor Matthias Uphoff begrüßt die Konzertbesucher
Kreiskantor Andreas Fröhling aus Gelsenkirchen und Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (l) bringen die Chronik zum neuen Stafettenort…
und übergeben sie an Lisa Klee (m), die während des Konzerts die Seiten der Bottroper Kirchengemeinde gestaltet
Der RevierGlockenChor präsentiert die Kunst des Handglockenspiels in einem Klangspektrum von über viereinhalb Oktaven von C3-G7. Dabei ist das C3 mit ca. 2 kg die schwerste und das G7 mit ca. 200 g die leichteste Glocke
Zur Vorbereitung des Glockenspiels werden die Glocken in chromatischer Folge entsprechend der Tastenfolge eines Klaviers vom tiefsten bis zum höchsten Ton aufgereiht
Der RevierGlockenChor spielt das Largo aus der Sinfonie „From The New World“ von Antonín Dvořák sowie eigens für Handglocken geschriebene Werke – unter anderem „Fantasy on Hyfrydol“ von Rowland Prichard (1811- 1887)
Lisa Klee begleitet das Konzert in der gut gefüllten Martinskirche mit dem Zeichenstift
Kreiskantor Matthias Uphoff…
Elisabeth Otzisk (Sopran) und Johannes Penkalla (Trompete) begeistern mit der Arie „Jauchzet Gott in alle Lande“ aus der gleichnamigen Solokantate BWV 51 von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
„Gott ist mein Hirte“ von Antonín Dvořák (1841 – 1904) erklingt in einer Fassung für Solo-Sopran, gemischten Chor, Glocken und Instrumentalensemble
Der KammermusikKreis Bottrop musiziert unter der Leitung von Sabine Brambring (am Flügel) Tanzsätze aus der Orchestersuite Nr. 2, h-moll (BWV 1067) von Johann Sebastian Bach
Die Kantorei der Martinskirche, die Gitarrengruppe der Gemeinde und der KammermusikKreis begeistern mit einer lebendigen Fassung des Leitliedes der Woche „Wir stehen im Morgen“ von Hans-Jürgen Hufeisen (*1954)
Kreiskantor Matthias Uphoff, Pfarrerin Anke-Maria Büker-Mamy, Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD), Lukas Klee (der Bruder der Künstlerin Lisa Klee) und der Gelsenkirchener Kreiskantor Andreas Fröhling (v.l.n.r.) zeigen im Anschluss an das Konzert die Bottroper Seite der Chronik
Die Fotos aus der Martinskirche am Bottroper Pferdemarkt sind von Andreas Schoelzel
-
18.4.2012 Reformationskantate ausgezeichnet
Im Rahmen des Kompositionswettbewerbes zum Themenjahr „Reformation und Musik“ 2012 der Lutherdekade, ausgeschrieben von der Geschäftsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland in Wittenberg, gemeinsam mit dem Landesmusikrat Sachsen-Anhalt, dem Sächsischen Musikrat und dem Landesmusikrat Thüringen, wird „Ein feste Burg ist unser Gott – Reformationskantate für gemischten Chor, Solisten, Bläserensemble, Schlagwerk und Orgel“ von Stephan Langenberg (*1985) mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Klaus-Martin Bresgott (r) vom Kulturbüro des Rates der EKD überbringt dem Komponisten die Urkunde in dessen Heimatstadt Oberhausen. Foto: Andreas Schoelzel
-
17.4.2012 Altstadtkirche Gelsenkirchen
Unter dem Motto „Er ist erstanden…“ findet das 108. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD am 17. April in der Altstadtkirche Gelsenkirchen statt
Im Mittelpunkt stehen die frühen Kantaten zum Osterfest „Christ lag in Todesbanden“ (BWV 4) und „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ (BWV 6) von Johann Sebastian Bach
Das Leitlied der Woche „Christ ist erstanden“ erklingt in Sätzen von John Rutter (*1945) und von David Willcocks (*1919) im Wechselgesang mit der Gemeinde
Kreiskantor Andreas Fröhling leitet die Zuhörer in vier Gruppen während einer Improvisation über die Choralmelodie
Kantor Jens-Martin Ludwig leitet die Gelsenkirchener Kantorei und die Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh
Elvira Bill (l, Mezzosopran) und Cosima Henseler (Sopran) beim Duett „Den Tod niemand zwingen kunnt“ aus der Kantate „Christ lag in Todesbanden“
Nils Giebelhausen mit der Tenor-Arie „Jesus Christus, Gottes Sohn, an unser Statt ist kommen“ aus der Kantate „Christ lag in Todesbanden“
Jens Hamann mit dem Bass-Rezitativ „Es hat die Dunkelheit an vielen Orten überhand genommen“ aus der Kantate „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“
Kreiskantor Andreas Fröhling brilliert mit „Dominica Resurrectiones“ (L’Orgue Mystique, op. 56/XVII) von Charles Tournemire (1870-1939)…
und mit „In Nomine Lucis“ (1974) von Giacinto Scelsi (1905-1988)
Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth (l) überbringt die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD aus der Segenskirche Dortmund-Eving an Kreiskantor Andreas Fröhling (2.v.r.) und Kantor Jens-Martin Ludwig. Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (2.v.l.) stellt das bundesweite Projekt vor.
Die Musici des Abends gestalten die Gelsenkirchener Seiten der Chronik. Die Fotos des Konzertabends in der Heimatstadt von Schalke 04 sind von Andreas Schoelzel
-
15.4.2012 Dreieinigkeitskirche Dortmund
Das 106. Konzert des Musikprojektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Dreieinigkeitskirche in Dortmund-Wellinghofen statt.
Kreiskantor Hans Wilfried Richter zeigt den Chronikeintrag vom Konzert am Vortag in Witten-Annen und gibt das opulente Buch in Dortmund weiter.
Der Kammermusikkreis spielt J. S. Bachs Tripelkonzert für Cembalo, Flöte, Violine und Streicher in a-Moll (BWV 1044), …
… und mit der Bach-Kantate „Der Friede sei mit dir“ (BWV 158) ist Matthias Horn als Solist zu hören, unterstützt von der Kantorei Wellinghofen sowie vom Distler-Chor.

Bei Kirchenmusikdirektor Ingomar Kury liegt die Leitung des Konzertes.
Gemeinsam mit der Gemeinde erklingt als Abschluss der Choral „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“.
Fotos: Manfred Vieth
-
13.4.2012 Evangelische Kirche Hagen-Haspe
Als „Österliche Abendmusik“ erklingt das 104. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ in der Evangelischen Kirche in Hagen-Haspe.
Die Kantorei Haspe präsentiert gemeinsam mit dem Flötenkreis Haspe das Leit-Leid der Woche „Auf, auf, mein Herz, mit Freuden“ (EG 112) …
… sowie das Stück „Christus ist auferstanden“, von Johann Rüppel zusammengestellt und bearbeitet aus mehreren Kantaten von Andreas Hammerschmidt.
Das Konzert steht unter der Leitung von Kantor Markus Klein …
… und lädt auch die Gemeinde zu Singen ein.
Die Chronik reicht Pfarrer Gerd Kerl (Mitte) aus Schwerte (Konzert Nr. 103) in Hagen-Haspe weiter an Markus Klein (l.) und Pfarrer Jürgen Scheer (r.).
Fotos: Christian Ahuis
-
11.4.2012 Oberste Stadtkirche Iserlohn
Das 102. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Obersten Stadtkirche im westfälischen Iserlohn statt. Es spielt das Posaunenquartett „Quattromboni“ (v.l.n.r.: LPW Ulrich Dieckmann, Gabi Hankel, Stefan Beumers und Udo Fricke), hier zu sehen mit Kirchenmusikdirektorin Ute Springer (Mitte), der Organistin der Abends, …
… die u. a. mit Variationen des Leit-Liedes der Woche „Auf, auf, mein Herz, mit Freuden“ an der Schuke-Orgel in der Obersten Stadtkirche zu hören ist. Außerdem erklingen Werke von J. S. Bach, Anton Bruckner, Giovanni Gabrieli, Hanns-Peter und Ute Springer sowie das „Halleluja!“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Messias.
Kirchenmusikdirektor Ulrich Stötzel (l.) bringt die Chronik aus Siegen vom Konzert am Vortag mit und gibt sie in Iserlohn weiter an (vordere Reihe, v.l.n.r.): KMD Hanns-Peter Springer, den Bürgermeister der Stadt Iserlohn Dr. Peter-Paul Ahrens (Mitte), Pfarrer Peter-Thomas Stuberg als Vertreter des Kirchenkreises und Pfarrer Jürgen Löprich. Dahinter steht das Ensemble mit der Organistin.
Zum Abschluss gestaltet Lia Springer zu diesem Konzert unter der Titel „‚Halleluja!‘ Osterkonzert mit festlicher Musik von 1500 bis 2000“ eine Collage mit Impressionen aus Iserlohn mit einem Gemälde von Ernst Dossmann.
Fotos: Hanns-Peter Springer und Arne Stuberg (3. Foto von oben)
-
10.4.2012 Martinikirche Siegen
Das 101. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Martinikirche in Siegen statt. Bezirkskantor Johann-Albrecht Michael (r.) bringt die Chronik vom Konzert Nr. 100 am Vortag in Soest und gibt sie weiter an Kirchemusikdirektor Ulrich Stoetzel (l.), …
… unter dessen Leitung ein Vokalensemble des Bach-Chores Siegen die Kirche unter anderem mit österlichen Chöralen von Johannes Eccard (1553-1611), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Johann Georg Ebeling (1637-1676) erfüllt.
Nach dem Konzert wird noch ausgiebig in der Chronik geblättert, um zu sehen, was andernorts erklungen ist.
Fotos: Dr. Knut Lohmann
-
8.4.2012 Gemeinsames Kirchenzentrum Meschede
Das 99. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet am Ostersonntag im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede statt.
Uwe Maibaum (2.v.l.), Landeskirchenmusikdirektor der Ev. Kirche in Kurhessen-Waldeck, bringt die Chronik aus Fritzlar vom Konzert +1 und gibt sie in der Ev. Kirche von Westfalen weiter an KMD Gerd Weimar (2.v.r.), KMD Hanns-Peter Springer (r.) und LKMD Ulrich Hirtzbruch (l.).Unter der Leitung von Gerd Weimar ist Johann Sebastian Bachs Kantate „Christ lag in Todes Banden“ zu hören, …
… gespielt von einem Streicherensemble mit der Cellistin Yuko Venomoto (r.) und dem Kontrabassisten Zoltan Czegledi (l.) sowie …
… von einem Bläserquartett aus Herford mit Annika Dieckmann (l.) an der Trompete und Bastian Robben an der Posaune (r.) …
… und gesungen vom Südwestfälischen Kammerchor.
Hier stehen die gesamten Ensembles und der Chor mit Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi an der Truhenorgel.
Nach dem Konzert tragen sich alle Mitwirkenden in die Chronik ein, …
… wie hier am Ergebnis zu sehen ist.
Eingepackt in den Koffer wird die Chronik von Gerd Weimar und seinem Sohn zum nächsten Konzert nach Soest gebracht.
Fotos: Kathrin Koppe-Bäumer, Jochen Ullrich (1. von oben)
-
7.4.2012 Fraumünsterkirche Fritzlar
Das „Konzert +1“ im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Osternacht am 7. April in der Fraumünsterkirche Fritzlar statt
Im Licht der Laterne sammelt sich die Gemeinde im Kirchgarten
LKMD Uwe Maibaum (r) überbringt die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ vom Abendkonzert in Korbach und übergibt sie an Bezirkskantor Reiner Volgmann (l) in Fritzlar. Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach, Pfarrer Dr. Ulrich Bock und der Maler Heinrich Richberg (hinten, v.l.n.r.) bestaunen das Buch an seiner letzten Station in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Richberg hat die Aquarelle der acht Kirchen gemalt, in denen die Konzertstafette in der Landeskirche Station machte
Unterm Sternenhimmel sammelt sich die Gemeinde am Osterfeuer
Bezirkskantor Reiner Volgmann entzündet die Osterkerze…
und die Gemeinde zieht in die Kirche ein
An der Osterkerze entzündet die Schola ihre Kerzen und verteilt das Licht in der Kirche
Mit einer Lesung aus dem 1. Buch Mose beginnt der Gottesdienst in der Kiche
Die Schola der Evangelischen Kirchengemeinde singt unter der Leitung von Bezirkskantor Reiner Volgmann…
Werke von Mechior Vulpius, Johann Crüger, Jacques Berthier u. a.
Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach bei einer Lesung
Küsterin Elfi Clobes läutet zum „Christ ist erstanden…“ die Glocke
Pfarrer Dr. Ulrich Bock hält die Predigt in der überfüllten Kirche
… und erteilt den Segen
Jubilate Deo. Mit Gesang geht die Gemeinde in die heilige Osternacht
Die Mitglieder der Schola tragen sich nach der liturgischen Osternacht in die Chronik ein. Die Chronik reist mit LKMD Uwe Maibaum weiter zum Ostergottesdienst nach Meschede. Die Fotos in Kirche und Kirchhof hat Andreas Schoelzel gemacht
-
3.4.2012 Stadtkirche St. Georg Schmalkalden
Das 94. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stadtkirche St. Georg in Schmalkalden statt
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD übergibt die Chronik aus dem hessischen Schlüchtern an Dekan Michael Bedbur und Dekanatskantor Andreas Conrad im thüringischen Schmalkalden. Das Dekanat gehört zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Dekanatskantor Andreas Conrad begleitet die Gemeinde beim Leitlied der Woche: „Ehre sei dir, Christe“ (EG 75)
Vor der Predigt erklingen die ersten Kantaten aus „Membra Jesu Nostri“ von Dietrich Buxtehude (1637-1707). Es singt das collegium vocale smalcaldensis und es spielt die Mitteldeutsche Barock Compagney
Sopran: Agnes Kretzer
Alt: Anne-Luise Oppelt
Martin Luther predigte 1537 vor dem Schmalkaldischen Bund in St. Georg
Dekan Michael Bedbur predigt über Philipper 2, 5-11
Nach der Predigt erklingen die Kantaten V und VII der „Membra Jesu Nostri“ von Dietrich Buxtehude (Text: Arnulf von Löwen OCist, um 1200-1250)
Tenor. Andreas Conrad; Bass: Lars Kretzer
Co-Cembalistin: Anja Conrad
Die Fotos aus der fast 600 Jahre alten spätgotischen Hallenkirche St. Georg sind von Andreas Schoelzel
-
2.4.2012 St. Michael Schlüchtern
Das 93. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Evangelischen Stadtkirche St. Michael in Schlüchtern statt. Pfarrer Wilfried A. Battefeld begrüßt die Besucher zur einleitenden Passionsandacht zum Leitlied „Ehre sei dir, Christe“ (EG 75)
Das Leitlied erklingt als Gemeindelied sowie in Sätzen von Johann Sebastian Bach und Heinrich Schütz. Bezirkskantorin Karin J. Dannenmaier spielt auf der Orgel „Chant de Paix“ von Jean Langlais (1907-1991)
Klaus-Martin Bresgott (m) vom Kulturbüro des Rates des EKD erläutert die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ und deren verbindende Elemente: das Leitlied und die Chronik
Bezirkskantorin Angelika Großwiele überbringt die Chronik aus Kaufungen und übergibt sie an die Bezirkskantorin in Schlüchtern, Karin J. Dannenmaier (l)
Der Kammerchor „Concertino“ Schlüchtern und das „Collegium piccolo“ Frankfurt/M musizieren Kantaten von Johann Sebastian Bach zur Passion
Karin J. Dannenmaier dirigiert BWV 23 „Du wahrer Gott und Davids Sohn“
Dieses halbplastische Wandrelief schmückt die Nordseite des Langhauses von St. Michael
Zoltán Gárdonyi (1906-1986): Drei Bilder zur Karwoche für Streicher und Orgel
Bild 1: der Gang an den Ölberg; Bild 2: Gethsemane; Bild 3: Golgatha
Diana Schmid in der Alt-Arie „Leget Euch den Heiland unter“ (BWV 182: Himmelskönig, sei willkommen)
Wolfgang Michael Weiß mit der Bass-Arie „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn, von dem Thron deiner Herrlichkeit getrieben“
Sonja Mieke mit der Sopran-Arie: „Jesu, lass durch Wohl und Weh mich auch mit dir ziehen!“
Basso continuo: Johanna Winkler
1. Geige: Eva Hennevogl
Flöte: Nicole Basadre
Nach dem Schlusschoral „Christe, du Lamm Gottes“ tragen sich die Mitwirkenden der Abendmusik in die Chronik ein. Fotografiert hat in St. Michael Schlüchtern: Andreas Schoelzel
-
1.4.2012 Stiftskirche Kaufungen
Das 92. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Stiftskirche Kaufungen statt. Die Reihe ist damit in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck angekommen. Dekanin Carmen Jelinek begrüßt die Gemeinde und ihre Besucher zum Palmsonntag
LKMD Christa Kirschbaum (l, Evangelische Kirche Hessen-Nassau) übergibt die Chronik an LKMD Uwe Maibaum (r, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck)
Gruppenbild mit Chronik vom 92. Konzert: Ulli Götte, Bezirkskantor Martin Baumann, LKMD Christa Kirschbaum, Bezirkskantorin Juliane Baumann-Kremzow, Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD), Arnim Roß (Bürgermeister der Stadt Kaufungen), LKMD Uwe Maibaum, Roland Kupski (Reformationsbeauftragter der EKKW) und Dekanin Carmen Jelinek (v.l.n.r.)Ulli Götte bei der Uraufführung seiner Choralbearbeitung zum Leitlied der Karwoche „Ehre sei dir, Christe“ (EG 75)…
gemeinsam mit dem Ensemble „in process“: Judith Gerdes (Oboe), Nina Osina (Violine), Regine Brunke (Violoncello), Jörg Müller-Fest (Vibraphon)
Wandmalerei in der fast tausendjährigen Stiftskirche Oberkaufungen (Nordseite Querschiff)
Bezirkskantor Martin Baumann begleitet die Gemeinde an der Orgel
Das Ensemble „in process“ spielt Façades von Philip Glass (*1937) und Werke von Ulli Götte
Dekanin Carmen Jelinek predigt über Jesaja 50, 4-9
Von Ulli Götte erklingt die „Kleine Suite“ 2004
Zum Ende des Gottesdienstes verabschiedet Dekanin Carmen Jelinek die Besucher des 92. Konzertes im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ mit dem Segen. Die Fotos hat Andreas Schoelzel am 1. April in der Stiftskirche Oberkaufungen gemacht
-
31.3.2012 Stadtkirche Lauterbach
Das 91. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Evangelischen Stadtkirche Lauterbach statt
Dekanatskantor Simon Wahby (3.v.r.) bringt die Chronik aus Alsfeld ins benachbarte Lauterbach, der letzten Station der Konzertreihe in der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau. Dort wird er begrüßt von Kantorin Claudia Regel, Propst Matthias Schmidt, Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD), Ursula Starke (Koordinatorin der Aktion 366+1, Kirche klingt 2012 in der EKHN) und LKMD Christa Kirschbaum (v.l.n.r.)
Die musikalische Vesper zur Passion steht unter dem Titel: „Wo dein Herz ist, da ist dein Gott“
Die Lauterbacher Kantorei singt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Leitlied der Woche „Nun gehören unsre Herzen“ in einem Satz von Richard Lörcher (1907-1970)
Pfarrerin Karin Klaffehn liest Texte über das Herz und Herzensangelegenheiten von Augustinus, Meister Eckhart, Martin Luther, Franz von Sales, Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Erich Kästner
Miriam Ströher brilliert an der Oboe
Kantorin Claudia Regel begleitet am Cembalo und dirigiert beide Chöre im Cantique de Jean Racine (op. 11) von Gabriel Fauré (1845-1924)
Miriam Ströher (Oboe), Wladimir Pletner (Violine),
Sophia Mott (Violoncello) und Johannes Haubs (Cembalo) spielen das Doppelkonzert BWV 1060 von Johann Sebastian Bach
Die Jugendkantorei Lauterbach mit dem Benedictus aus „A Little Jazz Mass“ von Bob Chilcott (*1955) und „A Clare Benediction“ von John Rutter (*1945)
Wladimir Pletner spielt die Sarabande aus der Partita d-moll BWV 1004 für Violine solo von Johann Sebastian Bach
… allen hat es Spaß gemacht!
Die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ interessiert Jung und Alt. Die Fotos der musikalischen Vesper in Lauterbach sind von Andreas Schoelzel
-
30.3.2012 Walpurgiskirche Alsfeld
Das 90. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet am 30. März in der Walpurgiskirche Alsfeld unter dem Titel „Gesänge der Nacht“ statt
Ursula Starke (r, Verantwortliche der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau für das Jahr „Reformation und Musik“ und Organisatorin von „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche“) überbringt die Chronik vom Vorabend aus Watzenborn-Steinberg nach Alsfeld,
wo sie von Dekanatskantor Simon Wahby übernommen wird
Der Propst von Oberhessen, Matthias Schmidt (2.v.l.) und Klaus-Martin Bresgott (2.v.r.) vom Kulturbüro des Rates der EKD erläutern die Reihe „366+1, Kirche klingt 2012“, deren Weg durch die Landeskirchen und Bundesländer
Simon Wahby (Orgel) und Alexander Gröb (Trompete) spielen selten aufgeführte Werke von Anthony Plog (*1947), Jean Langlais (1907-1991) und Esther Mägi (*1922)
Die Dekanatskantorei Alsfeld und die Kantorei Alsfeld singen das Magnificat von John Lamberton Bell (*1949) und Psalm 42/43 von Volker Ochs (*1929)
Von Simon Wahby (*1962) erklingt eine Uraufführung zum Leitlied der Woche: „Nun gehören unsre Herzen“ (EG 93) für Chor, Trompete und Orgel
In Aktion: Co-Dirigentin Jutta Kirschbaum
Der „Gesang auf dem Regenbogen des Mondes“ des Estländers Peter Vähi (*1955) für Trompete und Orgel fasziniert die Zuhörer
auch Frau Musica ist ganz Ohr
„Gesänge der Nacht“: in der Stille von Klang und Raum erklingt am Ende „Wie ist die Welt so stille“ in einem Satz von Max Reger (1873-1916)
Einmal mehr ist die Chronik umringt von neugierigen Konzertbesuchern. Und die Fotos aus der Walpurgiskirche Alsfeld sind von Andreas Schoelzel
-
29.3.2012 Christuskirche Watzenborn-Steinberg
Das 89. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg statt. Kantorin Yeorang Kim-Bachmann (l.) hat das Programm der Passionsandacht zusammengestellt: Es erklingen Arien, gesungen von der Altistin Michaela Wehrum (r.) und begleitet von der Cellistin Sabine Schuppe (Mitte) sowie der Kantorin Yeorang Kim-Bachmann an der Orgel.
Außerdem interpretiert der Schola-Chor der Kirchengemeinde das Leit-Lied der Woche „Nun gehören unsre Herzen“.
Dekanats-Vorsitzender Gerhard Schulze-Velmede (l.) war ebenfalls anwesend und Pfarrerin Jutta Hofmann-Weiß (2. v. l.) hält die Chronik, die von Kantor Christoph Koerber (2. v. r.) aus der Johanneskirche Gießen gemeinsam mit Ursula Starke (Zentrum Verkündigung der EKHN, r.) nach Watzenborn-Steinberg gebracht wurde.
Fotos: Roger Schmidt
-
28.3.2012 Johanneskirche Gießen
Das 88. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Gießener Johanneskirche statt. In der Passionsandacht unter dem Titel „Nun in heilgem Stilleschweigen…“ improvisieren als Trio …
… Georg Wolf am Kontrabass, …
… Peter Geisselbrecht an Tasten und Saiten des Flügels sowie …
… Frank Rühl an der E-Gitarre. Neben der Musik nähert sich eine Bildmeditation dem Begriff des Opfers an.
Improvisierend kommentieren die Musiker Lesungen aus Psalm 69 und Jesaja 53.
Ursula Starke (Mitte) hat die Chronik vom Konzert am Vortag in Alten-Buseck nach Gießen in die Johanneskirche gebracht. In Gießen nehmen die Chronik in Empfang: Propst Matthias Schmidt (l.), Gottfried Cramer (2.v.l.) als Vorsitzender des Kirchenvorstandes, Kantor Christoph Koerber (2.v.r.) sowie Pfarrer Andreas Günther (r.).
Fotos: Volker Bunte
-
26.3.2012 Petruskirche Gießen
Im 86. Konzert der Konzertreihe „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD sind am 26. März 2012 unter der Leitung von Kantorin Marina Sagorski in der Gießener Petruskirche Werke von J. S. Bach, Robert Schumann, Franz Liszt und Herfried Mencke zu hören.
Außerdem erklingen Improvisationen von Chor und Orgel zum Leit-Lied der Woche „Nun gehören unsre Herzen“.
Tags darauf versammeln sich noch einmal Verantwortliche aus Kirchenmusik und Kirchenleitung um die Chronik, bevor Ursula Starke (1. v. l.) das große Buch zum nächsten Konzert nach Alten-Buseck mitnimmt.
V.l.n.r: Ursula Starke (Zentrum Verkündigung der EKHN), Kantor Christoph Koerber (Johanneskirche Gießen, Konzertleitung am 28.3.), Posaunenchorleiter Andreas Gramm (Kirchengemeinde Heuchelheim, Konzertleitung am 25.3.), Dekan Frank-Tilo Becher, Kantorin Marina Sagorski, Dekanats-Vorsitzender Gerhard Schulze-Velmede und Propst Matthias Schmidt.Fotos: Dekanat Gießen
-
24.3.2012 Evangelische Stadtkirche Dillenburg
Das 84. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet am 24. März 2012 in der Evangelischen Stadtkirche in Dillenburg statt. „Chor im Ohr“ heißt es und wird eröffnet von der Kinderkantorei mit den Stücken „Wir singen vor Freude“ und „Hallo, kleiner Wassertropfen, du“.
Die im Kirchenschiff verteilt sitzenden Jugendlichen des Figuralchores überraschen mit „Hine ma tow“ und dem Liebeslied „Flora, meine Freude“ – dem Vorläufer des Kirchenliedes und Leit-Liedes der Woche „Jesu, meine Freude“.
Zu dem bunten Programm trägt auch der Gospelchor an der Dillenburger Stadtkirche maßgeblich bei. Daneben treten die zur Kirche gehörende Johanniskantorei, der Frauensingkreis, der Kammerchor, der Posaunenchor sowie die Sopranistin Odilia Vandercruysse auf, die allesamt mit ihrem musikalischen Können begeistern.
Kantorin Regina Zimmermann-Emde aus Herborn gibt die Chronik an Propsteikantor Karl-Peter Chilla weiter, der das vielfältige Programm in Dillenburg zusammengestellt hat.
Fotos: Holger J. Becker-von Wolff
-
23.3.2012 Evangelische Stadtkirche Herborn
Das 83. Konzert des Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD erklingt am 23. März 2012 in der Ev. Stadtkirche im hessischen Herborn. Der Kammerchor der Herborner Kantorei unter der Leitung von Dekanatskantorin Regina Zimmermann-Emde, die Gesangsklasse Mona Debus sowie das Barock-Ensemble Frankfurt präsentieren Motetten sowie Instrumentalwerke von J.S. Bach und Heinrich Schütz.
Im gefühlvollen Wechselspiel zwischen dem Streicher-Ensemble und der Solistin Gesine Kalbhenn-Rzepka an der Geige füllt J. S. Bachs Violinkonzert in E-Dur den Kirchenraum.
Zu Beginn des Konzertes bringt Dekanatskantor Burghardt Zitzmann aus Gladenbach die Chronik als ein verbindendes Element des bundesweiten Projektes nach Herborn und überreicht sie seiner Kollegin Regina Zimmermann-Emde.
Mit begeistertem Applaus wird den Künstlerinnen und Künstlern für den gelungenen Konzertabend gedankt.
Fotos: Klaus Kordesch
-
22.3.2012 Ev. Martinskirche Gladenbach
Das 82. Konzert innerhalb des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet am 22. März 2012 in der schmucken Martinskirche in Gladenbach statt. Zum Leit-Lied der Woche „Jesu, meine Freude“ faszinieren Dekanatskantor Burghardt Zitzmann (unten) und seine Frau Dorothee Grebe-Zitzmann (oben) ihr Publikum mit Improvisationen an zwei Orgeln.
Ohne sich von der Schöler-Orgel auf der Empore umzudrehen, weiß Dorothee Grebe-Zitzmann stets, was ihr Mann an der elektronischen „Vivaldi 35“-Orgel vorhat. Mitsamt Tastatur wird er von einer Videokamera gefilmt und auf einem Bildschirm über ihrer Orgel gezeigt.
Nach zwei Stunden voller Improvisationen in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen und drei Zugaben will das Publikum gar nicht aufhören zu applaudieren.
Mit Fotos vom Konzert am Vortag in Biedenkopf gibt Dekanatskantor Edwin Plies (l.) die Chronik für einen Tag in die Hände des Kantorenehepaares Dorothee Grebe-Zitzmann und Burghardt Zitzmann.
Fotos: Klaus Kordesch/eöa
-
21.3.2012 Ev.-Luth. Stadtkirche Biedenkopf
Das 81. Konzert der EKD-Stafette „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Ev.-Luth. Stadtkirche in Biedenkopf statt. Eine ursprünglich für Orgel komponierte Partita von Johann Gottfried Walther zum Leit-Lied der Woche „Jesu, meine Freude“ wird vom Hinterländer Flötenensemble gespielt.
Gemeinsam mit der Sopranistin Birgit Jonas-Grebe und dem Bass Hans-Ulrich Blöcher trägt die Biedenkopfer Dekanatskantorei unter der Leitung von Dekanatskantor Edwin Plies die Kantate „Jesu meine Freude“ von Dietrich Buxtehude vor.
Mit dem gesungenen „Irischen Segen“ des britischen Komponisten Bob Chilcott (*1955) endet das gefühlvolle und besinnliche Abendkonzert.
Aus dem Dekanat Runkel bringt Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann (l.) die Chronik nach Biedenkopf, wo sie von Dekanatskantor Edwin Plies (r.) in Empfang genommen wird.
Fotos: Klaus Kordesch/eöa
-
20.3.2012 Evangelische Kirche Limburg
Das 80. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelischen Kirche in Limburg an der Lahn statt. Der Limburger Pfarrer Christian Fischer heißt alle Anwesenden herzlich willkommen.
Chöre des Dekanats Runkel, das Mittelhessische Kammerorchester und Solisten präsentieren das Leit-Lied der Woche „Jesu, meine Freude“ in barocker Form als Motette von J. S. Bach und als Kantate von Dietrich Buxtehude.
Annegret Puttkammer, Pröpstin für Nord-Nassau betont in ihrem Grußwort die elementare Bedeutung von Musik in der Kirche und für den Glauben.
Dekanatskantor Christoph Rethmeier (l.) bringt die Chronik vom verherigen Konzert aus Alpenrod mit, um sie an Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann (r.) weiterzureichen, unter dessen Leitung das Limburger Konzert steht.
Fotos: Helmut Völkel
-
19.3.2012 Evangelische Kirche Alpenrod
Das 79. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelischen Kirche in Alpenrod statt. Unter der Leitung von Dekanatskantor Christoph Rethmeier (l. oben) sind ein Blechbläserensemble, die Dekanatsband „Beziehungsweise“ und ein eigens zusammengestellter Projektchor zu hören.
Teile des Konzertes, das als Mitmachkonzert angelegt ist, werden von der singenden Gemeinde gestaltet.
Das Leit-Lied der Woche, „Jesu, meine Freude“ durchzieht wie ein Band den ganzen Abend:
gesungen vom Chor und musikalisch kommentiert mit Arrangements neuer geistlicher Lieder wie „Seele, sing“ oder „In kalter Zeit“, …
… gespielt von Studierenden der Musikhochschule Würzburg mit Trompeten (André Oehling und Katharina Neuser) und Posaunen (Felix Eckert und Sören Fries) …
… und präsentiert von der Band mit den Sängerinnen Jennifer Hopf und Anna Moor.
Als Pröpstin von Nord-Nassau verweist Annegret Puttkammer in ihrem Grußwort auf die Schöpfungserzählung der Welt in sieben Tagen. In der göttlichen Trennung von Licht und Finsternis am zweiten Tag sei die Musik zu finden, die im Anfang den Engeln als Wesen des Lichts zugeordnet wird.
Ursula Starke vom Zentrum Verkündigung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt neben dem bundesweiten Projekt „366+1, Kirche klingt 2012“ das gesamte Jahr der Kirchenmusik vor, das in der EKHN unter dem Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche“ läuft.
Die mittlerweile etwa 14 kg schwere Chronik überbringt Dekanatskantor Jens Schawaller an seinen Kollegen Christoph Rethmeier, …
… der sie fröhlich in Empfang nimmt.
Nach dem Konzert findet das Programm einen Platz in der Chronik, …
… bevor diese zugeklappt wird und am nächsten Tag nach Limburg weiterreist.
Fotos: Sabine Hammann-Gonschorek
-
18.3.2012 Evangelische Kirche Selters
Als bunte „Nacht der Kirchenmusik“ findet die 78. Veranstaltung des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ in der Evangelischen Kirche in Selters statt. Die Jugendband des Propst-Herbert-Hauses eröffnet den Abend.
Beim ersten Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ in der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau (EKHN) präsentieren mehr als ein Dutzend Ensembles und Chöre eine künstliche beeindruckende kirchenmusikalische Vielfalt, …
… die neugierig macht.
Das Leit-Lied der Woche „Jesu, meine Freude“ wird u. a. vom Posaunenchor aus Neuhäusel präsentiert.
Mit englischen Spirituals und deutschen Texten der Pop-Liturgie tritt der Dekanatsgospelchor „Spirit Sounds“ unter der Leitung von Kantor Tobias Martin auf.
Pröpstin Annegret Puttkammer freut sich über das Engagement der vielen Sängerinnen und Musiker. In der Musik sieht sie eine Gottesgabe, die elementar zum Leben gehört.
„Praising Teen Voices“ aus Montabaur begeistern mit ihrem ambitionierten Auftritt …
… und Isabel Walter füllt mit ihrem konzentrierten und gefühlvollen Spiel auf dem Cello den Kirchenraum mit einer Sonate in a-Moll von Francesco Geminiani.
Für heiter-unterhaltsame Stimmung sorgt das Bläserensemble „Frechblech“ unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller (r.).
Es singen außerdem der Kirchenchor Maxsein, …
… die Montabaur Kantorei, …
… der Kirchenchor aus Wirges mit Passagen aus der Passionskantate „Via Dolorosa“ von Tomasz Glanc (*1961), begleitet vom Komponisten höchstselbst auf dem Klavier, …
… Sina Barth als 10-jährige Nachwuchsmusikerin, gemeinsam mit ihrer Großmutter Eva Mussa an der Orgel, …
… der dreistimmige Chor Mc SAB aus Alsbach mit Sopran-, Bass- und Altstimme, …
… und der Evangelische Singkreis Selters, mit dem die „Nacht der Kirchenmusik“ ausklingt.
Diese vielen Eindrücke spiegeln sich auch in der Chronik wieder, die von Kantor Christian Tegel (3. v. l.) an seinen Kollegen Jens Schawaller (2. v. r.) weitergereicht wird. Des weiteren sind zu sehen (v.l.n.r.): Christa Kirschbaum (Landeskirchenmusikdirektorin der EKHN), Karl-Peter Chilla (Propsteikantor aus Dillenburg), Michael Müller (Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstandes), Dekan Wolfgang Weik und Pröpstin Annegret Puttkammer.
Fotos: Peter Bongard
-
17.3.2012 Florinskirche Koblenz
Das 77. Konzert des bundesweiten EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet am 17. März in der Koblenzer Florinskirche statt.
Unter dem Motto „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ singen und spielen die Ev. Kantorei Koblenz, der Chor der Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf, der Ev. Singkreis Koblenz-Karthause sowie der Posaunenchor des Ev. Gemeindeverbandes Koblenz.
Die vier Ensembles bringen Werke aus einer Zeitspanne von 500 Jahren zu Gehör – mit Kompositionen von Johann Pachelbel (1653-1706), J. S. Bach (1658-1750), Tomaso Albinoni (1671-1751), Alexander Lebedev (1924-1993), Wolfram Menschick (1937-2010), Traugott Fünfgeld (*1971) und vielen mehr – hier unter der Leitung von Annette Rohland …
… und vor einem begeisterten Publikum.
In fünf sehr unterschiedlichen Varianten ist das Lied „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ zu hören: angefangen mit dem Chorus von Georg Philipp Telemann (1681-1767), gefolgt von der Motette Johann Hermann Scheins (1586-1630) und den Bearbeitungen von Gottfried Neubert (1926-1983), Friedrich Kiel (1821-1885) sowie von Johannes Brahms (1833-1897).
„Jesu, geh voran“ erklingt als Leit-Lied der elften Woche von „366+1, Kirche klingt 2012“ sowohl von der Gemeinde als auch von den Chören.
Nachdem der letzte Ton des Kanons „O Herr, mein Gott, jetzt vor der Nacht“ (Thomas Tallis, 1505-1585) verklungen ist, bedankt sich Superintendent Rolf Stahl bei allen Mitwirkenden, …
… besonders bei jenen, die die vier Ensembles leiten: Martin Balser, Annette Rohland, Christian Tegel und Sebastian Kämpf (v.l.n.r.).
Nicht zu vergessen ist die Chronik, die von KMD Thomas Schmidt (2.v.r.), der das Konzert am Vortag in Neuwied geleitet hat, an Christian Tegel (r.) übergeben …
… und allen präsentiert wird. Und so sieht der Eintrag zu diesem Konzert in der Chronik aus:
Fotos (von oben nach unten gezählt): Franz Liesenfeld (1, 9, 10), Katrin Püschel (2, 3, 7, 8), Udo Schmitz (4, 5, 6) und Christian Tegel (11)
-
16.3.2012 Marktkirche Neuwied
Das 76. Konzert der musikalischen EKD-Stafette „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Marktkirche in Neuwied statt. Kantorin Andrea Stenzel (l.) bringt die Chronik vom Konzert am Vortag aus Bad Neuenahr mit …
… und präsentiert den Eintrag zur „Nacht der spirituellen Lieder“. In Neuwied gestalten Martin Honsberg (2.v.l.), Arndt Henzelmann (2.v.r.) und Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt (r.) ein „Experimentelles Singen“.
KMD Thomas Schmidt zeigt das Plakat zum Neuwieder Konzert, das im Reigen der 367 Konzerte von „366+1, Kirche klingt 2012“ als Nummer 76 zu erleben ist.
Martin Honsberg (l.) und Arndt Henzelmann (r.), Studenten der Musikhochschule Köln, zeigen an diesem Abend ihr Können …
… und bringen die musikalische Seite der Besucherinnen und Besucher des Konzertes zur Geltung.
Arndt Henzelmann ist begeistert von so viel Engagement, …
… und Martin Honsberg führt gleich weiter durch das Programm.
Nach dem Konzert wird die Chronik noch lange bestaunt und begutachtet.
Fotos: Gisela Fritzen
-
14.3.2012 Christuskirche Andernach
Das 74. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet am 14. März in der Christuskirche Andernach statt. Bernd Loch beeindruckt mit zwei Choralvorspielen von Johann Sebastian Bach (BWV 957 und 1099)
Klaus-Martin Bresgott (r) vom Kulturbüro des Rates der EKD begrüsst die Anwesenden und stellt das Projekt vor. Als Vertreterinnen der ChoryFeen aus St. Goar übergeben Chorleiterin Irmgard Lehrbach (2.v.r.) und Ensemblemitglied Marlies Abele (l) die Chronik an Kantor Ingo Bechmann aus Andernach
Gemeinsam mit Kantor Ingo Bechmann spielt Karolin Thiel eine Suite für Flöte und Klavier von Hans-Georg Lotz
Silbermond von Morgen: die Jugendband „aus Jugs“ aus Andernach
mit Elena Claus (Gesang) …
Philipp Bender (Schlagzeug), Florian Kranhold (Piano) und Tobias Zisgen (Gitarre) …
und Jenny Pluschke (Klarinette)
spielen Klassiker der Beatles, Jazzimprovisationen und das legendäre Moonlight Shadow von Mike Oldfield
Marina und Nils Friis präsentieren Andrew Lloyd Webber
Der Chor „Gospel and more“ singt für ein begeistertes Pubikum Werke von Maurice Duruflé, Jeff Funk und Klaus Heinzmann
unter der Leitung von Ingo Bechmann
Die Fotos des Abends sind von Andreas Schoelzel
-
13.3.2012 Stiftskirche St. Goar
Das 73. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet am 13. März in der Stiftskirche St. Goar statt
Die Abendmusik zur Passionszeit „Begegnungen“ gestaltet mit anderen der Gospelchor „Die ChoryFeen“ Biebernheim

unter der Leitung von Irmgard Lehrbach
Kreiskantor und Wochenmanager Christian Tegel (Klavier, Orgel) und Thilo Willach (Saxophon) spielen Werke von Barbara Dennerlein für Saxophon und Orgel sowie Jazz-Adaptionen für Saxophon und Klavier von Victor Young und Antonio Carlos Jobim
Kreiskantor Joachim Schreiber aus Simmern (r) übergibt die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD an Pfarrer Wolfgang Krammes (l), Pfarrer an der Stiftskirche St. Goar. Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD dankt allen Mitwirkenden für ihr Engagement
Die Landesschau des SWR-Fernsehens berichtet live aus der Stiftskirche und zeigt, wie und wovon Musik in Kirchen lebt: begeisterte und begeisternde Chöre…mitreissende Chorleiter (hier Matthäus Huth, Leiter des Singekreises der evangelischen Kirchengemeinde St. Goar und Werlau)
… und begeisterte Zuhörer. Die Kirchenbänke sind an diesem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. St. Goar liegt am Rhein, gegenüber der Loreley im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Kreiskantor Christian Tegel spielt Adaptionen zu Werken von Johann Sebastian Bach (Partita BWV 831 und Adagio aus BWV 1068)
„Die ChoryFeen“ mit I’ve got peace like a river (John Coates jr.)
Der Singekreis der evangelischen Kirchengemeinde St. Goar und Werlau singt mit der Gemeinde „Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Johannes Nitsch)
Thilo Willach (Saxophonlehrer des Landesmusikgymnasiums und an der Musikschule Koblenz) improvisiert über das Leitlied der Woche „Jesu geh voran“ (EG 391)
Die Kollekte des Abends wird für die Restaurierung der Kanzel verwandt. Hier ein Detailbild des ältesten Ausstattungsstückes der Stiftskirche St. Goar. Die steinerne Kanzel stammt von 1460.
Die Fotos der musikalischen Begegnungen an diesem Abend sind von Andreas Schoelzel
-
11.3.2012 Christuskirche Koblenz
Das 71. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Christuskirche in Koblenz statt. Unter der Leitung des Kreiskantors Christian Tegel (1. v. r.) singt der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte zum Thema „My Desire – Von der Sehnsucht nach Gott. Gospel meets Psalm 25“.
Zu hören sind u. a. „Jesus be a fence“, „Lead me, guide me“, „Wade in the water“, „God will make a way“ und „Amazing Grace“.
An den Instrumenten präsentieren Christoph Funke (Saxophon), Rüdiger Wink (Bass, r.) und Andreas Hermjakob (Percussion, l.) eine Interpretation des Leit-Liedes der Woche „Jesu, geh voran“.
Ein kräftiger Applaus erhebt sich nach „Till we meet again“, dem letzten Lied des Abends…
… und im Anschluss wird der Koblenzer Eintrag in die Chronik auf dem Flügel gezeigt, …
… bevor das große schwere Buch wieder im Koffer verschwindet und weiterreist nach Simmern.
Fotos: Franz Liesenfeld
-
4.3.2012 Ludwigskirche Saarbrücken
Das 64. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet am 4. März in der Ludwigskirche Saarbrücken statt. In dem Eröffnungsgottesdienst „Ist Gott für mich“ übernimmt die Evangelische Kirche im Rheinland die Konzertreihe von der Evangelischen Kirche der Pfalz. Das Praetorius Blechbläserensemble eröffnet den Abend mit der Trumpet Tune von John Stanley (1713-1786)
Unter der Leitung von KMD Annemarie Ruttloff gestalten vier Chöre…
das Blockflötenensemble der Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken und das Praetorius Blechbläserensemble den musikalischen Teil des Gottesdienstes
Prof. Andreas Göpfert leitet die Evangelische Chorgemeinschaft an der Saar
Markus Pack spielt die Orgel
Die Lektorinnen Bärbel Jenner und Ricarda Wackers
Der Oratorienchor Saarbrücken singt den Lobgesang der Maria, „Magnificat“ von Alan Wilson (*1947)
Das Blockflötenensemble spielt „Ein feste Burg“ in der Bearbeitung von Michael Altenburg (1584-1640)
Die Predigt zum Wochenspruch Römer 5,8 hält Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
Blockflötenensemble, Kantorei Alt-Saarbrücken und Kammerchor St. Johann
Die Superintendenten Christian Weyer (Saar-West) und Gerhard Koepke (Saar-Ost) sprechen gemeinsam mit den Lektorinnen das Fürbittgebet
Superintendent Christian Weyer erteilt den Segen
Stefan Ulrich (r, Bezirkskantor in Homburg) bringt die Chronik der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ von der letzten Station in der Pfalz. KMD Annemarie Ruttloff und Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, übernehmen die Chronik für die Evangelische Kirche im Rheinland
Pfarrer Prof. Dr. Joachim Conrad (l) und Engelbert Stein gestalten die Saarbrücker Seite der Chronik. Aquarelle von Engelbert Stein zeigen die Kirchen, in denen „366+1, Kirche klingt 2012“ an der Saar Station macht.
Präses Nikolaus Schneider unterschreibt als Mitwirkender des Saarbrücker Gottesdienstes
-
29.2.2012 Alte Winzinger Kirche Neustadt
Das 60. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Alten Winzinger Kirche in Neustadt an der Weinstraße statt.
Vor dem Konzert mit dem Titel „Morimur – ein musikalischer Grabstein für Maria Barbara Bach“ bringt Bezirkskantor Jürgen E. Müller (l.) aus Bad Dürkheim die Chronik nach Neustadt und gibt sie an seinen Kollegen Simon Reichert (r.) weiter.
Im ersten Teil des Konzertes spielt das Bläserensemble unter der Leitung von KMD Traugott Baur (l.) Stücke von Hans Leo Hassler und Johann Praetorius.
Peter Spissky (Kopenhagen) beeindruckt mit seinem virtuosen Spiel der Partita Nr. 2 in d-Moll von Johann Sebastian Bach an der Barockvioline.
Das Solo-Quartett mit v.l.n.r. Kirsten Drope (Sopran), Georg Hage (Bass), Florian Cramer (Tenor) und Julia Diefenbach (Alt) lässt die kunstvolle Verschränkung des harmonisch komplexen Violinparts mit den Choralstrophen sinnlich erfahrbar werden.
Während des Konzertes setzt die Künstlerin Petra Beckmann die gehörte Musik zu „Morimur“ in ein Bild um, das in der Chronik zu sehen ist.
Fotos (von oben nach unten): Reiner Engwicht (1) und Petra Beckmann (2, 3, 4, 5)
-
26.2.2012 SAP ARENA Mannheim
Das 57. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Mannheimer SAP-Arena statt. Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, Dr. Ulrich Fischer, begrüßt bei einem Empfang Vertreter der eigenen Landeskirche und der Evangelischen Kirche der Pfalz.
Landesbischof Dr. Ulrich Fischer im Gespräch mit Dieter Falk, dem Komponisten des Pop-Oratoriums „Die 10 Gebote“.
Dieter Falk im Gespräch mit Klaus-Martin Bresgott, dem Initiator der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“
Matthias Kleiböhmer (Creative Kirche Witten) begrüsst die 10.000 Besucher in der SAP ARENA Mannheim. Pfarrerin Christine Klein-Müller (Evangelische Kirche der Pfalz) übernimmt von OKR Dr. Matthias Kreplin (Evangelische Landeskirche in Baden) und Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD, v.l.n.r.) die Chronik der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“
Fast 3000 Akteure bringen unter der Leitung von Heribert Feckler (l) das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ von Michael Kunze und Dieter Falk auf die Bühne der ausverkauften SAP ARENA
Yosefine „Yoyo“ Buohler und Paul Falk erzählen singend die Geschichte der 10 Gebote
2800 Sängerinnen und Sänger regionaler Kirchenchöre werden von Musical-Darstellern, von einer Live-Band und einem 40-köpfigen Orchester begleitet. Die Chöre singen unter der Leitung von Christiane Brasse-Nothdurft und Maurice Antoine Croissant (r)
Michael Eisenburger in der Rolle des Mose…
hier gemeinsam mit Bahar Kizil als Zipporah
Stefan Poslovski (l) als Pharao, Frank Logemann als Aaron
Zwei Landeskirchen in guter Gemeinschaft: Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und OKR Dr. Matthias Kreplin (Evangelische Landeskirche in Baden) sowie Pfarrerin Christine Klein-Müller und LKMD Jochen Steuerwald (v.l.n.r., Evangelische Kirche der Pfalz)
Das Leitlied der Woche „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ wird von allen gemeinsam in einem Arrangement von Dieter Falk gesungen
Bei den Fotos sind es mehr als zehn geworden. Die in diesem Blog sind von Andreas Schoelzel
-
25.2.2012 Dreifaltigkeitskirche Speyer
Das 56. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Dreifaltigkeitskirche Speyer statt. Im Mittelpunkt steht die Johannespassion „Passio Domini nostri Jesu Christi“ von Kjell Mørk Karlsen (*1947).
Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, begrüßt die Mitwirkenden und die Besucher des Konzertes…
… und übernimmt von Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt (Heidelberg) die Chronik der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ und heißt die Stafette in der Pfalz willkommen.
Kirchenpräsident Christian Schad, Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt, LKMD Jochen Steuerwald und Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD, v.r.n.l.) präsentieren den Chronikeintrag des Konzertes in Speyer.
Unter der Leitung von LKMD Jochen Steuerwald singt die Evangelische Jugendkantorei der Pfalz zu Beginn das Leitlied der Woche „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“ von Hans Leo Haßler.
Kjell Mørk Karlsen: Johannespassion „Passio Domini nostri Jesu Christi“
Mit hervorragender Präsenz: Manfred Bittner als Pilatus
Hans Christoph Begemann singt souverän die Jesus-Partie
Eine sparsame Orchestrierung: Andrius Puskunigis und Antoine Cottinet (Oboen), Burkhard Weber und Juliane Flaksmann (Celli) und an der Orgel Markus Henz
Die Chronik zieht wieder viele neugierige Blicke auf sich. Und die Fotos des Auftaktes zu „366+1, Kirche klingt 2012“ in der Pfalz sind von Andreas Schoelzel
-
24.2.2012 Christuskirche Heidelberg
Das 55. Konzert im Rahmen der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD findet in der Heidelberger Christuskirche statt
Es spielen und singen: die Camerata Vocale Heidelberg, die Kantorei der Friedenskirche Heidelberg, das Nordbadische Blechbläserensemble sowie an der historischen Walker-Orgel Martin Sander und Gerhard Luchterhandt. Sie machen „Musik für Pfeifen, Blech und Stimmen“ rund um das Leitlied der Woche: „Er weckt mich alle Morgen“
Prof. Dr. Martin Sander begleitet die Camerata Vocale Heidelberg in der Fantasie für gemischten Chor und Orgel „Laudes Organi“ von Zoltán Kodály (1882-1967)
An der Harfe: Frauke Roland im „Vaterunser“ von Leos Janácek (1854-1928) für Tenorsolo, Chor, Harfe und Orgel (1901)
Gerhard Luchterhandt an der historischen Walcker-Orgel (1903) mit der Improvisation „Dass ich mit seinem Worte begrüß das neue Licht“ zum Leitlied EG 452
Michael Braatz leitet die Kantorei der Friedenskirche Heidelberg
Wolfgang Neumann leitet die Camerata Vocale Heidelberg
Das Nordbadische Blechbläserensemble besticht mit der „Fanfare“ for Brass von Traugott Fünfgeld (*1971) und mit „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“ von Rolf Schweizer (*1936)
Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt (Stellvertretender Rektor der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg) begleitet die Gemeinde beim Leitlied der Woche…
und nimmt von Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) die Chronik in Empfang
Pfarrer Maximilian Heßlein spricht den Lutherischen Abendsegen
Die Camerata Vocale Heidelberg, die Kantorei der Friedenskirche Heidelberg und das Nordbadische Blechbläserensemble singen und spielen unter der Leitung von Landesposaunenwart Armin Schaefer zum Abschluss des Abends die Choralkantate „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Die Fotos des Abends sind von Andreas Schoelzel
-
23.2.2012 Michaelskirche Eberbach
Morgens um 7 findet das 54. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ in der Michaelskirche in Eberbach am Neckar statt. Pfarrerin Sonja Quenouille…
Elke Kleinert-Endlich (Flöten) und Bezirkskantor Achim Plagge (Orgeln) erwecken mit dem Leitlied der Woche „Er weckt mich alle Morgen…“ die Gemeinde
Pfarrerin Sonja Quenouille (l) und Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) zeigen die von der Künstlerin Bärbel Schulz (r) gestalteten Eberbacher Seiten der Chronik
Elke Kleinert-Endlich und Bezirkskantor Achim Plagge spielen Sonaten von Francesco Mancini, Georg Philipp Thelemann und Marco Uccelini
Pfarrerin Sonja Quenouille gibt den Segen für den Tag
Mit den Unterschriften der Gemeinde zieht die Chronik weiter durchs Neckartal
Die Fotos aus dem morgentlichen Eberbach sind von Andreas Schoelzel
-
22.2.2012 Stiftskirche Bretten
Das 53. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stiftskirche Bretten statt. Der Kleine Chor der Bezirkskantorei Bretten, der Bezirksbläserchor Bretten, Ulrich Dürr (Schlagwerk) und…
Sebastian Osswald an der Orgel gestalten das Programm „Bretten exklusiv – Neues aus der Melanchthonstadt“
Matthias Gromer (Posaunist im Nationaltheater Mannheim) dirigiert die Brettener Blechbläser und überzeugt auch als Komponist mit einem Vorspiel zum Leitlied der Woche „Er weckt mich alle Morgen“
Der „Kleine Chor der Evangelischen Bezirkskantorei Bretten“ unter der Leitung von Bärbel Tschochohei imponiert mit der Missa festiva (2011) für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken des Mannheimer Komponisten KMD Johannes Matthias Michel
Pfarrer Gero Albert führt mit Texten und Psalmen durch das Konzert
Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei führt eigens für das Ensemble geschriebene Werke auf, unter anderem die Missa Choralis von Harald Heilmann (*1958). Ausserdem erklingt die Uraufführung der Psalmvertonung „Preise den Herrn“ des jungen Komponisten Johannes Antoni (*1995)
Klaus-Martin Bresgott (l, Kulturbüro des Rates der EKD), Uta Albert (M., Mitglied des Chores und Gestalterin der Brettener Seiten der Chronik) und Johannes Antoni (r, Chormitglied und Komponist der Uraufführung) präsentieren die Chronik der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“
Auch am Aschermittwoch ist ein schönes Konzert mal vorbei…
Die Fotos vom Konzert in Bretten sind von Andreas Schoelzel
-
10.2.2012 Evangelische Stadtkirche Tuttlingen
Das Konzert Nr. 41 in der bundesweiten Reihe „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der imposanten Stadtkirche im württembergischen Tuttlingen statt. Das Collegium Cantorum Rottweil präsentiert unter der Leitung von Armin Gaus Motetten von Johann Sebastian Bach.
Zusammen mit Lucas Booz (Horn) bringt Bezirkskantor Helmut Michael Brand (Orgel) das von ihm komponierte Werk „Praeambulum, Intermezzo und Toccata“ (2011) zur Uraufführung.
Oberbürgermeister Michael Beck hält ein Grußwort und stellt die Chronik vor, die jeden Tag von einem Konzert zum anderen reist.
Während des Konzertes entsteht durch den Künstler Hans-Uwe Hähn (re.) ein Bild in der Chronik, das mit fotografischen Eindrücken der Stadt Tuttlingen ergänzt wird.
Nachdem der letzte Ton des 41. Konzertes verklungen ist, übergibt Helmut Michael Brand (re.) die Chronik an Kantor Christof Wünsch (li.), der die musikalische Leitung des 42. Konzertes von „366+1, Kirche klingt 2012“ in Schwenningen inne hat.
Und so sieht der Tuttlinger Eintrag in die Chronik aus.
Fotonachweis: Bezirkskantorat Tuttlingen
-
8.2.2012 Evangelische Stadtkirche Freudenstadt
Das 39. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Evangelischen Stadtkirche in Freudenstadt statt. Unter der Leitung von Bezirkskantor Jörg Michael Sander ist das Vokalensemble „cappella vocale freudenstadt“ zu hören, u. a. mit der Uraufführung der Motette „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ von Volkmar Fritsche (*1936). Mit Ulrich Weissert an der Orgel und Anette Knierim am Violoncello.
Nach dem Konzert mit Uraufführung im Gespräch: Bezirkskantor Jörg Michael Sander (l.) mit dem Komponisten Volkmar Fritsche.
Fotos: Gerhard Radunz
-
6.2.2012 Evangelische Stadtkirche Leonberg
Zum 37. Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ füllt die Johanneskantorei Leonberg zusammen mit Blechbläsern stimmlich und klanglich die Leonberger Stadtkirche.
Die Johanneskantorei Leonberg präsentiert das Leit-Lied der Woche „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ …
… unter der Leitung des Bezirkskantors Attila Kalman.
Aus mehreren Kirchengemeinden reist je eine Auswahl der Blechbläserchöre an, um gemeinsam aufzutreten.

Auch die Zuhörenden selbst werden mit ihrem Gesang Teil des Abendkonzertes.
Fotonachweis: Bezirkskantorat Leonberg
-
5.2.2012 Peter-und-Paulskirche Mössingen
Im 36. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ treten die Mössinger Kantorei, das Mössinger Vokalensemble, der Jugendchor sowie das Blechbläserensemble der Jugendmusikschule gemeinsam auf. Hier singen die Chöre gemeinsam mit der Gemeinde alle zehn Strophen von „Sollt ich meinem Gott nicht singen“.
In den Händen von Bezirkskantor Günther Löw liegt sowohl die Programmgestaltung wie auch die Leitung der Chöre.
Das Blockflötenquartett der Musikschule Steinlach unter der Leitung von Christina Rettich erntet spontanen Applaus für die gefühlvolle sowie präzise Präsentation frühbarocker Musik.
In der Mitte des Konzertes singt die Mössinger Kantorei das „Gloria“ aus Antonín Dvořáks Messe in D-Dur, begleitet von Simone Löw an der Orgel.
In sauberer Intonation bringt der Jugendchor der Kirchengemeinde Werke von John Rutter zu Gehör. Geleitet wird der Jugendchor von Ruth Löw.
Als Oberbürgermeister von Mössingen zeigt sich Michael Burlander in seinem Grußwort beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten und dem musikalischen Niveau in Mössingen.
Der Chronik-Eintrag zum Konzert in Mössingen ist eindrucksvoll von der Belsener Künstlerin Stefanie Bahlinger gestaltet worden.
Fotonachweis: Bezirkskantorat Mössingen
-
4.2.2012 Stadtkirche St. Laurentius Nürtingen
Zum 35. Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ wird die Chronik mitsamt Reisekoffer von Bezirkskantor Michael Čulo vor den Türen der Stadtkirche St. Laurentius in Empfang genommen.
Als Gast des Nachmittags trägt sich vor dem Konzert der Musiker Ludwig Güttler (Trompete und Corno da Caccia) in die Chronik ein, der gemeinsam mit Friedrich Kircheis (Orgel) in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtkirche die Zuhörenden mit seinem Spiel begeistert.
Bei der Präsentation der Chronik tragen sich in das große Buch auch Bürgermeisterin Claudia Grau, …
… Dekan Michael Waldmann sowie …
… Bezirkskantorin Angelika Rau-Čulo und ihr Ehemann, …
… Bezirkskantor Michael Čulo, ein.
Neben den Unterschriften ist der Turm der Stadtkirche – gestaltet von der Künstlerin Nici Stolz – zu sehen. Als weithin sichtbares Wahrzeichen Nürtingens verbindet der Turm den Titel des Trompeten- und Orgelkonzertes „Hoch und erhaben“ mit dem Leit-Lied der Woche „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Das musikalische Band von „366+1, Kirche klingt 2012“ kommt in Form von Noten nach Nürtingen, windet sich um den Turm und verlässt die Stadt in Richtung Mössingen zum nächsten Konzert.
Fotos: Bezirkskantorat Nürtingen
-
2.2.2012 Michaeliskirche Stuttgart-Degerloch
Das 33. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Michaeliskirche Stuttgart-Degerloch statt. Unter dem Motto „Sternenlieder“ kamen Kinder aus vier evangelischen Kindergärten in die Michaeliskirche, um unter Anleitung von Kantorin Barbara Straub miteinander zu singen.
Mit Stimmen, Händen und Füßen waren alle fröhlich dabei…
… und staunten über die Bewegungsmöglichkeiten in dieser Kirche.
Fotos: Julia Barnerßoi
-
1.2.2012 Stadtkirche Stuttgart-Bad Cannstatt
Beim 32. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ singen die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben in der Stadtkirche Stuttgart-Bad Cannstatt. Es erklingen Motetten von Michael Praetorius (1571-1621), Dietrich Buxtehude (1637-1707) und Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) sowie die Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (BWV 1) von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Anschließend haben sich alle Sänger in die Chronik eingetragen.
Foto: Martina Schwellnuß
-
27.1.2012 Stadtkirche St. Jakobus Brackenheim
Das 27. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadtkirche St. Jakobus in Brackenheim statt. KMD Hans-Günther Mörk begrüßt die Besucher…
… und bekommt von Klaus-Martin Bresgott (r, Kulturbüro des Rates der EKD) die schwergewichtige Chronik überreicht.
Solist des Abends ist Pierre Pincemaille, Titularorganist an der Kathedrale St. Denis in Paris
KMD Hans-Günther Mörk registriert Präludium und Fuge Es-Dur (BWV 552) von Johann-Sebastian Bach.
Der Text des Leit-Liedes der Woche „Strahlen brechen viele“ wird in deutscher und französischer Sprache vorgetragen
und von der Bezirkskantorei Brackenheim unter der Leitung und in einem Satz von Kirchenmusikdirektor Hans-Günther Mörk gesungen.
Titularorganist Pierre Pincemaille improvisiert im Wechsel mit der Bezirkskantorei über die einzelnen Strophen des Leit-Liedes
Im Anschluss improvisiert Pierre Pincemaille, geboren 1956 in Paris, über „Strahlen brechen viele“ – Introduktion, Ricercare und Variationen
Das Brackenheimer Publikum ist begeistert, aber…
auch ein Titularorganist hat irgendwann Feierabend.
Einmal mehr wird die Chronik neugierig bestaunt,
von den Beteiligten (im Bild der Organist) gestaltet und unterschrieben
und von KMD Hans-Günther Mörk, Titularorganist Pierre Pincemaille und Dekan Jürgen Höss (v.l.n.r.) freudig präsentiert.
Die Bilder dieses Abends sind von Andreas Schoelzel
-
26.1.2012 Stiftskirche St.Peter und Paul Öhringen
Das 26. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stiftskirche St. Peter und Paul in Öhringen statt. Die Chronik ist eingetroffen.
Pfarrer Andreas Vogt…
und Kantor Jürgen Breidenbach begrüssen die Besucher zum Konzert und stellen „366+1, Kirche klingt 2012“ vor.
KMD Erika Budday (2.v.l.), Bürgermeister Andreas Felchle (Mitte), Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer (2.v.r.) aus Maulbronn und Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD, r) übergeben die Chronik an den Öhringer Kantor Jürgen Breidenbach (l)
Das Solorecital „Brot und Rosen“ mit dem Leitlied „Strahlen brechen viele“ gestaltet der Münchner Jazzpianist Walter Lang
Öhringen und Maulbronn: drei mal zwei in guter Zusammenarbeit: die Kantoren Jürgen Breidenbach und KMD Erika Budday, die Pfarrer Andreas Vogt und Ernst-Dietrich Egerer und die (Ober)Bürgermeister Thilo Michler und Andreas Fechle (v.l.n.r.)
Gemeinsam mit Kantor Jürgen Breidenbach und Pfarrer Andreas Vogt unterschreibt Oberbürgermeister Thilo Michler die Öhringer Seite der Chronik
Gute Nacht Öhringen. Bis morgen in Brackenheim grüssen Klaus-Martin Bresgott und Fotograf Andreas Schoelzel.
-
25.1.2012 Winterkirche im Kloster Maulbronn
Das 25. Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Winterkirche im Kloster Maulbronn statt. Am Nachmittag lädt Bürgermeister Andreas Felchle (2.v.r.) zum Empfang ins Rathaus der Stadt Maulbronn ein…
und trägt sich in die Chronik ein.
Die Maulbronner Seite der Chronik wird von Kantorin KMD Erika Budday (4.v.l.), Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer (mitte), Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD, 3.v.r.), Bürgermeister Andreas Felchle (2.v.r.), Ephorus Tobias Küenzlen (l) und Mitgliedern der Kantorei Maulbronn der Presse präsentiert.
Kantorin KMD Erika Budday eröffnet das Konzert „Orgel PLUS“ mit Antonio Vivaldis Sonata III, a-moll RV 43 für Violoncello und Orgel
Am Violoncello: Barbara Noeldeke
Die Kantorei Maulbronn singt das Leitlied der Woche „Strahlen brechen viele“ in Sätzen von Lieselotte Kunkel und Friedemann Gottschick aus dem neuen „Chorbuch Reformation“
Unter der Leitung von Prof. Jürgen Budday singt die Kantorei Maulbronn ausserdem Auszüge aus dem Oratorium „Paulus“ und der Symphonie Nr. 2 „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy
Barbara Noeldeke und KMD Erika Budday spielen „Kol Nidrei“ von Max Bruch in der Bearbeitung von Heinrich Reimann
Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer spricht über das Leitlied der Woche
Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der EKD (r) übergibt die Chronik an Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer und KMD Erika Budday
Auch in Maulbronn sind die Besucher des Konzerts von der sich füllenden Chronik fasziniert. Die Fotos sind von Andreas Schoelzel.
-
24.1.2012 Schlosskirche Winnenden
Einen kleinen und feinen Einblick in das 24. Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ bietet der Eintrag in die Chronik mit einem eigens dafür gestalteten Scherenschnitt, der das Leit-Lied der Woche „Strahlen brechen viele“ für die Stadt Winnenden interpretiert.
Im Abendkonzert beeindruckten unter dem Titel „Strahlen aus einem Licht“ die Winnender Kantorei, ein Blechbläserensemle des CVJM-Posaunenchores und die Band WashingTone in einer voll besetzten Kirche mit ihrem sängerischen und instrumentalen Können.
Fotonachweis: Winnender Kantorei
-
23.1.2012 Lutherkirche Fellbach
Beim 23. Konzert der Konzertstafette „366+1, Kirche klingt 2012“ interpretiert in der Lutherkirche in Fellbach neben der Musik auch eine Lichtinstallation das Leit-Lied der Woche „Strahlen brechen viele aus einem Licht“.
Unter der Leitung von Kantor Thilo Frank wird dieses Lied in fünf unterschiedlichen Musikstilen präsentiert: von der Renaissance über den Barock zur Romantik und schließlich in zeitgenössischer Version und als Jazz. Dieser Bogen entfaltet sich in Werken von Thomas Tallis, Johann Sebastian Bach, Gioacchino Rossini, John Cage und mit Gospels.
Es singen Patrizia Piras (Sopran) sowie Jens Harnisch (Tenor) und ein Chorensemble der Kantorei Fellbach. An den Instrumenten sind Florian Schmitt-Bohn (Bass), Hans Fickelscher (Schlagzeug) und Thilo Frank (Orgel, Klavier) zu hören.
Die Lichtinstallation untermalt die jeweiligen Klangfarben und lässt den Kirchenraum zum Erlebnis für Augen und Ohren werden.
Fotonachweis: Kantorei Fellbach
-
22.1.2012 „Frau Musica spricht. Der Protestantismus und die Musik“
In Wittenberg findet vom 20. bis 22. Januar im Rahmen von „366+1, Kirche klingt 2012“ die erste Sonderveranstaltung statt: „Frau Musica spricht. Der Protestantismus und die Musik“ – die dritte Wittenberger Protestantismustagung. Eröffnet wird sie von dem Pfarrer und Lyriker Christian Lehnert (Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Wittenberg) …
… und von Dr. Thorsten Moos (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Heidelberg).
Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Sven Hiemke (Hamburg) setzt sich mit dem reformatorischen Selbstverständnis des kirchenmusikalischen Erneuerungsbewegung im frühen 20. Jahrhundert auseinander.
Als Theologe geht Prof. Dr. Peter Bubmann (Erlangen) der Frage des Klangsinns der Freiheit nach, mit seinem Vortrag „Zur religiösen Macht der Musik aus protestantischer Perspektive“.
Das Athesinus Consort Berlin begleitet die Tagung musikalisch und führt mit Konzerten in die jeweiligen Epochen ein – in die Romantik mit Psalm-Vertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Bruch, Bernhard Klein und Heinrich von Herzogenberg, in die klassische Moderne mit Werken von Willy Burkhard, Kurt Hessenberg, Ernst Pepping und Hugo Distler …
… und in die Chormusik der Gegenwart mit Werken des anwesenden schwedischen Komponisten Thomas Jennefelt (re.) …
… sowie des gleichfalls teilnehmenden Berliner Komponisten Frank Schwemmer (re.).
In der Wittenberger Schloßkirche erklingen unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott außerdem Werke von Jan Sandström.
In der Evangelischen Akademie wird anschließend rege über neue Kompositionen für die kirchenmusikalische Praxis diskutiert.
Im Gespräch über Kompositionen der Gegenwart: Dietrich Ehrenwerth (Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, li.), Prof. Dr. Dr. Christfried Brödel (Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, Dresden, 2.v.li.), Prof. Wolfgang Kupke (Präsident des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt, Mitte), Frank Schwemmer (Komponist, Berlin, 2.v.re.) und Thomas Jennefelt (Komponist, Stockholm, re.).
Lebhaft wird die Frage nach der Notwendigkeit neuer Musik für die Kirchen diskutiert und spezifisch sakrale Musik thematisiert.
Nach einer Kostprobe aus seinem neuen Buch „Lookalikes“ spricht der Schriftsteller und DJ Thomas Meinecke (Berg) über Religion und Pop …
… und diskutiert mit Christian Lehnert und dem Auditorium über aktuelle Strömungen.
Im Konzert „Spannungen“ sind Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Kuhnau, Hugo Distler und Uwe Steinmetz zu hören …
… sowie die Uraufführung des Tryptichons „Du bist mein Schlaf“ für achtstimmiges Vokalensemble von Frank Schwemmer nach Gedichten von Christian Lehnert und Rainer Maria Rilke durch das Athesinus Consort Berlin unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott.
Uwe Steinmetz (Saxofonist und Komponist, Berlin) erkundet den Klangraum der Schlosskirche Wittenberg mit Improvisationen über Luther-Choräle.
Die Jazz-Sängerin Pascal von Wroblewsky interpretiert zusammen mit dem Gitarristen Jürgen Heckel Bach-Arien im neuen Gewand.
Die Komponisten Thomas Jennefelt (Stockholm, li.) und Frank Schwemmer (Berlin, re.) im Anschluss an das Konzert „Spannungen“.
Die Fotos von Kongress und Konzerten sind von Andreas Schoelzel
-
21.1.2012 Stiftskirche Feuchtwangen
Das 21. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012“ wird mit einem Werk für Sopran, Trompete und Orgel von Kurt Grahl zum Leit-Lied der Woche „In dir ist Freude“ in der Stiftskirche Feuchtwangen eröffnet. Die Leitung liegt in den Händen von KMD Wolfgang Stetter (Orgel).
Es singt die Sopranistin Sabine Rusam (Ansbach) …
… und an der Trompete ist Johannes Stürmer (Ansbach) zu hören.
Mit Pfarrerin Christa Auernhammer erklingt eine Partita für Altblockflöte und Orgel von Günther Marks.
Mehrere Chorsätze, u. a. von Giovanni Gastoldi werden von der Evangelischen Kantorei Feuchtwangen, zusammen mit Mitgliedern des Jugendchores, aufgeführt.
Außerdem ertönt Bläsermusik mit Werken von Günther Schmohl u. a.
Aus Rothenburg ob der Tauber überbringt KMD Ulrich Knörr die Chronik.
Die Predigt hält Dekan Jürgen Hacker …
… und der 1. Bürgermeister der Stadt Feuchtwangen, Patrick Ruh, spricht ein Grußwort.
Mit kreativem und handwerklichem Geschick wird der Chronikeintrag vorbereitet, …
… der aus lauter Fingerabdrücken das Portrait Martin Luthers zum Vorschein bringt. Damit verlässt die Chronik Bayern und zieht weiter in Kirchengemeinden der württembergischen Landeskirche.
Fotos: Günter Schmidt
-
15.1.2012 St. Moriz-Kirche Coburg
Unter der Leitung von KMD Peter Stenglein präsentieren die Kantorei und der Posaunenchor St. Moriz das Leit-Lied der Woche „In dir ist Freude“ – in Vertonungen von Giovanni Gastoldi, Georg Friedrich Händel, Michael Praetorius, Johann Sebastian Bach sowie des zeitgenössischen Komponisten Herfried Mencke. Darüber hinaus erklingen auch ein Choral- und ein Bläsersatz des Konzertleiters Peter Stenglein.
Improvisationen an der Orgel gesellen sich zu den Werken für Chor und Posaunenchor.
Die 12 kg schwere Chronik – im Koffer angereist aus Wunsiedel – wird allen gezeigt, bevor …
… alle Mitwirkenden mit ihren Namen das Coburger Konzert in die Reihe der bisherigen Konzerte einfügen.
Neben Peter Stenglein (li.) wirkte Dekan Christoph Liebst (re.) mit Texten zwischen den Musikstücken an der 15. Veranstaltung von „366+1, Kirche klingt 2012“ mit.
Fotos: Hermann Herzog
-
13.1.2012 Seekapelle Bad Windsheim
Aus Bamberg bringt Pfarrer Walter Neunhoeffer (Mitte) die Chronik nach Bad Windsheim und präsentiert den dortigen Eintrag zum Leit-Lied der Woche „Jesus ist kommen“. Neben ihm stehen aus Bad Windsheim Dekanin Gisela Bornowski (li.) und Kantorin Luise Limpert (re) mit dem Entwurf für die nächste Seite. (Foto: Barbara Glowatzki)
In der Seekapelle sind zur „Geistlichen Abendmusik“ die Kantorei und der Posaunenchor St. Kilian aus Bad Windsheim unter der Leitung von Hans Rohm zu hören. Aufgeführt wird u. a. die Kantate „O komm, o komm du Morgenstern“ von Johann Roth mit Gabi Bayer (Sopran), Heidi Sprügel (Orgel) und Chor.
Nach dem Konzert wird ein vom Künstlerehepaar Maximiliane und Gerhard Rießbeck gestaltetes Bild in die Chronik eingefügt. (Fotos: Reiner Goetz)
-
7.1.2012 Erlöserkirche Bayreuth
Auf ihrem Weg durch das Land reist die Chronik mit Dekanatskantor Paul Bars (li.) von Bad Berneck nach Bayreuth. Dort wird sie im 7. Konzert von „366+1, Kirche klingt 2012“ von Dekanatskantor Michael Dorn (re.) in Empfang genommen.
Im Kantatengottesdienst zum Abend erklingt die Kantate „Nun danket alle Gott“ in der barocken Komposition von Georg Philipp Telemann.
Verwoben mit den einzelnen Abschnitten der Kantate predigt Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner (oben auf der Kanzel).
Nachdem die Kantate verklungen ist, singt die Gemeinde selbst das Lied „Nun danket alle Gott“ aus dem Gesangbuch und wird dabei vom Orchester unterstützt.
Hier zeigt Michael Dorn (re.) als musikalischer Leiter des Gottesdienstes die von den Bayreuthern gestaltete Doppelseite in der Chronik.
Das große schwere Buch zieht von allen Seiten neugierige Blicke an.
Nach einem Abschiedsfoto zieht das musikalische Band und mit ihm die Chronik weiter nach Würzburg.
Fotonachweis: Kirchenkreis Bayreuth und Evangelischer Presseverband
-
6.1.2012 Dreifaltigkeitskirche Bad Berneck
Das sechste Konzert im Rahmen von „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Dreifaltigkeitskirche in Bad Berneck statt.
Die Chronik wird von Dekanatskantor Gerd Hennecke (2.v.r.) mit seiner Familie und Pfarrer Dr. Roland Kurz (3.v.r.) aus Sulzbach-Rosenberg an den Dekan von Bad Berneck, Hans-Martin Lechner (1.v.l.), übergeben.
Im Familiengottesdienst zum Tag der Heiligen Drei Könige wird das Kindermusical „Stern von Bethlehem“ von Klaus Heizmann aufgeführt.
Unter der Leitung von Dekanatskantor Paul Bars singen die Kinderchöre aus Bad Berneck und Thurnau – und neben einer Band spielen Solo-Instrumentalisten.
Im Anschluss tragen sich Groß und Klein in die Chronik ein.
Fotonachweis: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bad Berneck
-
4.1.2012 Johanneskirche Erlangen
Romantisches Neujahrskonzert „Nun danket alle Gott“. Das vierte Konzert im Rahmen der EKD-Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Johanneskirche Alterlangen statt, eröffnet von Konrad Klek
Gastgeber sind die Erlanger Adventsromantiker…
Reinhard Krämer, Bariton
Cyriakus Alpermann, Violoncello
und Konrad Klek, Orgel
Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) überreicht die Chronik der Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ an Konrad Klek, der die Chronik am Donnerstag zum nächsten Konzert in Sulzbach-Rosenberg bringen wird
Franz Liszt: Cantico di San Francesco (Sonnengesang des Heiligen Franziskus) für Bariton und Orgel
Josef Rheinberger: Cantilene F-Dur aus der 11. Orgelsonate, bearbeitet für Violoncello und Orgel
Heinrich von Herzogenberg: Orgel-Phantasie über die Melodie „Nun danket alle Gott“
Die Gemeinde singt „Nun danket alle Gott“
Die drei Erlanger Adventsromantiker mit dem Chronikeintrag zum Konzert und ihren Unterschriften
Eine Bildergalerie mit Fotos von Andreas Schoelzel
-
3.1.2012 Christuskirche München
„Ein immer fröhlich Herz“. Das dritte Konzert im Rahmen der EKD-Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ findet in der Christuskirche München statt
Die Gastgeber, das Männerquartett „4U“ mit Arno Braun (Counter), Andreas Hantke (Tenor), Klaus Kleinen (Bass) und Wolfgang Bauer (Bariton) (v.l.n.r.)
Ein Programm von Bach bis Armstrong, von Choral bis Barbershop
Die Chronik „366+1, Kirche klingt 2012“ ist mit Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) von Miesbach nach München gekommen und wird an KMD Andreas Hantke (Mitte, Kantor der Christuskirche München) überreicht
What a wonderful world: Louis Armstrong und 4U
Nach dem Konzert heisst 4U dann 4 Unterschriften…
Nach 15 Liedern aus 500 Jahren reist die Chronik weiter nach Erlangen
Und die Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
2.1.2012 Apostelkirche Miesbach
Vorbereitung der Chronik für das Konzert in der Apostelkirche Miesbach durch die Nachtigallen Ursula Bommer und Birgit Wolf
Zweiter Gastgeber des Liederreiseweges „366+1, Kirche klingt 2012“ in Bayern ist die Apostelkirche in Miesbach mit einem Weihnachtskonzert mit Werken für Frauenquartett und Harfe
Eröffnungsfanfare „Nun danket alle Gott“- Uraufführung einer Bearbeitung von Kantorin Andrea Wehrmann
Begrüssung und Überreichung der „Chronik 366+1, Kirche klingt 2012“ durch Klaus-Martin Bresgott (l, Kulturbüro des Rates der EKD) an Pfarrer Erwin Sergel
Die Apostelkirche ist bis über den letzten Platz hinaus gefüllt
Die vier Nachtigallen (v.l.n.r.:) Barbara Pischetsrieder (1. Sopran), Ursula Bommer (2. Sopran), Andrea Wehrmann (Mezzosopran) und Birgit Wolf (Alt)
und an der Harfe Martina Holzer
Eine Solo-Sarabanda für Harfe…
…Weihnachtslieder aus Bayern, Deutschland und Europa
Und zum Ende erklingt das „Gloria in excelsis deo“
… und die Fotos sind von Andreas Schoelzel
-
Auftakt 1.1.2012 St. Anna Augsburg
Mit einem Festgottesdienst in der Augsburger St. Anna-Kirche wird am Neujahrstag die Aktion „366+1, Kirche klingt 2012“ der EKD eroeffnet. Die Bach-Kantate „Nun danket alle Gott“ bildet den Auftakt einer Reihe von 367 Konzerten an den 366 Tagen des Jahres 2012. In einer mitreisenden Chronik wird jede Veranstaltung von den jeweils vor Ort Beteiligten dokumentiert.
Grußwort des Mitglieds des Rates der EKD, Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich
Grußwort des Augsburger Bürgermeisters Hermann Weber
Johann Sebastian Bach: „Nun danket alle Gott“ (Kantate BWV 192). Der Madrigalchor St. Anna und die Capella St. Anna unter der Leitung von KMD Michael Nonnenmacher
Als Solisten: Susanne Simenec (Sopran) und Werner Rollenmüller (Bass)
Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro des Rates der EKD) stellt Projekt und Chronik vor
Die Augsburger Stadtdekanin Susanne Kasch präsentiert die ersten Seiten der Chronik mit dem Augsburger Beitrag
EKD-Ratsmitglied Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich, Stadtdekanin Susanne Kasch und der Augsburger katholische Stadtdekan Helmut Haug (v.l.n.r.) zeigen die Chronik, ehe sie zum nächsten Stafettenort Miesbach weiterreist
Fotos von Andreas Schoelzel
-
online
Die Internetseite 366+1 KIRCHE KLINGT 2012 geht online.
2011
Blogseitecoco2026-01-19T08:00:44+01:00
21. März 20136. Januar 201331. Dezember 201230. Dezember 201229. Dezember 201228. Dezember 201223. Dezember 201221. Dezember 201220. Dezember 201219. Dezember 201217. Dezember 201215. Dezember 201214. Dezember 201214. Dezember 201214. Dezember 20129. Dezember 20128. Dezember 20127. Dezember 20126. Dezember 20125. Dezember 20124. Dezember 20122. Dezember 20121. Dezember 201229. November 201227. November 201225. November 201224. November 201215. November 201214. November 201213. November 201212. November 20126. November 20125. November 20122. November 201228. Oktober 201227. Oktober 201226. Oktober 201225. Oktober 201224. Oktober 201222. Oktober 201221. Oktober 201221. Oktober 201220. Oktober 201218. Oktober 201213. Oktober 201212. Oktober 20128. Oktober 20123. Oktober 20122. Oktober 201226. September 201225. September 201217. September 201216. September 201215. September 201214. September 201211. September 201210. September 20128. September 20127. September 20126. September 20125. September 20122. September 201226. August 201226. August 201225. August 201224. August 201223. August 201222. August 201219. August 201218. August 201217. August 201216. August 201214. August 201213. August 201212. August 20126. August 20123. August 201229. Juli 201228. Juli 201227. Juli 201226. Juli 201223. Juli 201218. Juli 201217. Juli 201216. Juli 201215. Juli 201214. Juli 201211. Juli 20128. Juli 20123. Juli 20122. Juli 201228. Juni 201227. Juni 201226. Juni 201225. Juni 201224. Juni 201220. Juni 201219. Juni 201218. Juni 201216. Juni 201215. Juni 201214. Juni 201213. Juni 201212. Juni 201210. Juni 20128. Juni 20127. Juni 20126. Juni 20123. Juni 201231. Mai 201226. Mai 201224. Mai 201223. Mai 201222. Mai 201215. Mai 201213. Mai 201210. Mai 20129. Mai 20128. Mai 20125. Mai 20124. Mai 20123. Mai 20122. Mai 20121. Mai 201230. April 201229. April 201228. April 201223. April 201222. April 201221. April 201219. April 201218. April 201218. April 201217. April 201215. April 201213. April 201211. April 201210. April 20128. April 20127. April 20123. April 20122. April 20121. April 201231. März 201230. März 201229. März 201228. März 201226. März 201224. März 201223. März 201222. März 201221. März 201220. März 201219. März 201218. März 201217. März 201216. März 201214. März 201213. März 201211. März 20124. März 20122. März 201229. Februar 201226. Februar 201225. Februar 201224. Februar 201223. Februar 201222. Februar 201218. Februar 201210. Februar 20128. Februar 20126. Februar 20125. Februar 20124. Februar 20122. Februar 20121. Februar 201227. Januar 201226. Januar 201225. Januar 201224. Januar 201223. Januar 201222. Januar 201221. Januar 201215. Januar 201213. Januar 20127. Januar 20126. Januar 20124. Januar 20123. Januar 20122. Januar 20121. Januar 201222. Dezember 2011
































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































